Cannabis-Entzug - 3 Monate clean..

Hey Leute!!

Ich hoffe hier auf Hilfe und Erfahrungen..

Also Ich machs mal so kurz wie nur möglich! :)

Bin 21 Jahre alt. Habe so 1 Jahr fast 3-4 mal die Woche Cannabis gemischt mit Tabak konsumiert und jetzt bin Ich schon fast 3 Monate clean! Hatte echt mit heftigen Entzugserscheinungen zutun gehabt – Schwitzen, Schwindelanfälle, Panikattacken, Magen-Darmprobleme und auch Schlafprobleme..

Diese hielten aber zum Glück nur so die ersten 3-4 Wochen an..

Jetzt Leute bin Ich fast im dritten Monat und kann nur sagen das die körperlichen Symptome zwar weg sind aber leider hab Ich jetzt ein anderes Problem das auch schon ab dem 2 Monat anfing.. nähmlich Stimmungsschwankungen/ Depressionen .. :(

Ich weiß auch nicht fühle mich einfach so anders und komisch auch sehr antriebslos nichts was mir früher Spaß gemacht hat motiviert mich mehr?! WAS IST NUR LOS MIT MIR? Und das schlimmste ist es killt mich (dieses Gefühl).. Es macht mich fertig zu wissen das Ich einmal (vor dem Konsum) so aufgewecht, humorvoll und spaßig durchs Leben ging und jetzt halt nicht mehr. Kann mich auch nur schwer konzentrieren da Ich immer zu mit mir selbst zutun habe.

 

Wer kennt das? Wer ist auch durch sowas durchgegangen?

Wird das wieder??

Meine einzige Hoffnung ist das Ich eines Tages wieder die alte bin.. 

Ich hoffe das jemand das hier liest und sich villeicht selbst findet in meinem Beitrag..

Freue mich auf eure Antworten!

Lg Kate

Geschlecht: 

weiblich

Substanzen: 

Kommentare

Nun ist wohl wieder Schluss..

Hallo zusammen, 

ich bin 30 Jahre alt und Cannabiskonsum hat im meinem Leben immer eine Rolle gespielt. Zusammengerechnet habe ich bestimmt 4-5 Jahre gepieft, täglicher Konsum mit mehreren Johnnys, Bongs, Erdlöcher...alles mal ausprobiert. Kontakt mit der Polizei gab es auch insgesamt: 2xBesitz von Cannabis, 2x fahren unter Drogeneinfluss und eine Aussage vor Gericht gegen einen Dealer, MPU und kurzfristigen Führerscheinentzug. Hab kein Fettnäpfchen ausgelassen. Gestört hat mich das aber nur selten. 

Der Konsum verlief bei mir immer in Abstinenz- oder Hochphasen. Ganz oder gar nicht war/ist hier mein Motto.  

Die letzte Hochphase begann vor schätzungsweise einem Jahr. 1 Gramm am Tag, wenn ich den ganzen Tag frei hatte, dann auch mal 1,5 Gramm als Johnny. Zwischendurch gab es auch mal ein paar Tage Abstinenz, wenn Urlaub, Abends Freunde oder Familie treffen. Der letzte Spliff ist nun 2 Tage her. Über meine Gefühlslage berichte ich gern im Folgenden. 

Ob ich nun für immer aufhören werde, ist keine einfache Frage. Aktuell habe ich aber die Nase voll und will erstmal solange wie geht ohne auskommen.

Mit dem Kiff ist es immer so ein kompliziertes Hin- und Her. Den Konsum aktuell zu stoppen wurde vor allem durch Schuldgefühle und eintönige Tagesverläufe ausgelöst. Ich wohne mit meiner Freundin zusammen, habe ein festes Arbeitsverhältnis und eine Hand voll guter Freunde, wenn auch nicht alle in meiner Stadt wohnen.

Ich langweile mich schnell und bin sowas wie ein Actionfan. Meine Freundin ist eher ruhigerer Natur und kann auch gut mal nen Tag Fernsehn weggucken. Sie raucht nicht. Immer wenn ich länger komplett drogenfrei bin, stellte ich mir immer die großen Lebensfragen und stelle fest, dass mir im Leben etwas fehlt. Ich saß einfach sehr viel vorm Fernseher, Netflix und am PC zum zocken. Hatte keine festen Termine in der Woche oder Freunde die ich oft getroffen habe. Viel zu viel Freizeit. Im Prinzip wie Leute, die aus einer langjährigen Konsumphase kommen :) 

Und dann hab ich mir angefangen Weed zu kaufen. Es war ja sonst auch nix in meinem Leben los und es gibt nur wenig Dinge, die mich wirklich begeistern und Spass machen. Wie die Story weitergeht könnt ihr euch sicher denken. Häufig gabs auch Stress mit der Freundin, da ich im Prinzip immer bekifft war, wenn ich zuhause war. Meine Freundin hat dann irgendwann gesagt, dass sie sich nicht in die bekiffte Version von mir verliebt hat. Da hatte sie recht. Denn mein bekifftes ich ist einfach grundlegend andres. Alles ist erstmal witzig. Nichts ist ernstzunehmen und bei Konflikten habe ich ihr meist zugestimmt. Häufig habe ich mich bei Gesprächen auch ertappt, dass ich beim Gespräch das Thema oder was vorher gesagt wurde schlichtweg vergessen habe. Wenn ich bekifft rausgehe durch die Stadt oder auf eine Party gehe, habe ich ständig das Gefühl Quatsch zu reden und peinlich zu sein oder beobachtet zu werden. Dann brechen meine Unsicherheiten aus mir raus und ich konsumiere am liebsten zuhause und allein. 

Ich habe festgestellt, dass das Gefährliche am Kiffen ist, dass es mal schön und mal scheisse ist. Aber leider gerade nach der ersten Tüte immer nur schön. Manchmal heisst es auch: Du bist witzig wenn du gekifft hast. Oder die angenehme Verstrahltheit mit der man durch die Stadt gegangen ist, die sich anfühlt als wär man in Watte gepolstert. 

Häufig findet man im Netz auch Dokus oder Aussagen wie: "Ich bin ja nicht abhängig/Ich bin dann viel konzentrierter/Hab keine Begleiterscheinungen/Eigentlich gehts mir super-gut." Ganz ehrlich, ich habe mir sowas auch immer wieder eingeredet um meinen Konsum zu rechtfertigen. Die Stabilität der eigenen Psyche spielt dabei eine wichtige Rolle. Ich bin auch eher mal der Minimalprinzip-Typ, leicht soziophob und schnell zu begeistern. Ich glaube spielt meinen langfristigen Hochphasen stark in die Karten. :(

Die Begleiterscheinungen, die ich bei täglichem Konsum beobachtet habe sind vielfältig:

- Die erste Hälfte des Tages schon etwas zerstreuter als normal und schwerer zu motivieren und konzentrieren. Langfristig kann sein, dass ich vergesslicher geworden bin. 

- Tägliche Fressflashs zeichnen sich ab. Ich denke ich habe so 5kg zugenommen. 

- Permanenter Dünnschiss. Ich habe sonst keine Probleme vorher gehabt, aber mein lieber Scholli, bis vor kurzem hab ich 5-7 mal am Tag einen abgedrückt. 

- Einschränkung von Nicht-Kiff-Aktivitäten auf ein Minimum. Wenn ich dann mit nem Kollegen in der Kneipe saß, hab ich nach einer Stunde wieder auf die Uhr geschaut. Irgendwann plant man dann den Tag um den Konsum herum. Dann sollte man eigentlich meinen, dass etwas falsch läuft. Hab ich aber nicht. 

- Extremen Zwang auf den Konsum, nur abgehetzt um endlich nach Hause zu kommen, Sport abgesagt, früher von der Arbeit nach Hause etc. Klare Suchterscheinungen

- Nur der erste Johnny bringt es eigentlich, danach wirds häufig emotional anstrengend mit Downer-Phase

Es heißt ja immer, Cannabis wäre die Einstiegsdroge für krasseren Scheiss. Immer Quatsch hab ich gedacht. Mittlerweile sehe ich es andres, aber aus einem anderen Grund. Nachdem man iwann von Gras nicht brighter wird und eine Erhöhung der Dosis nichts bringt, könnte ich mir vorstellen, dass man dann zu der nächst krasseren Droge greift. Einfach weil mit jedem zusätzlichen Joint die Brightness nicht krasser wird. Bong mal ausgenommen, hab ich früher auch viel geraucht. Ist mir mittlerweile aber zu widerlich. 

Das hat mich echt mega genervt. Der erste Spliff war immer der Hammer. 1 Stunde vollgas. Nur gut. Dann musst du nachlegen damit der Flash bleibt. "Pegelraucher". Dann ziehst du dir noch weiter Tüten rein und nach jedem Spliff wird der Flash kleiner. Keine Ahnung ob meine Rezeptoren dann komplett belegt waren, es half halt nichts. Ganz im Gegenteil, nach dem ersten Flash wird man tierisch müde, hungrig und ist fertig. Kein fairer Deal. 

So nun zum Entzug oder der Gefahr des Rückfalls:

Im Film Inception heisst es: Nichts ist so mächtig wie ein Gedanke. das stimmt mega. Wenn ich längere Zeit nicht gepiefft habe oder einige Tage pause hatte und mir dann eingefallen ist, wie schön berauschend es doch wäre mal wieder einen plattzumachen geht die Gedankenspirale los. Dann fing ich an zu denken: Okay eigentlich schon...wo kommt was her..was kann man cooles dabei machen. Und zack! wächst die Euphorie und die Willenskraft sich nun was zu besorgen. 

Genau diese Gedankenspirale muss man durchbrechen. Ich bin ihr hundertemale auf den Leim gegangen und konnte nicht widerstehen. Wie das funktioniert wurde bereits mehrfach erörtert.

- Plane dir eine Aktivität alleine oder am besten mit Freunden für den Tag, dann kommst du in den ersten Tagen nicht auf  "dumme Gedanken"

- Schreib dich im Finesscenter, Sportverein, Töpferkurs, Pen-and-Paper-Gruppe ein oder sonst etwas, was du schon lange mal tun wolltest

- Trenne dich vom Drogenfreundeskreis. Also unter den Kiffern hatte ich nie wirklich gute Freunde, daher ist es mir nicht schwer gefallen diesen Schritt zu gehen. Als ich so 18J war hat man sich eigentlich nur gegenseitig aufgezogen, Kühlschranke leer gefressen oder gierig auf die nächste Tüte gewartet die die Runde macht. Alles nichts was ich wirklich vermisse im Nachhinein.

- Im Gegenteil, sprich mit deinen Freunden über dein Kiffen und bitte sie, dir in den Arsch zu treten oder dir beizustehen.  

- Kiffen als Belohnung. Die Arbeit/Präsentation war so gut, jetzt gönne ich mir was. Sich dann am besten etwas gönnen, was weniger abhängig macht. :) 

Wer jetzt denkt: "Oh der Typ ist seit 2 Tagen clean und spuckt grosse Töne!" dem soll gesagt sein, dass ich bereits circa 10 Mal aufgehört habe nach langmonatigem, täglichen Konsum. Dann nach circa 6 Monaten stellt sich zuhause wieder der Alltag ein und ich habe in der Vergangenheit dann auch meinen Tag nicht "sinnvoll" gestalten können. Sprich viel Fernsehn und PC. Der Rückfall zur Droge fällt dann immer unglaublich leicht, denn es war vorher ja schon unbefriedigend, dann kann man jetzt auch damit anfangen. Ich kenne diese destruktiven Phasen sehr gut und erkenne lansam ein Muster. Aber auch wenn ich es weiss, habe ich nichts an meinem Verhalten geändert. Ich habe dann alles "zerdacht", sprich über das für und wider nachgedacht, dann natürlich Agumente für den Konsum gefunden um dann ohne schlechtes Gewissen weiterzukiffen. Die insabile Psyche, leichte Soziophobie und ein erheblicher Mangel an Freitzeitbeschäftigungen und Verbindlichkeiten waren stets mein größter Feind um drogenfrei zu bleiben. Meist muss ich in Hochphasen auch in richtig grosse emotionale Löcher fallen, damit sich was an meinem Verhalten etwas ändert. Dann heisst es einfach machen. So scheisse sich das auch anhört. In einer Zeit der Abhängigkeit kannst du deinem Verstand nicht mehr trauen. er wird immer Gründe für den Konsum finden. 

Ich hoffe dieser Erfahrungsbericht kann dem ein oder anderen etwas helfen. In meinem Leben hat es eigentlich nur Verhaltensänderungen gegeben, wenn ein Mensch der mir nahestand etwas gesagt hat oder ich selber emotional mit dem Rücken an der Wand stand. Wenn Eltern, Lehrer oder sonstige Leute auf mich eingeredet haben, ich Anti-Drogenfilme/Dokus gesehen habe, ist mir das immer hart am Arsch vorbeigegangen. 

Nun steht mir erneut eine Abstinenz-Phase bevor und ich hoffe, dass ich gerüstet bin. Mir hilft es sich einzureden, dass es nicht einfach wird und man sich dadurch schon auf ein emotionales Tal vorbereiten kann. Wie häufig bin ich morgens aufgestanden und hab gesagt: "Heute nicht!". Am Abend zuhause bin ich doof in der Wohnung auf und abgelaufen und habe mich der Gedankenspirale hingegeben. Sport wurde dann wie so häufig abgesagt und ich saß ne Stunde später high auf dem Balkon. 

Kann man langfristig so machen. Ist dann halt kacke. Und teuer. 

Beste Grüße an euch alle und ich wünsche euch viel Erfolg mit eurem Konsum den richtig Weg zu finden.

Update

Moin, moin, 

ein kurzes Update zu Tag 3 cannabis-frei:

Vorweg: Ich habe großes Mitgefühl mit allen, die unter jeglichen Entzugserscheinungen leiden. Das hört sich echt nicht schön an. Ich habe aber bisher keine Entzugserscheinungen feststellen können, sonst ganz im Gegenteil: Heute gibts nur sprühende Euphorie. Mein Kopf ist deutlich klarer, die Gedanken zu sortieren fällt ebenfalls spürbar leichter. Ich bin motiviert und vermisse den Konsum nicht spürbar. Bloss nicht dran denken!

Die Euphorie kann jetzt verschiedene Gründe haben: 

- Häufig wird eine hohe Euphorie und Tatendrang in den ersten Tagen der Abstinenz beschrieben, bevor man in ein tiefes Loch fällt. Kann ich mir aktuell aber wenig vorstellen. Hoffe es bleibt.

- In 4 Wochen täglichem Konsum habe ich circa 2 Tage ohne Konsum gehabt und tatsächlich in der Hochphase auch unter der Woche erst ab 18h gepieft. Das kann dem Körper auch vorher schon an die Abstinenzphasen gewöhnt haben. Was denkt ihr?

- Als wichtigsten Punkt sehe ich die psychische Stabilität und den Willen etwas verändern zu wollen. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich nun "beschnitten" bin, sprich mir mein Konsum verboten wird. Keine Frendsteuerung, nur der eigene Wille aufzuhören. Das hilft enorm.

Wenn meine Freundin mir früher "verboten" hat zu rauchen, indem sie an machen Tagen sehr sauer geworden ist, habe ich Sie als Schuldige gesehen, die über mein Leben bestimmt und dann einen halben Tag durchgegrummelt um dann abend doch auf dem Balkon was wegzuziehen. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich in ein paar Monaten, wenn ich abend allein vor der Glotze hänge und mich langweile wieder bock auf nen ordentlichen Spliff bekomme. Ich denke mit dem Weed ist es wie mit dem trockenen Alkoholiker, das Sucht und Lustempfinden auf die Droge wird immer da sein. Allein der Gedanke daran etwas zu konsumieren, bewirkt, dass Endophine ausgeschüttet werden und es wieder in mir zu tickern anfängt. 

Mich würde interessieren ob es euch ähnlich geht oder wie ihr damit umgeht?

Viele Grüße

 

auto fahren und kiffen

hallo leute, 

ich bin 23 jahre alt und habe die letzten drei jahre durchgehend gekifft. 

ich habe hier gelesen, dass einige von euch angst haben mit restlichen cannabisbeständen im blut auto zu fahren. an dieser stelle möchte ich euch entwarnung geben. ich kann euch leider nicht mehr sagen wann und bei welchem gericht dies entschieden wurde, aber falls ich gründlich recherchieren solltet, werdet ihr den artikel auch finden. es gab einen fall, bei dem einem autofahrer bei der verkehrskontrolle mit drogentest cannabis nachgewiesen werden konnte. der beschuldigte sollte seinen führerschein für ein abgeben (mpu usw). er hat klage eingereicht und plädiert, dass dies restbestände vom vorabend gewesen sind. der richter hat ihn unschuldig gesprochen mit der begründung, dass das nachgewiesene thc die fahrtauglichkeit NICHT beeinflusst hat und er den joint nicht kurz vor der fahrt konsumiert hat. 

 

ich hoffe ich konnte euch helfen 

LG

höre auf

Es ist alles kopfsache, bin 17 und rauche schon seit 2 jahren jeden tag 4-5g (in einer gruppe) Und hab jez schon seit einer woche nichts gepafft. Ihr müsst euren tag einfach so hart einplanen das ihr gar nicht die zeit dazu habt ans kiffen zu denken. Wie gesagt sport, andere hobbys und vllt auch mal mit anderen chillen. Zbs bei uns ist es so wir haben als gruppe aufgehört und stützen uns gegenseitig. Wünsche allen glück bei dem aufhören.

Irgendwie war es einfach bis jetzt

Hallo,

Also ich bin 31 und habe die letzten 3 Jahre täglich mehrere Tüten geraucht, ich würde sagen so 5 g die Woche... Ich habe jetzt vor 5 Wochen aufgehört und davor 1 Monat lang meinen Konsum stark eingeschränkt. Das heißt: nicht mehr jeden Tag, meistens in Gesellschaft und erst abends vorm schlafen.

Seit dem 8 Juli habe ich kein joint mehr angefasst, ich muss sagen das einzigste was schwierig war, war einfach wenn andere geraucht haben auf feiern, bei mir daheim... Da hatte ich oft Lust bekommen..., aber war auch kein Problem zu wiedersehen, da ich ja wegen eines 1 jährigen Auslandsaufenthalt aufhören muss...

Naja als kleine Entzugserscheinungen würde ich auf jeden fall das schwitzen und die krassen Träume angeben, ansonsten fühle ich mich auch mal ganz gut ohne den Kiff...

Ich habe auf jeden Fall keine Suchterscheinungen, ich denke das hat aber auch was damit zu tun warum man aufhört und warum man gekifft hat. Über mein Kiffverhalten würde ich sagen, ich habe es echt zum entspannen gemacht, nicht weil ich es brauche es war einfach entspannt...

Ich hoffe halt das bis Oktober kein drogentest mehr anschlägt, sonst habe ich ein Problem... :), aber sollte funktionieren

Cannabis und Epilepsie

Hallo Leute,

Nun zu meiner Geschichte. Rauche seit ungefähr 14 Jahren cannabis und seit 5 Jahren täglich 3-4 joints allerdings pur um meine Lunge nicht mit noch mehr Tabak zu verseuchen. Ich hab letztes Jahr einen Bandscheiben Vorfall erlitten und musste ziemlich starke Schmerzmittel nehmen ( tilidin) etc. Was ein Btm ist. In dieser Zeit war ich ziemlich platt von den Medis und habe mir gedacht es ist der perfekte Zeitpunkt um aufzuhören, weil ich von den Medis eigentlich scho breit war. Nach etwa 2 Monaten bekamm ich einen krampanfall mit 10 min Bewusstlosigkeit. Von Arzt zu Arzt gelaufen und letztendlich wurde bei mir eine photosensible Epilepsie diagnostiziert, war ein Schock für mich! Hab in dieser Zeit viel geheult und meine Kollegen sofort angerufen um etwas zu rauchen zu organisieren um die nerven zu beruhigen. Nachdem ich mich mit der Krankheit abgefunden hatte, beschloss ich das heizen aufzuhören und trieb viel Sport aufgrund des bandscheiben Schadens. 2,5 Monate später erneuter Anfall. Ich fing an zu verzweifeln, wenn ich nix rauche kommen die Anfälle, war auch beim Neurologen und hab ihm meine ganze Geschichte erzählt. Der Arzt meinte das kiffen einen positiven Effekt auf Leute mit Epilepsie hat und sagte zu mir entweder wir erhöhen die Dosis der Medis ( welche jetz scho hoch ist) oder ich Rauch weiter. Solang ich aber Rauch ist Autofahren ein Problem, (ich will den Schein nicht verlieren) Es ist ein Dilemma. Hat jemand ähnliche Erfahrungen was des betrifft? Anfang dieses Jahres steht es jedem Arzt frei Patienten cannabis mit hohem cbt Anteil auf Rezept zu verschreiben. Mein neuro hat mir sowas auch schon angeboten aber mein Leben lang heizen?? Ich weiss nicht mehr weiter. Hat jemand was ähnliches erlebt?

LG Sam

Epilepsie

Ich hab genau das selbe Problem. Mein neurologe meinte ich müsste 1 Monat in ne entzugsklinik da der Entzug Anfälle provoziert. Deswegen müsste ich in die klappse da ich dort wenigstens sicher wäre bei Anfällen. Aber wenn du sie Monate später noch hattest.... scheisse ich bin am Arsch :(

Cannabis und Epilepsie

Nimm das Angebot von deinem Arzt an.

Es hilft dir - was hast du dagegen? Ein Leben lang rauchen oder Pillen schlucken? Entscheide dich. Sei dankbar das du überhaupt eine Entscheidung treffen darfst/kannst.

Viel CBD bedeutet auch weniger high sein - willst nicht paffen? Vaporizier halt.

Autofahrer die Cannabis konsumieren werden in Deutschland leider stigmatisiert. Ist echt blöd selbst wenn man "clean" fährt reicht der Nachweis von Rückständen im Blut und Urin. (Das sollten sich die Herrschaften mal bei Alkohol vorstellen)

Aber die Alternative wäre gar nichts machen - oder Pillen schlucken.

Generell habe ich nichts gegen Tabletten die helfen, aber wenn ich die Wahl hätte ein lebenlang Medikamente zu nehmen (mit oft beträchtlichen Nebenwirkungen und Dosissteigerungen alle paar Jahre) oder ein Naturprodukt was mir hilft, dann würde ich letzteres wählen.

 

LG

Cash

Cannabis und Auto fahren usw

Hallo ,

also wer von seinem Arzt THC Produkte verschrieben bekommt ,darf sehr wohl Auto fahren !!!

Straßenverkehrsgesetz (StVG)§ 24a 0,5 Promille-Grenze (1) Ordnungswidrig handelt, wer im Straßenverkehr ein Kraftfahrzeug führt, obwohl er 0,25 mg/l oder mehr Alkohol in der Atemluft oder 0,5 Promille oder mehr Alkohol im Blut oder eine Alkoholmenge im Körper hat, die zu einer solchen Atem- oder Blutalkoholkonzentration führt. (2) Ordnungswidrig handelt, wer unter der Wirkung eines in der Anlage zu dieser Vorschrift genannten berauschenden Mittels im Straßenverkehr ein Kraftfahrzeug führt. Eine solche Wirkung liegt vor, wenn eine in dieser Anlage genannte Substanz im Blut nachgewiesen wird. Satz 1 gilt nicht, wenn die Substanz aus der bestimmungsgemäßen Einnahme eines für einen konkreten Krankheitsfall verschriebenen Arzneimittels herrührt.   Der Link zu dieser Seite  http://www.gesetze-im-internet.de/stvg/__24a.html   Voraussetzung  dafür ist ,dass man Fahrtauglich war und nicht wegen offensichtlicher Fahruntauglichkeit angehalten wurde .Also Schlangenlinien und auch Verstöße gegen die Verkehrsregeln ,über rot fahren usw. werden als Fahruntauglich bewertet .   Ps. Habe über 25 Jahre gekifft ,viel . Habe in der Zeit 4 oder 5 mal  Pausen von nem halben bis 3 Jahre gemacht und kann nicht von Entzugserscheinungen berichten ,ausser dass ich die ersten paar Tage grummelig -Morgenmuffel den ganzen Tag- war . Es gibt eindeutige Studien darüber ,dass vor allem bei jüngere Menschen ,je Jünger ,je mehr und verstärkt ,Entzugserscheinungen ,wie Psychosen , Schlafstörungen mit starkem schwitzen ,Depressionen usw. Auftreten . Fachleute geben hierfür als Grund den ständig ansteigenden THC Gehalt vor allem bei Gras an .So lag der THC Gehalt vor 15 bis 20 Jahren bei gutem Gras zwischen  ca. 6% bis 9% . Bei heutigem geht er bis weit über 30% . Meine Empfehlung :" Man muss im Leben nicht alles ausprobieren ,deswegen Finger weg von dem Dreck .Das Leben und unsere Welt sind berauschend genug ,aber das bekommt man nur mit klarem Kopf mit ! Mit besten Grüßen sullezram

 

Dumm

Junge geh zum arzt, hat nichts mitm kiffen zu tun :D Hast wahrscheinlich ne andere krankheit gehabt in den 3 monaten. Oder es handelt sich um den plazeboeffekt

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