[Psychologie aktuell] Offene Randgruppenszenen in der Stadt: Möglichkeiten und Risiken der Auflösung

Offene Randgruppen-Szenen in Großstädten konzentrieren psychosoziales und ordnungspolitisches Konfliktpotential, häufig verbunden mit Zerstörung und Vermüllung. Der einseitig repressive Ansatz einer "Zerschlagung" derartiger Szenen ist nicht nur inhuman; langfristig verfehlt er auch den gewünschten Erfolg und führt zu einer Verlagerung der Szene, warnt der Drogenspezialist Dr. Horst Bossong. In einer Studie reflektiert er die Problematik u.a. anhand der Erfahrungen in einem Projekt in Essen.

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