USA: Klimawandel drängt Pest zurück

Oslo – Der derzeitige Klimawandel hat auch seine guten Seiten. In den USA ist er laut einer Studie im American Journal of Tropical Medicine and Hygiene (2010; 83: 624-632) für den Rückgang der Pest verantwortlich. Die Pest, die im Mittelalter ganze Landstriche entvölkerte, ist keineswegs ausgestorben. Von einer ernsthaften Bedrohung durch den Schwarzen Tod kann außer in der Phantasie einiger Bioterrorismusexperten keine Rede sein, doch hin und wieder werden kleine Epidemien gemeldet. Wie zuletzt im August dieses Jahres in Peru, wo es in einer kleinen Ortschaft an der Küste zu einem Ausbruch kam, der aber schnell gestoppt werden konnte.


http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/42804/USA_Klimwandel_draengt_Pest_zurueck.htm