Die Tollkirsche (Atropa Belladonna) ist ein in Mittel- und Südeuropa sowie in Nordafrika wachsendes, bis zu 150 cm hohes, Nachtschattengewächs. Im Mittelalter gehörte die Tollkirsche zu den "Hexenpflanzen". Sie wurde als Heilmittel aber auch für Giftmorde verwendet. Heute findet sie bei der Augenheilkunde Anwendung, bei Epilepsie, Asthma und Parkinsonismus.
In der Tollkirsche befinden sich folgende Alkaloide: Atropin, Hyoscyamin und Scopolamin.
Die Alkaloide der Tollkirsche regen das zentrale Nervensystem (ZNS) an und lähmen das periphere Nervensystem (Brücke des Zentralnervensystems zu allen Körperteilen).
Je nach Dosis kann die Wirkung und die Wirkdauer (bis zu 24 h) sehr unterschiedlich ausfallen. Es können Mundtrockenheit, Hautrötungen, Trockenheit der Schleimhäute und Übererwärmung des Körpers auftreten wie auch Gleichgewichtsstörungen und Pupillenerweiterung, bis hin zu Halluzinationen, die wirken "als wenn sie wahr wären".
Risikofreien Konsum gibt es nicht! Wer trotzdem konsumiert, sollte sich mit den Safer-Use-Regeln vertraut machen:
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