Sandy Harnisch vom Aktionsbündnis gegen AIDS über ACTA und Generika
Im Aktionsbündnis gegen AIDS haben sich derzeit über 100 Nichtregierungsorganisation der Aids- und Entwicklungszusammenarbeit sowie mehr als 280 lokal engagierte Gruppen zusammengeschlossen. Zu den zentralen Anliegen des Zusammenschlusses gehört "die Verwirklichung des allgemeinen Zugangs zu umfassenden Präventionsprogrammen sowie wirksamer Therapie, Betreuung und Unterstützung als unverzichtbarer Bestandteil des Grundrechts aller Menschen auf die Erreichung des bestmöglichen Gesundheitszustandes". Durch das derzeit in der Öffentlichkeit und im Europaparlament debattierte ACTA-Abkommen sieht man diese Ziele gefährdet. Telepolis sprach darüber mit der Juristin Dr. Sandy Harnisch, die als Referentin für Advocacy-Arbeit im Aktionsbündnis gegen AIDS tätig ist und sich schwerpunktmäßig unter anderem mit den Auswirkungen "geistigen Eigentums" auf die öffentliche Gesundheit befasst.
