Nisan 2012

[Hans-Christian Ströbele] Drogenpolitik: Repression ist der falsche Weg

Internationale und nationale ExpertInnen, VertreterInnen von politischen Stiftungen und der Zivilgesellschaft diskutierten, wie sich die repressive internationale Drogenpolitik auf Menschenrechte und Sicherheit in Produzenten- und Transitstaaten auswirkt, inwiefern diese Verhältnisse durch unsere nationale Drogenpolitik beeinflusst werden und welche Alternativen zur aktuellen Politik denkbar sind.

Hans-Christian Ströbele, der auch auf dem Podium vertreten war, betonte:

[AZ] Rheinland-Pfalz erlaubt mehr Haschisch-Besitz

Mainz (dpa/lrs) - Rheinland-Pfalz hat die Eigenbedarfsgrenze für den Besitz von Haschisch und Cannabis von sechs auf zehn Gramm angehoben. Einen entsprechenden Bericht der «Rhein-Zeitung» (Donnerstag) bestätigte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums in Mainz. Bis zu dieser Menge kann die Staatsanwaltschaft von einer Strafverfolgung absehen. «Wir sind für eine Entkriminalisierung, aber nicht für eine völlige Legalisierung», sagte die Sprecherin des Gesundheitsministeriums. Das Justizministerium hat die Staatsanwälte bereits von der Neuerung unterrichtet.

[dgs-info] Ergänzungsmodul "Substitution mit Diamorphin"

Für Ärztinnen und Ärzte, die Substitutionsbehandlungen opiatabhängiger Patienten mit Diamorphin in einer hierfür zugelassenen Einrichtung durchführen wollen und bereits im Besitz der Fachkunde bzw. Zusatzweiterbildung "Suchtmedizin" sind oder diese erwerben möchten, bietet die Landesärztekammer Baden-Württemberg ein sechsstündiges Modul an, das für diese Behandlungsform qualifiziert. 

[focus] Experten streiten über Cannabis-Freigabe: Verkauf in lizensierten Drogenfachgeschäften?

Ist jemand kriminell, weil er 30 Gramm Cannabis besitzt? Nein, sagt die Linkspartei, die diese Menge legalisieren lassen will. Sie steht nicht alleine da. Neben Piraten, Julis und Grünen gibt es Sachverständige, die zustimmen. Allerdings ist die Expertenwelt genauso gespalten wie die Politik.

[destatis] Diagnose Alkoholmissbrauch: Im Jahr 2010 weniger Kinder stationär behandelt

WIESBADEN – Im Jahr 2010 wurden weniger Kinder im Alter von 10 bis 15 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär im Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ging ihre Anzahl je 100 000 Einwohner  gegenüber 2009 um 5,5 % zurück. Bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 15 und 20 Jahren hingegen stieg sie um 2,9 %.

https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2011/12/PD11_464_231.html

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