Einschläge - Wenn die Chemie beim Feiern stimmt.

Titelzusatz: 

Eine Dokumentation über Ecstasy und Technokultur

 

Zwischen der Technoszene und Ecstasy gibt es zwar keinen zwangsläufigen aber einen sehr engen Zusammenhang. Nicht alle Technofans nehmen Partydrogen, doch fast alle Partydrogennutzer gehen auf Technoevents feiern. Drei junge WuppertalerInnen haben über ein halbes Jahr lang versucht, diesen Zusammenhang zu ergründen. Wochenende für Wochenende besuchten sie Partys, knüpften Kontakte zu Gästen, DJ´s und Veranstaltern und sprachen mit ehemaligen und aktuellen DrogennutzerInnen.

Im ersten Teil des Videos wird beschrieben, was Techno überhaupt ist, welche Bedeutung er für PartygängerInnen hat, wo die kulturellen Wurzeln liegen und wie sich die heutige Technoszene zwischen Massen- und Subkultur lokalisieren läßt. Hierfür wurden konventionelle, kommerzielle Veranstaltungen wie illegale Undergroundpartys besucht.

Im zweiten Teil des Films geht es um den Stellenwert und der Funktion von Ecstasy und anderer Partydrogen. Wie wirkt Ecstasy im Zusammenhang mit der Musik, und was macht es interessant, solche Drogen zu nehmen? Zu den neusten Forschungsergebnisse bezüglich der Konsummuster und Gefährlichkeit von Ecstasy wurde u.a. Rainer Thomasius vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf interviewt.

Inzwischen gibt es auch in der deutschen Technoszene mehrere Projekte und Selbsthilfegruppen, die sich mit der Minimierung der Gefahren des Drogenkonsums beschäftigen. An den Beispielen von EVE AND RAVE, ECLIPSE e.V. und dem EU-geförderten ECSTASY-PROJECT werden deren Aufklärungskonzepte von "Safer Use" und "Drug-Checking" skizziert.

Abschließend geht es um die Frage, wie die Drogenhilfe sich auf die Situation einstellt und welche Präventionskonzepte hier verfolgt werden.

Den jungen FilmemacherInnen geht es darum, weitgehend ohne eigene Wertung aus unterschiedlichen Perspektiven informativ das Phänomen und die Problemlage der Verbindung von Ecstasy und Technokultur zu erklären.

Inklusive Textheft mit einer Abschrift aller O-Töne und Interviews aus dem Video. Laufzeit ca. 80 Minuten

 

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Medientyp: 

Verlag: 

Medienprojekt Wuppertal

Ort: 

Wuppertal

Veröffentlichung: 

2000

Standort: 

H 274

Notizen: 

Anzahl: 1

Rubrik: Film

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