Sich dauerhaft auf eine äußere Befriedungsquelle zu verlassen birgt bekanntermaßen Risiken. Es verwundert nicht, wenn Körper und Geist auf dauerhaftes Zuführen von Medikamenten oder Drogen sensibel reagieren. Bei der weltweit beliebtesten illegalen Substanz, dem Cannabis, ist das nicht anders. Dauerkonsumenten berichten von traumlosen Nächten, Aussetzern in der verbalen Formulierungskunst und Gedächtnislücken. Parallel entstand das kulturelle Stereotyp vom dumpfbackigen Kiffer, der stumpfsinnig vor dem Fernseher hockt. Eine nun im renommierten Fachblatt Addiction veröffentlichte Studie hat das Verdummungspotential von Cannabis genauer unter die Lupe genommen.
