Von Annette Mende, Berlin / Seit Mitte des vergangenen Jahres ist in Deutschland ein Cannabis-haltiges Fertigarzneimittel auf dem Markt. Es ist zugelassen zur Behandlung von Multiple-Sklerose-Patienten mit spastischen Schmerzen. Darüber hinaus wird Cannabis aber auch in weiteren Indikationen eingesetzt.
Der PRI bereitet sich auf die Rückkehr vor – Die besten Vorschläge kommen von einem chancenlosen Kandidaten
Der telegene Favorit Enrique Peña Nieto bereitet in Mexiko die Rückkehr der einst allmächtigen Partei der Institutionalisierten Revolution in die Präsidentschaft vor. Alternativen zum System des Klientelismus haben keine Chance.
Eigentlich ist das doch gar keine Nachricht: „49 Leichen mit abgehackten Köpfen und Händen von Lastwagen geworfen.“ Jedenfalls dann nicht, wenn sie aus Mexiko kommt. Wir haben uns längst daran gewöhnt, so hoch ist die Frequenz derartiger Meldungen nach über 50.000 Toten in den letzten sechs Jahren.
Deutschlandradio-Korrespondent: Das Land hat ein erhebliches Drogenproblem.
Die Drogenproduktion in Afghanistan verzeichnet noch immer enorme Zuwachsraten. Inzwischen gibt es auch in der eigenen Bevölkerung ein massives Suchtproblem, und viele Bauern sehen keine Alternative zum Mohnanbau. Beratung und Aussteigerprogramme laufen nur langsam an.
Leipzig. „Wir wollen bekannt werden wie ein bunter Hund“, dachten sich die Initiatoren des Leipziger Vereins „Bunter Hund“ und hatten damit auch gleich ihren Namen gefunden. Seit einem halben Jahr geben Studenten der Veterinärmedizin zusammen mit vier Tierärzten ehrenamtlich einmal in der Woche eine Sprechstunde für Hunde, Katzen und andere Kleintiere von Obdachlosen und Bedürftigen. Für Material muss der Verein im Schnitt 90 bis 100 Euro pro Sprechstunde einplanen. Bis Ende des Jahres reichen die Mittel, dann wird es eng.
Bremen. Rund 250 Fachkräfte haben am Montag in Bremen beim 35. Bundesdrogenkongress über Gegenwart und Zukunft der Suchthilfe beraten. Am ersten Tag diskutierten die Teilnehmer vor allem über die Entkriminalisierung von Drogenkonsumenten. Ein weiteres Thema: Es gibt einen immer größer werdenden Konsumentenkreis unterschiedlicher Drogen. "Heroin ist out", so der Vorsitzende des Fachverbandes, Thomas Bader.
Gegen zwei Mitarbeiter des Café Balance ermittelt die Staatsanwaltschaft – nun steht den Beschuldigten die geballte Kompetenz aller Lehrstuhl-Inhaber für Strafrecht der Johannes Gutenberg-Universität zur Seite. Prof. Dr.Dr. Michael Bock, Prof. Dr. Volker Erb, Prof. Dr. Knud-Christian Hein, Prof. Dr. Michael Hettinger und Prof. Dr. Jan Zopfs sowie Dr. Christoph Schallert übernehmen die Verteidigung der Sozialarbeiter.
Immer mehr Drogen überschwemmen die Volksrepublik China. Sie kommen aus allen Nachbarländern, über Flughäfen, mit der Bahn, per Post. Eine riesige Spezialeinheit soll das Problem in den Griff kriegen.
Soll man Cannabis und andere weiche Drogen zum Eigenverbrauch freigeben? Diese These vertrat heute der Verband für Drogen- und Suchthilfe beim Bundesdrogenkongress in Bremen. Verfolgung und Kriminalisierung von Konsumenten sei ineffizient und teuer, argumentieren die Suchtexperten. 250 Sucht- und Drogenfachleute tagen bis Dienstag in Bremen und diskutieren verschiedene Modelle zur Drogenbekämpfung und zur Hilfe für Drogenabhängige.
Eine Neuseeländerin soll bis zu acht Liter Cola am Tag getrunken haben - und starb. Jetzt flammt im Internet eine alte Debatte erneut auf: Wie gefährlich ist Koffein? Die Antwort ist etwas knifflig. Es kommt darauf an, wer es schluckt.