Kalter Methadonentzug

Ich mache zur zeit eine unfreiwilligen Methadonentzug, da mir am Flughafen in Kambodscha mein Methadon - trotz internationaler Bescheinigung - abgenommen wurde. Dosis 15 ML i.v. pro Tag...

Die ersten 2,5 Wochen ging es mir weder gut, noch schlecht... dann als ich in dem Dorf meiner Freundin, nahe Vietnam, fast im Dschungel war, bekam ich auf einmal so heftigen entzug, dass ich dachte, ich muesste sterben!! Das hielt 2 Tage an, danach war ich einfach nur noch Kraftlos und ohne Appetit... Aber zum Glueck wieder in Phnom Penh...

Das ist nun gute 4 Wochen her... und seitdem schlafe ich hoechtens 4 bis 5 Stunden die Nacht, habe Durchfall ohne Ende... und nun vorgestern bekam ich nochmals Entzug, mit heftigen Nierenschmerzen und Fieber! Oder ist das beginnende austrocknung? Weiss jemand, wie lange einen so ein eiskalter Brutalo Entzug nicht schlafen laesst? Oder wie lange der Durchfall anhaelt und was ich dagegen tun kann?? Auch meine Freundin bekommt langsam nen Hals, weil das miteinander schlafen auch nicht gut funktioniert... also von der Zeitdauer her gesehen. Wenn der Mann In 4 Minuten 3 mal kommt... da hat ne Frau auch keinen Bock drauf...

Ich habs mal mit Tramadol versucht, die gibts hier 10 Stueck fuer 1 Dollar... aber das bringts irgendwie auch nicht, schlagen voll auf den Magen und ich denke, dass der Entzug wieder voll da ist, wenn ich keine nehme. Also liess ich das nach 2 Tagen wieder sein. Gegen das Nichtschlafen habe ich schon Valium genommen...gibts hier auch saubillig in der Apo... nix hilft!! Oprazolam versucht... hilft nix... Morphintablette gekauft 50 Milligramm... hat geholfen, doch 6,50 Dollar pro Tablette kann ich mir nicht leisten, bin noch 6 Wochen in Kambodscha und muss haushalten mit dem Geld

Habs schon mit Immodium Akut probiert... nit geholfen... Mittlerweile habe ich Angst, dass ich einen Nierenschaden bekomme durch den Durchfall. Pinkeln muss ich auch direkt nach jedem Getraenk...

Weiss einer von euch Usern was ich tun kann? Und bitte nicht sagen: Heimfliegen!! Ich sehe meine Freundin und unser Kind eh nur 3 bis 4 Monate im Jahr und es wuerde beiden und mir das Herz brechen, jetzt abzureisen...

Danke schonmal

Chaopramong

 

 

Geschlecht: 

männlich

Substanzen: 

Kommentare

Bericht von Chaopramong

Hi, ich möchte Dir gerne ein paar Tips geben. Ich bin Arzt, habe 10 Jahre reines Morphium aus der Apotheke gespritzt, 2g pro Tag. Seit knapp 5 Jahren bin ich in Substitution (Metha, Pola, Substitol). Seitdem kein Beikonsum. Jetzt habe ich mich entschlossen, einen kalten Metha-Entzug zu machen. Von 500mg/d auf 250mg, auf 125mg, auf 0. Der Entzug dauert 10-14 Tage. Kein Durchfall, nur Unruhe, Schlaflosigkeit, Gliederschmerzen, allgemeine Schwäche. Dass Du nach 4 Wochen nochmal die beschriebenen Symptome bekommen hast, hat m.E. nichts mit Entzug zu tun. Ich vermute, dass Du Dir da unten irgendeinen tropischen Virus eingefangen hast. Die Symptome sind typisch, insbesondere der Nierenbefall. Das ist nicht ungefährlich, kann tödlich sein! Wenn Du schon nicht zurück fliegen willst, rate ich Dir dringend, geh in ein Krankenhaus. Alles Gute und gute Besserung!

Pola Entzug

Hi Leute bin 30 und nehme seit einem Jahr ,um von der schore weg zu kommen subbu ,Meta ,pola . War bis Freitag auf 7ml Pola ,Samstag Bischen schore, Sonntag und Montag je Ne halbe meta.seid Montag nehme ich Mdma um meine Psyche zu puschen damit ich nicht rückfällig werde.heute ist Freitag und ich hab mir die letzen Tage auch noch Speed und Teile geholt. Von meiner Psyche her ist alles ok ... bin gut gelaunt keine depris... Aber aber seid Dienstag komme ich kaum noch von der Couch hoch alles tut mir weh. :/ hab jetzt hier gelesen das der Entzug heftiger ist als vin der schorre .mache mir jetzt klar Bischen Gedanken da ich eigentlich dachte ich musste ja Montag durch sein . Doch wahrscheinlich wird es nur noch schlimmer ? Trots des emma etc kann ich gut essen.aber natürlich kaum schlafen da ich nur drauf bin und Kreislauf schwächelt auch .hat jemand Erfahrung damit den Entzug mit Speedy emma etc auszutricksen?

!

Wie bist du denn drauf, um dein psyche zu puschen damit du nicht ruckfällig wirst, knallst dir speedy und emma rein.

Damit wirst du immer ein schweren weg in dein leben führen.

lass dich einweisen und nimm die hilfe an um ein Entzug zu machen. Langsam runter dosieren und lass diese chemie scheiß weg. Dein Körper freut sich überhaupt nicht wenn du die scheiße nimmst, irgendwann klappst du zusammen , weil es zu viel ist.

Schlimm genug, dass du schon in programm bist.

 

 

Kalter Entzug,Warum?

Ich verstehe nicht warum hier so viele einen kalten Entzug machen.. erst sich Jahre oder Jahrzehnte supstituieren lassen und in eine wolldecke wickeln und dann auf ein mal ratz fatz kalt entziehen.. das halte ich echt für Schwachsinn.. wenn man Jahre mit Methadon lebt kann man sich ja auch Wochen oder Monate mit dem Entzug Zeit nehmen.. ..

Polamidonentzug Nein Danke

Bin jetzt ERST fünf Jahre im Polaprogramm, ist nicht viel, wenn man bedenkt, dass ich 21 Jahre drauf bin. Mit Unterbrechungen, das erste Mal war ich zweieinhalb Jahre clean, das zweite Mal sechseinhalb Jahre. Habe jedes Mal mehr oder weniger freiwillig "nur" von Heroin entzogen - und rückblickend kann ich sagen: Hätte ich jetzt einen Heroinentzug vor mir, wäre ich sofort am Abkicken. War bis vor anderthalb Wochen auf Entfiftung "Absosieren" von 20ml auf 11ml. Das ist immer noch viel, jedoch wäre das draußen in der Geschwindigkeit nicht so leicht gewesen (bis auf Schlafstörungen und Hyperaktivität war auch nichts). Mir wurde erklärt, wie sie dort Leute von Pola runterholen: Also erstmal runterdosieren bis höchstens 3ml, besser wären 1,5ml oder 1ml, wenn man das draußen schafft. Dann setzen sie einen in 0,2 - 01er Schritten auf Null (man bekommt was zum Schlafen und zur Beruhigung). Nach 5 Tagen folgt eine kleine Dosis Subutex um zu sehen ob man noch auf Turboentzug kommt. Passiert das nicht, wir man auf Subutex eingestellt (was angeblich erst nach 2Monaten körperlichen Entzug hervorruft), dann verlässt man die Entgiftung für einen Monat und kriegt draußen Subbu, wobei auch schon langsam reduziert wird (der Vorteil am Subutex sei, dass es das Pola aus dem Körper haut, weil Antagonist) - danach wieder Entgiftungsstation und von Subbutex auf Null gesetzt werden - was nicht bedeutet, dass man dann keinen Entzug hat. Nimmt man nach 10 Nulltagen Nemexin hören die Restentzugserscheinungen auf, weil die Rezeptoren wieder belegt sind (davon rate ich aber ab - man will doch, dass der Körper wieder eigene Endorphine produziert, dann lieber viel Sport).

Ihr seht also, es ist ein Riesenscheiß - monatelanger Entzug ist vorprogrammiert, denn auch das Runterdosieren, wird je nach Fall (wenn jemand wie ich immer hoch dosiert war, auch zu Heroinzeiten nicht unter 2Gramm, und bei Pola auch nie wenig - dann ist auch das Ruinterdosieren ab einer bestimmten Menge mit Entzugserscheinungen verbunden - und die sind nicht ALLE nur im Kopf! Klar, wenn man sich drauf versteift, verschlimmert der Kopf alles, aber ich komme mit 5ml Pola nicht länger als 12 Stunden hin, bis jetzt jedenfalls und das ist keine Kopfsache, ich falle dann in Affenschlaf und wenn ich aufwache kotze ich und volles Programm.

Fazit: Ein Polamidonentzug kommt für mich nicht infrage. Werde mich weiter runterdosieren soweit ich es draußen schaffe (hoffentlich komme ich etwas unter 5ml), dann Umstellung auf Heroin. Kein Spritzen, kein Rauchen - am besten Nase, das ist am unangenehmsten und verleitet mich nicht dazu mehr zu nehmen als sein muss. Damit dann wenn möglich noch etwas weiter runter. Allerdings muss ich es mindestens 4-5 Monate nehmen um das Pola vollständig aus dem Körper zu haben! Vielleicht schaffe ich es mit genügend Benzos mich mal 22 Tage schlafen zu legen und auf Subbutex umzustellen nur um das Pola auszumerzen, danach kann ich mich mit Schore zurückholen und irgendwann von nem halben bis maximal nem dreiviertel Gramm Heroin (und für den Zweck braucht es nicht das reinste zu sein - natürlich ohne Rattengift und ähnliches) zu entgiften. Das ist also der Plan. Den habe ich auch dem Entgiftungsarzt mitgeteilt. Natürlich meinte er, dass es schon machbar sei mit Pola und dem großen Subbutexschema - er hat mir jedoch rechtgegeben, dass es einfacher wäre "nur" von Schore zu entgiften. Was soll ich dazu noch sagen?

Entzug Methadon/ Hero

Seit einigen Jahren habe ich Methadon substituiert. Das Thema CLEAN stand schon lange auf meiner ToDo Liste aber ich wollte dies erst angehen, wenn der berühmte „Plan danach“ steht. Nun bin ich bald soweit, dass ich mein Drogenumfeld geografisch verlassen kann und frage mich für den (meinen) besten Weg zum Entzug. Davor habe ich grosse Angst. Ich weiss, dass es die HÖLLE wird aber lebenslänglich Abhängig scheint mir etwa gleich höllisch. Dazu habe nun ich bereits von Methadon auf Sevre-Long gewechselt. Auch bin ich nicht mehr auf Maximum (etwa 100mg/ Tag Methadon) sondern auf dem momentan möglichen Minimum von 400mg Sevre-Long / Tag. Leider aber noch immer mit ganz wenig Beikonsum Hero. Wer kann mir den besten Entzug (legal oder auch nicht) empfehlen? Ich weiss, in der Schweiz haben wir eine Klinik, welche die Sucht quasi direkt aus dem Hirn löscht. Kostet aber leider etwa CHF 16000.- (mit allfälligen Nebenwirkungen eines künstlichen Komas). Wenn ich mir das leisten könnte, würde ich dies wohl versuchen aber die KK bezahlt das leider (noch) nicht. Danke für gute Tipps

Entzug

Hallo 

Mein Körper und meine Psyche sind kaputt. Habe so viele Erkrankungen, dass ich die nicht mehr zählen kann. Der körperliche Verfall ist nicht mehr aufzuhalten, für meine Psyche kann ich noch was tun. Aufgrund vieler Operationen und den Schmerzen, habe ich die klassische Medikamenten Karriere hinter mir. Angefangen mit IBU, Tramadol, um irgendwann in die Königsklasse aufzusteigen der Opiate. Ich habe so vieles durch, von Morphium über Oxy, bis ich bei Pola gelandet bin. Als das auch nicht mehr ausgereicht hat und wieder höher dosiert werden sollte, hatte ich die Nase voll. Ich nahm Psychpharmaka, Schlafmittel, Magenmittel und Schmerzmittel. Eindeutig Zuviel, und ich wollte nicht mehr, es ging mir so schlecht. Also habe ich eins nach dem anderen abgesetzt. Natürlich  habe ich mit dem Magenmittel angefangen, danach Abführmittel. Das war einfach. Weiter mit den Psychopharkaka, dann die Schlafmittel. Als letztes die Schmerzmedikamente, das schwerste. Heute ist der erste Tag, an dem ich gar nichts genommen habe. Und das werde ich auch nicht, man muss es aber wollen. Wie geht es mir? Scheisse würde ich sagen. Ich habe Entzugserscheinungen, Unruhe, alles brennt, ich friere und schwitze, kann nicht schlafen, bin totmüde. Eine wirklich interessante Erfahrung, dass einem viel Abverlangt. Aufgeben ist keine Option, denn eins weiß ich. Es ist nicht von Dauer. Ich habe sehr langsam runter dosiert, Tropfen für Tropfen. Aber eins weiß ich auch, es lohnt sich durch zu halten. Vermutlich kenne viele diese oder ähnliche Geschichten. Drückt mir die Daumen. 

Liebe Grüße 

Kalter Methadon-Entzug

Leute,

macht euch nicht verrückt!!!

Der Entzug dauert 10 Tage!!! Wichtig ist, dass euer Kopf mitspielt, ansonsten geht es schief.

Ich habe nach 24 Jahren Metha und Pola von Metha-Tabeletten entzogen. 6 Stück pro Tag a 40 mg!!! Alle 2 Tage 20 mg runter, bis auf 10/15 mg . Dann gehts los. Hatte derbe Unruhe, aber keinerlei psychische Probleme. Die körperlichen Symptome beschränkten sich auf Unruhe, Zittern, kalter Schweiss. Kein Durchfall etc.!!! Denkt daran, dass der Kopf die meisten Symptome heraufbeschwört!!!

Also, ist schon Scheisse, aber machbar!!!!

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