von Thyra Veyder-Malberg, erschienen im Leipziger Stadtmagazin kreuzer - Ausgabe 04/2012, Seite 19
Seit einem Jahr wird über die Drogenfreundlichkeit der Stadt Leipzig diskutiert. Ein Ende ist nicht in Sicht
Holger Herzog steckt die drogenpolitische Debatte des vergangenen Winters noch in den Knochen. Als Geschäftsführer des Suchtzentrum Leipzig ist er unter anderem für das Projekt Drug Scouts mitverantwortlich, das damals vor allem für seinen akzeptierenden Ansatz in die Kritik geriet.
Das Projekt zur Suchtprävention Drug Scouts feiert seinen 15. Geburtstag
von NATALIE SCHAAF
Da, wo die Gesetze der Realität des Drogenkonsums hinterherhinken, helfen die Drug Scouts, das Schlimmste zu verhindern – indem sie aufklären, statt zu verbieten.
Seit 1996 klärt das Informationsprojekt über Drogen auf
Das Leipziger Drogeninformations- und Präventionsprojekt Drug Scouts feiert 2011 sein 15-jähriges Jubiläum. Die Kippe sprach mit dem Mitarbeiter Daniel Graubaum und der Mitarbeiterin Antje Kettner über dessen Anfang und Entwicklung sowie die aktuellen Vorwürfe der Polizei.
Ein Interview mit uns aus der Printausgabe der Leipziger Volkszeitung (Clemens Haug) vom 26.05.2011:
Hauptaufgabe: Drogen-Aufklärung
Drug-Scouts verstehen ihre Arbeit als Gesundheitsvorsorge
Polizeichef Horst Wawrzyski sieht Leipzig im Griff von Beschaffungskriminalität. Mit ihrer Wohlfühlpolitik für Drogenabhängige trage die Stadt zum Problem bei, fügen andere Kritiker hinzu. Auch das Projekt Drug-Scouts hat sich diesen Vorwurf in letzter Zeit häufig anhören müssen. Zu Unrecht, meinen die Scouts.
StadträtInnen von Bündnis 90/ Die Grünen, LINKE und SPD verwehren sich gegen die Verschärfung der Debatte durch die Polizei und die Kritik an den Drug Scouts.
Im Nachgang zur Debatte um die Leipziger Drogen- und Suchtpolitik erklären Katharina Krefft, Fraktion Bündnis 90/ DIE GRÜNEN, Juliane Nagel, Linksfraktion und Mathias Weber, SPD-Fraktion im Stadtrat zu Leipzig: