Workshops & Vorträge

Inhalt

  1. Workshops & Vorträge
    1. Akzeptierende Drogenarbeit – Prinzipien, Ziele und Methodik, Praxis
    2. Gute Droge - Böse Droge?
    3. Meine Droge ist besser als Deine!
    4. Führerschein und Drogen
    5. Psychopharmaka und Drogen
    6. Drug Checking - effektives Instrument zur Verbesserung des Gesundheitsschutzes von DrogenkonsumentInnen
    7. Wie rede ich mit Jugendlichen über Drogen/Drogenkonsum?
    8. (Il)legal Highs – Infos zu „neuen Drogen“ (Räuchermischungen/Research Chemicals), Risiken und Herausforderungen für User und Sozialarbeiter_innen
    9. Mischkonsum
    10. Erste Hilfe im (Drogen)Notfall
  2. Diskussionsrunden zum Thema Drogen und Drogenkonsum
    1. Ziel
    2. Themen
    3. Organisatorisches

Workshops & Vorträge

Wir bieten Workshops und Vorträge rund ums Thema Drogen und Drogenkonsum.
Die unten aufgelisteten Vorträge/Workshops sind nur eine Auswahl möglicher Themen. Schwerpunkte des Vortrags werden immer mit den VeranstalterInnen abgestimmt.

Für die Vorträge entstehen Honorarkosten, die individuell abgestimmt werden.

Akzeptierende Drogenarbeit – Prinzipien, Ziele und Methodik, Praxis

Akzeptierende Drogenarbeit heißt, Drogenkonsum differenziert zu verstehen. Eine bedürfnisgerechte, lebensweltnahe Ausgestaltung der Angebote für diese Zielgruppe ist dabei Voraussetzung.
Der Vortrag informiert über Prinzipien, Ziele und Methodik akzeptierender Drogenarbeit.
Die theoretischen Grundlagen werden durch Erfahrungen aus der praktischen Arbeit des Drug Scouts Projekt ergänzt, wobei Schwierigkeiten und Hindernisse nicht verschwiegen werden.

Gute Droge - Böse Droge?

Hustenmittel Heroin und Teufelsdroge Schokolade - der Blick zurück zeigt: Der Legalitätsstatus von Drogen ist veränderbar. Wer bestimmt, welche Substanzen erlaubt und welche verboten sind? Auf welcher Grundlage werden Drogen in legal und illegalisiert eingeteilt? Was erwartet uns in Zukunft? Wie beeinflusst die rechtliche Einordnung den öffentlichen und privaten Diskurs über Drogen?

Meine Droge ist besser als Deine!

Welche Drogen sind gut und welche schlecht, welche Drogen sind gefährlich und welche nicht? DrogenkonsumentInnen – unabhängig ob legale oder illegalisierte Drogen- grenzen sich oft je nach präferierter Substanz voneinander ab – warum? Ist Deine Droge besser als meine? Wo hört die Akzeptanz auf und warum?

Führerschein und Drogen

Ärztliches Gutachten und Medizinisch Psychologische Untersuchung (MPU aka Idiotentest) - was ist der Unterschied? Medikament auf Rezept - Autofahren kein Problem?

Ein kurzer Ausflug in die unendlichen Weiten der "Führerschein und Drogen"-Problematik, soll diese und ähnliche Fragen beantworten. Dabei soll vor Allem geklärt werden, was DrogenkonsumentInnen, die eine Fahrerlaubnis besitzen, so alles passieren kann.

Psychopharmaka und Drogen

In der klinischen Psychiatrie geht die "Behandlung" von "PatientInnen" fast immer mit der Gabe von Psychopharmaka einher. Menschen, die sich im gesellschaftlichen Sinne "nicht normal" verhalten, wird so hauptsächlich unter Einfluss von Substanzen Hilfe zuteil, die in hirnorganische Stoffwechselprozesse eingreifen.
Dieser Vortrag soll einen groben Überblick bieten über häufig verschriebene Psychopharmaka, die dazugehörigen "Krankheitsbilder" und mögliche Wechselwirkungen mit anderen psychoaktiven Substanzen, sowie eine Basis für eine anschließende Diskussionsrunde über Sinn und Unsinn medikamentöser Behandlung von Menschen in psychischen Ausnahmesituationen sein.

Diese Vortragsreihe hat bisher auch zwei weitere Teile, in denen wir uns ein wenig in die Umgangsweise mit den beiden folgenden Arten von Psychopharmaka vertiefen:

Psychopharmaka und Drogen II – Antidepressiva
Psychopharmaka und Drogen III - Antipsychotika

Drug Checking - effektives Instrument zur Verbesserung des Gesundheitsschutzes von DrogenkonsumentInnen

Vorstellung des Drug Checking Konzepts, was sind Ziele von Drug Checking, wie wird Drug Checking in anderen Ländern realisiert, welche Erfahrungen wurden gemacht. Was bringt das Ganze? Rechtliche und politische Situation in der BRD. Was bleibt zu tun?

Mischkonsum: Feiern.Drogen.Cocktail.Laune. - Alkohol und andere psychoaktive Substanzen im Mischkonsum

Der Konsum von Alkohol beim Feiern, Party machen und Ausgehen ist heute ganz normal. Für viele Menschen aber auch der Konsum anderer psychoaktiver Substanzen. Beim Mischkonsum diverser Substanzen, kann eine Partynacht schnell eine unerwartete Wende nehmen. In dieser Veranstaltung werden Informationen zum Thema Alkohol und Mischkonsum gegeben, besonders riskante Substanzkombinationen vorgestellt und Fragen beantwortet. Wir wollen mit Euch ins Gespräch kommen und gemeinsam Wege finden, wie Drogennotfälle vermieden werden können.

Erste Hilfe im (Drogen)Notfall

Beim Konsum von legalen oder illegalisierten Drogen kann es unter Umständen zu unangenehmen Begleiterscheinungen bis hin zu Notfällen kommen.
Was können Ursachen dafür sein? Gibt es je nach Substanz unterschiedliche Risiken?
Wie kann/sollte ich mich in einer Notfallsituation verhalten?
Diesen Fragen soll im Vortrag nachgegangen werden.

 

Diskussionsrunden zum Thema Drogen und Drogenkonsum

...für SchülerInnen, Jugendliche, PädagogInnen, Interessierte

In den Räumlichkeiten unseres Drug Stores möchten wir ein Setting bieten, in dem auf niedrigschwelliger Basis der Kommunikation zu den Themen Drogen und Drogenkonsum Raum geboten wird. Damit besteht für Interessierte ein offener und ungezwungener Rahmen zum Wissensaustausch und gegebenenfalls zur Normorientierung bezüglich ihres Drogenkonsums.

Ziel

Im Sinne primärer und sekundärer Prävention vermitteln die Diskussionsrunden Wissen über Drogen und Drogenkonsum bzw. stellen es zur Diskussion. TeilnehmerInnen werden zur Reflexion über ihr Konsumverhalten (auch legaler Drogen) animiert und für Risiken, die mit dem Konsum von Drogen verbunden sein können sensibilisiert. Strategien zur Risikominimierung beim Drogenkonsum werden gemeinsam erarbeitet.

Themen

... werden in verständlicher Weise vermittelt und können im Vorfeld spezifiziert werden. Wir orientieren uns dabei jeweils an Erfahrungen, Alter und Interessensschwerpunkten der TeilnehmerInnen.

  • Drogenkunde/Pharmakologie
  • Auswirkungen von Drogen auf Gefühle, Wahrnehmung, Leistung
  • Bedeutung von Substanz, Set und Setting für Drogenkonsum
  • Balance von positiven und negativen Gefühlszuständen
  • Risiken beim ein- oder mehrmaligen Drogenkonsum
  • Bedeutung und Funktionalität von Ritualen und Regeln beim Umgang mit legalen und illegalisierten Drogen
Organisatorisches

Die maximale Anzahl der Teilnehmer_innen beträgt 15. Runden mit größeren Gruppen können in zwei aufeinander folgenden Veranstaltungen stattfinden.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist freiwillig.

Je nach Interesse und Anliegen dauern die Diskussionsrunden 1-2 Stunden.
Eventuelle Kosten für Materialien oder Honorare richten sich nach Art und Dauer der Veranstaltung.