Mein Name ist Christian. Als ich vor ca. 6 Jahren mit dem Rauchen anfing, hatte ich keine Ahnung, dass es so abhängig machen kann. Angefangen hatte alles auf dem Schulhof, dort galt es als cool, wenn man rauchte. Erst rauchte ich nur gelegentlich, dann, als ich 16 Jahre alt war, täglich. Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich damals sogar gelegentlich nachts aufwachte und das dringende Verlangen spürte, eine Zigarette zu rauchen, was ich dann auch tat. Waren es anfangs nur 5 bis 7 Zigaretten, die ich am Tag rauchte, sind es heute ca. 25 Marlboros, die ich täglich brauche. Am Wochenende sind es meistens mehr. Morgens nach dem Aufwachen greife ich instinktiv nach der ersten Zigarette, spätestens nach dem Frühstück brauche ich dann die nächste. Und das geht so den ganzen Tag weiter. Vor dem Schlafengehen rauche ich oft 2 Zigaretten, um ruhig durchschlafen zu können. Einmal habe ich versucht, mit dem Rauchen aufzuhören. Es war fürchterlich. Ich wurde sehr launisch, teilweise aggressiv, hatte Kopfschmerzen, fühlte mich benommen, konnte mich nicht mehr richtig konzentrieren. Besonders schlimm war auch diese permanente innere Unruhe. Erst als ich nach kurzer Zeit wieder mit dem Rauchen anfing, ging es mir besser. Wie sehr ich die Zigaretten brauche, merke ich auch während der Vorlesungen des Studiums, das ich zurzeit absolviere. Diese dauern 90 Minuten. Häufig verlasse ich nach ca. 45 Minuten die Vorlesung, um erstmal eine zu rauchen. Danach kehre ich entspannt in die Vorlesung zurück. In der anschließenden 30minütigen Pause rauche ich dann mindestens 2 Marlboros. In meiner Wohnung stehen in jedem Zimmer Aschenbecher, so dass ich nicht von einem Zimmer ins andere laufen muss, wenn ich wieder eine Zigarette brauche. Fazit: Mittlerweile ist für mich ein Leben ohne Zigaretten unvorstellbar geworden!
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männlich
Hamburg
