US-Regierung militarisiert den Kampf gegen die Drogen in Lateinmaerika
Ein Erschossener ruft in Honduras selten öffentliche Aufmerksamkeit hervor. Dafür ist das Sterben zu alltäglich in dem Land, das als das gewalttätigste der Hemisphäre gilt (Honduras ist zum mörderischsten Land der Erde geworden). Doch das ändert sich, wenn der Schütze ein US-Amerikaner ist, ein Agent der US-amerikanischen Antidrogenbehörde DEA (Drug Enforcement Administration) noch dazu. Auch wenn er, wie die US-Botschaft Tegucigalpa mitteilt, in Notwehr gehandelt habe.