Julio 2010

Rauchfreie Spielplätze

Berlin - Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, hat sich für ein Rauchverbot auf Spielplätzen ausgesprochen. Zigarettenstummel seien eine große toxische Gefahr für Kinder, sagte sie anlässlich des Weltnichtrauchertags am Freitag in Berlin. Sie wolle die Kommunen darin unterstützen, Spielplätze rauchfrei zu machen. Bislang gibt es nur auf wenigen Spielplätzen Verbotsschilder, dabei belegen Stichproben des Deutschen Krebsforschungszentrums, dass solche Schilder befolgt werden. Auf Plätzen mit Verbotsschildern finden sich deutlich weniger Zigarettenstummel.

Computersucht bei Jugendlichen nimmt zu

Düsseldorf – Mediziner warnen vor einem zunehmenden krankhaften PC- und Internetgebrauch Jugendlicher. „Für immer mehr und immer jüngere Menschen wird die Faszination Computer buchstäblich grenzenlos und bedarf gezielter Therapie“, erklärte am Dienstag in Düsseldorf die Allgemeine Hospitalgesellschaft (AHG), die in Kliniken entsprechende Suchttherapien anbietet. Inzwischen seien schätzungsweise 1,7 Prozent aller Jugendlichen wegen exzessiven PC- und Internetgebrauchs behandlungsbedürftig.

Wasserpfeife wird zum gefährlichen Trend

Das Rauchen einer Wasserpfeife ist unter Jugendlichen zu einem neuen Kult geworden. Der Tabak schmeckt nach Frucht, kratzt weder im Hals noch scheint er ungesund zu sein. Doch die DAK warnt vor dem trügerischen Glauben: Shisha und Bong sind weitaus gefährlicher als normaler Zigarettenqualm.

http://www.welt.de/gesundheit/article7713602/Wasserpfeife-wird-zum-gefaehrlichen-Trend.html

Niederlande: Politiker wollen sämtliche Drogen legalisieren

Im niederländischen Wahlkampf haben angesehene Alt-Politiker und Wissenschaftler gefordert, alle Drogen zu legalisieren. In einem öffentlichen Brief sprachen sie sich dafür aus, den Drogenmarkt staatlich zu regulieren. Der überwachte Handel mit Kokain und Heroin soll Steuer-Millionen in die Staatskassen spülen.

http://www.welt.de/politik/ausland/article7696828/Politiker-wollen-saemtliche-Drogen-legalisieren.html

BDK - Gestiegene Aufklärungsquote zeichnet trügerisches Bild - Kriminalstatistik 2009

Berlin (ots) - Kriminalitätsbelastung in Deutschland weiter auf hohem Niveau

"Der Bund Deutscher Kriminalbeamte warnt davor, der für das ver-gangene Jahr feststellbaren Entwicklung sinkender Fallzahlen und der gestiegenen Aufklä-rungsquote eine zu große Bedeutung zuzumessen", so der stellv. BDK-Bundesvorsitzende André Schulz zu den vom Bundesinnenminister Thomas de Maizière und dem Hamburger Innensenator und Vorsitzenden der Innenministerkonferenz, Christoph Ahlhaus, vorgestellten Daten der bundesweiten Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2009.

Bundesregierung: Medikamentensucht steigt im Alter

Berlin - Die Bundesregierung sorgt sich um steigende Medikamentensucht im Alter. Zwischen acht Prozent und 13 Prozent der über 60- bis 64-Jährigen weisen einen problematischen Gebrauch psychoaktiver Medikamente bzw. von Schmerzmitteln auf oder sind als medikamentenabhängig zu bezeichnen. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der SPD-Fraktion zur Drogen- und Suchtpolitik hervor.

Drogenabhängige unter Substitution: Psychosoziale Behandlung verbessert Ergebnisse

Das Therapiemanual "Psychosoziale Behandlung von Drogenabhängigen unter Substitution" wurde von Heinrich Küfner und Monika Riedinger entwickelt. "Mit dem Buch haben Neueinsteiger und erfahrene Praktiker ein gutes Übersichtswerk zur Hand, um die eigene Praxis zu überprüfen und ggfs. zu verbessern", kommentieren Beat Kläusler und Rudolf Stohler (Zürich) in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Sucht" (Nr. 1/2010, S. 77/78).

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