Umstrittener Fragebogen geändert

Berlin (dpa/bb) - Nach heftiger Kritik von Datenschützern ist ein Fragebogen für Angestellte des Landes geändert worden. Im November war bekanntgeworden, dass das Land in dem Bogen detaillierte Angaben aller 58 000 Angestellten zu psychischen Krankheiten, Drogenkonsum und Alkoholgenuss verlangte. Wie der Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit am Donnerstag mitteilte, wurde nun ein neuer Fragebogen erstellt. Darin werde beispielsweise nicht mehr nach der Einnahme von Drogen gefragt. Außerdem müssten Bewerber nur die Ärzte und Psychologen angeben, bei denen sie derzeit in Behandlung sind. Bislang mussten auch alle früheren Behandler angegeben werden.

[Link nicht mehr aktiv]