Januar 2019

[Mit Fug und Recht] und wieder mal ein Führerschein weggeredet

Wie so oft eine Beratung nach einer Drogenfahrt, die einen zerknirschten Mandanten zurück lässt. Hätte ich doch bloß die Klappe gehalten…. Der Mandant war von der Polizei angehalten worden und hatte freiwillig einem Drogenvortest zugestimmt. Als dieser positiv ausfiel, wurde eine Blutentnahme angeordnet. Die magische Grenze von 1,0 ng/ml Tetrahydrocanabinol im Blut war überschritten und er hatte damit ein Bußgeldverfahren mit Fahrverbot gewonnen.

[asentanews] Komakiffen: Die Mär der Medien

Komakiffen und Komasaufen verursachen x-Klinikaufenthalte in Krankenhäusern, so oder ähnlich geifern die meisten Medien über das Konsumverhalten von Alkohol und Cannabis der Jugendlichen von 15 bis 25 (!) Jahre, berufend auf einen Bericht des Statistischen Bundesamtes Diagnosedaten der Patienten und Patientinnen in Krankenhäusern. Dabei darf es auch nicht verwundern, dass im allgemeinen Bericht über Krankenhausaufenthalte, in ellenlangen Tabellen, ausgerechnet die Zahlen der Krankenhausaufenthalte zum Komasaufen und “Komakiffen” herausgefischt werden.

[avaaz] Petition: Beenden Sie den Drogenkrieg!

"An Ban Ki-Moon und alle Staatschefs: Bitte beenden Sie den Krieg gegen Drogen und die Prohibition. Stellen Sie Entkriminalisierung, Regulierung, öffentliche Gesundheit und Bildung in den Vordergrund. Diese 50-jährige Strategie ist gescheitert, fördert gewalttätige, organisierte Verbrechernetzwerke, zerstört Leben und kostet Milliarden. Es ist Zeit für einen humanen und wirksamen Ansatz."

https://secure.avaaz.org/campaign/de/end_the_war_on_drugs/

Wenn Schmerzmedikamente Schmerz verursachen

Es klingt paradox: Starke Schmerzmittel, sogenannte Opioide, können die Empfindlichkeit auf Schmerzreize steigern und damit ihrerseits Schmerzen intensivieren. Ein Forscherteam von der Medizinischen Universität Wien konnte nun einen Mechanismus aufklären, der für diese sogenannte Hyperalgesie verantwortlich ist. Für diese Arbeit wurden Dr. Ruth Drdla, Matthias Gassner und Prof. Dr. med. Jürgen Sandkühler heute auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt/Main mit dem Ehrenpreis des Deutschen Schmerzpreises 2010 ausgezeichnet.

Betrunkener Unfallfahrer muss für Arzt zahlen

Wer betrunken einen Verkehrsunfall verursacht und sich verletzt, kann an den Kosten für die ärztliche Behandlung beteiligt werden. Dies kann eine gesetzliche Krankenkasse verlangen und ebenso das Krankengeld kürzen, entschied das Sozialgericht Dessau-Roßlau nach Angaben des Landessozialgerichts in Halle vom Freitag.

https://www.journalmed.de/news/lesen//?id=29031

Studie belegt Zusammenhang zwischen Tabakrauch und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern

Kinder, die während ihrer frühen Entwicklung Tabakrauch ausgesetzt sind, können bis zum Alter von etwa zehn Jahren Verhaltensauffälligkeiten entwickeln. Dies haben Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München zusammen mit Kollegen der Ludwig-Maximilians-Universität München im Rahmen der GINI-Plus-Studie herausgefunden. Besonders negativ macht sich der Einfluss des Tabakrauches während der Schwangerschaft bemerkbar.

HIV/AIDS: Kinder brauchen kindgerechte Versorgung

Täglich sterben rund 800 Kinder an den Folgen von AIDS. In Deutschland sind ca. 400 bis 500 Kinder HIV-positiv. Bei Kindern und Jugendlichen verläuft die Krankheit anders als bei Erwachsenen, daher brauchen sie eine spezielle Therapie und Betreuung. Auch die HIV-Forschung müsse sich speziellen Fragestellungen widmen, fordern Experten: "Wir brauchen dringend mehr Unterstützung für die HIV/AIDS-Forschung, -Dokumentation und -Behandlung von Kindern!", sagt Prof. Dr. Norbert H.

Testkäufer gegen Komasäufer: Niedersachsens Weg

Sich am Wochenende zu betrinken, ist für viele Jugendliche völlig normal. Jeder fünfte Minderjährige besäuft sich nach einer Studie der Bundesdrogenbeauftragten bei sogenannten Koma-Partys sogar bis zur Besinnungslosigkeit. Endstation ist dann oft die Notaufnahme oder das Polizeirevier, wenn die jungen Betrunkenen randaliert oder sich geprügelt haben.

Seiten