Erfahrungsbericht von "A": Ketamin

Hallo zusammen,

bevor ich meinen Erfahrungsbericht zu Ketamin abgebe, möchte ich noch etwas über mich mitteilen:

Ich bin männlich, 23 Jahre alt, wiege 70kg (wichtig für Dosierung) und sehe mich selbst stabil im Leben stehend. Ich habe einen mittleren Schulabschluss, eine gute Ausbildung und seit jeher durchgehend berufstätig. Dieses Jahr habe ich beschlossen einige Substanzen am eigenen Leib auszuprobieren - einen genauen Anlass gibt es dafür nicht, allerdings sagte ich mir selber, dass ich nichts verpassen will und einfach die Erfahrungen des Drogenkonsums mit mir bringen möchte.Zusätzlich möchte ich noch sagen, dass ich keiner bin, der sich irgendwas planlos reinpfeift. Ich informiere mich über die jeweilige Substanz: Bevor ich nicht über die Wirkweise und -spektrum, die Risiken und die Dosierung nicht bescheid weiß, rühre ich nichts an. Ich bin kein hängengebliebener Freak ;)

Auf Ketamin bin ich ursprünglich dadurch gekommen, dass ich von mehreren Studien gelesen habe, welche eine schnelle antidepressive Wirkung bei Ketaminverabreichung erforscht haben. Da ich selber unter einer depressiven Störung leide, wagte ich den Selbstversuch.

Mein Ketamin bekam ich in pulvriger bis kristalliner Form. Es gibt es auch noch in flüssig für die intravenöse (i.v.) oder intramuskuläre (i.m.) verabreichung, doch ich entschied mich für die orale aufnahme. Ketamin ist geruchlos, hat allerdings einen stark salzig-seifig-brennenden Geschmack auf der Zunge - wie sehr es in der Nase brennen muss will ich gar nicht erst ausprobieren.Zum Abwiegen meiner Dosis verwende ich eine Feinwaage mit 3 Nachkommastellen (ab 0,001g) damit ich die milligramm besser erfassen kann. Für die orale Aufnahme verwende ich immer ca. 350mg.Die abgewogenen Kristalle/Pulver kommen in ein Glas mit warmen Wasser (nicht kochend, warm reicht wirklich) wo ich es verrühre bis sich alles aufgelöst hat. Um den widerlichen Geschmack zu überdecken gebe ich Orangensaft dazu und trinke es... dann geht es los.

Nach 5-10 Minuten fängt es an schwindelig zu werden und ein leichtes Piepen fängt in den Ohren an. Kurz darauf verliere ich langsam das Gefühl in den Gliedmaßen - im Grunde so wie beim Alkohol.

Die Wirkung steigert sich bis zur Handlungsunfähigkeit.. klingt krass aber ist so. Laufen ist quasi nicht mehr möglich, genauso wie sprechen oder sonst etwas. Ab hier kann ich auch nicht mehr wirklich sagen wie ich physisch wirke - denn für mich trennt sich beim Ketamin der Geist vom Körper.

Ich sehe Farben. Sie schwirren an mir vorbei, bilden Muster. Mein Kopf weiß nicht mehr was real ist: ein völliger Verlust über das Gefühl von Raum und Zeit. Was ist echt? Wie viel Zeit vergeht? In welchem Universum lebe ich? Gibt es eine höhere Macht?All diese Fragen spielen während meinen Trips eine große Rolle, denn ich hinterfrage das Leben und die Existenz von allem.Es ist ein Flug durch leeren Raum, der durch die gestellten Fragen im Unterbewusstsein gestaltet wird.

Ein Beispiel: Ich habe während eines Trips (bisher auch der höchstdosierte mit 400mg, oral) den Film "Interstellar" geschaut (generell schaue ich auf Keta gerne tiefgründige Filme, denn die regen meine Fantasie an). Darin geht es unter anderem um Reisen durch Zeit und Raum und verschiedene Dimensionen. Das war auch "Thema" des Trips, denn ich bin ebenso durch das Universum und verschiedene Dimensionen gereist; so habe ich quasi mein eigenes Universum und eine eigene Realität aufgebaut.

Wie ich schon geschrieben habe, verliert man auf Ketamin das Zeitgefühl. Ich sage dazu nur: bleibt ruhig! Der Trip dauert je nach Stoffwechsel nur wenige Stunden. Wenn Ihr es mit der Dosis nicht übertreibt,seid Ihr nach 6 Stunden wieder zu 100% klar.Während des Trips kommt es aber vor wie Wochen, Monate, vielleicht sogar Jahre. Das kann für Angst und Panik sorgen und den Trip unangenehm machen. Darum sagt euch im Voraus, dass ihr euch der Freiheit hingebt ohne viel nachzudenken.

Wenn die Wirkung nachlässt kommt man wieder zurück in die "echte" Welt. Ich persönlich brauche immer eine Weile um wieder zu realisieren was echt ist und ich mich im hier und jetzt befinde.Die Nachwirkungen (schwindel, schwäche) halten noch eine Weile danach an, geht aber auch weg. Leichte Übelkeit und Kopfschmerzen hatte ich auch schon mal, aber das war nichts dramatisches.

Das Suchtpotential von Ketamin stufe ich persönlich als eher gering ein. Eine psychische Abhängigkeit ist möglich, aber ich denke das passiert nur wenn man sich noch nach dem Trip den "Geschehnissen" hingibt. Antidepressiv hat Ketamin bei mir leider nicht gewirkt.

Das wärs auch schon, Fragen dürft ihr gerne in die Kommentare schreiben :)

A.

Geschlecht: 

männlich

Substanzen: 

Kommentare

ketamin bestellen ist sehr leicht

Hallo,ich habe keine probleme mit ketamin.Ich nehme es ab und zu wenn ich auf Party gehe.Das ist alles Kopfsache finde ich man darf es nur nicht jeden Tag nehmen.Ketamin bestellen ist auch nicht schwer.

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