ich bin süchtig!!

.. das erste mal gekifft habe ich mit 12, mit 15 meine erste Extasy genommen und dann war bis ich 21 war im Drogensumpf gefangen. Dann kam meine, so wie ich heute sage,  Rettung.. ich war ich schwanger... ich sah es als Chance... hab sofort mit allem! aufgehört.. den kalten entzug eigentlich ohne Probleme geschafft.  9 Monate später hab ich eine gesunde tochter zur welt gebracht.

Alles war gut.. doch hab ich nach einem jahr wieder mit dem Kiffen angefangen und kiffe nun seit nun mehr 11 Jahren täglich.

Ich hab mein Leben trotz meines täglichen Konsums im Griff, zumindest gehe ich davon aus...

Doch jetzt möchte ich endlich mal nochmal die cleane Realität erleben, erleben wie es ist sich nicht zu berauschen... doch ich schaffe es einfach nicht. ich muss mir eingesehen ist bin süchtig...!!! komme von dem grünen Gold nicht los... kann mir ein leben ohne garnicht vorstellen... kann mir garnicht vorstellen dass es menschen gibt die das nicht tun... wie ist das? Clean zu sein.. und das nicht nur für 1-2 Tage?!

ich habe immer was zu hause... das ist auch mein problem... habe nachgelesen, dass man seine Reste , sowie auch seine Kifferutensilien weg schmeissen soll... aber ich bringe es nicht übers herz. der gedanke daran es im Klo runter zu spülen... ist für mich ein unding. denke dann immer ok rauch den rest noch weg... aber ehe ich mich versehe kaufe ich wieder neu ein... geht alles automatisch bei mir...

ich denke mir auch oft, dass es ja nicht schlimm ist... auch grade jetzt wieder wo ich das schreibe... denke mir es gibt soviele Suchtkranke auf dieser welt... alkoholiker, medikamentenabhänige, drogenabhängige, spielsüchtige und und und... da ist doch das bisschen kiffen nicht schlimm.... aber für mich, für meine Psyche.... es wird einfach langsam zeit!!!

 

 

Geschlecht: 

weiblich

Substanzen: 

Kommentare

Hallo, 

Hallo, 

manche Menschen schaffen es einfach so aufzuhören. Es hat "klick" gemacht und von einem auf den anderen Tag ist Schluss. Beneidenswert und auch bewundernswert. Doch es gibt leider auch Menschen (der überwiegende Teil?!), die schaffen es nicht einfach so, die nehmen es sich zwar jeden Tag aufs Neue vor, aber scheitern immer wieder. Ein Teufelskreis, wahrscheinlich auch, weil das Gehirn nach sovielen Jahren auf die Situationen, in denen Gekifft wird konditioniert ist. D. h. nach Feierabend, nach dem Einschlafen des Kindes, auf der Couch etc. pp. Diese Regelmäßigkeiten wurden trainiert, das Gehirn hat sich daran gewöhnt, es hat gelernt in diesen besagten Situationen nach der Sucht zu verlangen. Aber genauso lässt es sich wieder abgewöhnen. Es fängt tatsächlich damit an alle Rauchutensilien aus dem Haushalt zu verbannen, Kifferfreunde konsequent zu meiden, Wohnung umzuräumen...

Ich wünsche Dir viel Erfolg auf Deinen Weg aus der Sucht. Ohne Rauch ist es viel besser und klarer.

Was wäre wenn...

Hallo, du schreibst ein Jahr nach der Geburt hast du wieder angefangen. Und das war vor 11 Jahren. Also ist deine Tochter jetzt 12 Jahre. In diesem Alter bist DU angefangen mit dem Kiffen. Was wäre wenn deine Tochter dein Vorrat entdeckt und es mal ausprobiert? Vielleicht bestärkt dich das ja beim Aufhören...

Abhängigkeit/Sucht

Kann das total nachempfinden! Habe eine ähnliche Geschichte wie Du, nach Geburt meiner Tochter wieder angefangen usw...dss "Problem" war das ich das Rauchen wirklich genossen habe, für mich war es das Mittel um abzuschalten, runterzufahren und ohne Gedankenkarusell einzuschalfen. Tagsüber hab ich eigentlich nie gekifft war/bin berufstätig und wollte ehrlich gesagt auch nicht satt mit meiner Tochter durch die Gegend spazieren... den Druck den du dir machst kenne ich nur zu gut, das grüne Gold ist nun eben ein Bestandteil in deinem Leben, eine Angewohnheit vielleicht sogar auch eine Lebenseinstellung.... man kann es sich nicht mehr ohne vorstellen und dieser Gedanke hat mich immer mehr erschreckt (is ja nich normal ;) ) ich hatte immer genügend Vorrat zu Hause, lieber mehr ausgegeben als ohne weed dazusitzen. Soviel Geld hab ich in das tolle Kraut investiert, das sind über die Jahre gezählt wirklich Tausende Euros. Auch etwas was mich sehr gestört hat denn mit dem Geld hätte ich mehr mit und für meine Tochter machen könen... oder für mich selbst.... jetzt rauche ich seit einem 3/4 Jahr nicht mehr, ich hatte es einfach satt nach über 20 (!!) Jahren. Das kam von heut auf morgen ganz von allein... ich habe immer noch etwas zu Hause ich könnte also wenn ich wollte aber ich brauche es nicht mehr. Nicht mehr von etwas abhängig zu sein bedeutet Freiheit. Trotz allem finde ich weed eine tolle Sache und ich werde es mit Sicherheit nie ganz aus meinem Leben streichen! Mit Freunden gemütlich einen zu rauchen ist was wunderbares. Den Zeitpunkt zu rauchen entscheide aber ich ganz allein und nicht meine Sucht! Hab Geduld mit Dir und akzeptiere es erstmal daß es grade so ist wie es ist. Du wirst davon "loskommen" denn auch dich wird es irgendwann total nerven soviel Geld in etwas zu investieren was dein Leben (und irgendwo auch das deiner Tochter) völlig kontrolliert. Du kannst aufhören! Du hast es schon mal gemacht! Genau zum richtigen Zeitpunkt :) und das wirst du auch wieder schaffen wenn du dich damit selbst nicht so stresst!!

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