Horror oder Heimat?

Titelzusatz: 

Jugendliche in Berlin-Hellersdorf

 

Vor 20 Jahren war Hellersdorf noch ein kleines Dorf inmitten von Feldern. Heute ist es ein Berliner Bezirk mit 128.806 Einwohnern. Ein Drittel der Hellersdorfer Bevölkerung ist jünger als 20 Jahre. Die Jugendlichen sind die erste Generation, die in Hellersdorf aufgewachsen und gleichzeitig die erste Generation, die nach der Wende groß geworden ist. 26 von ihnen, zwischen 11 und 22 Jahren, kommen in diesem Buch zu Wort und erzählen von ihren Vorlieben und Abneigungen, ihren Sorgen, Wünschen, Träumen und Zukunftsvorstellungen. Gemeinsam ist ihnen die Erfahrung, als DDR-Bürger geboren zu sein und in einer Zeit, in der es für viele noch ein Makel ist, aus dem Ostteil des Landes zu stammen, als BRD-Bürger erwachsen zu werden. Gemeinsam ist ihnen auch die Erfahrung, in einem völlig anderen System aufzuwachsen als ihre Eltern Anja Tuckermann, Berliner Autorin, 1998/99 "Bezirksschreiberin" im jüngsten Bezirk Ostberlins, sprach mit Jugendlichen über ihren Alltag, ihre Ängste, Wünsche und Träume, Erinnerungen und Zukunftsperspektiven. Diese Gespräche werden in dem Band dokumentiert, zusammen mit den Bildern des Hellersdorfer Fotografen Nikolaus Becker.
 
u.a. mit den Texten "Nüchtern kann ich mich mit keinem unterhalten" und "Ich bin schon dauerverpeilt"

 

Medientyp: 

Autor/Regisseur: 

Anja Tuckermann, Nikolaus Becker

Herausgeber: 

Archiv der Jugendkulturen

Verlag: 

Verlag Thomas Tilsner

Ort: 

Berlin

Veröffentlichung: 

1999

ISBN: 

978-3940213020

Standort: 

P 288

Notizen: 

Anzahl: 1

Rubrik: Jugendkultur

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