Arbeit

Bittere Pillen – Nutzen und Risiken der Arzneimittel

Sie waren der Meinung, das juristische Risiko sei zu hoch: Da fast 60 Prozent aller Medikamente als »Abzuraten« oder »Wenig zweckmäßig« eingestuft wurden, mussten sowohl der Verlag als auch die Autoren mit dem totalen Ruin rechnen. In drastischen Worten schilderten die Juristen, was es bedeutet, wenn 100 oder mehr Pharmafirmen klagen, mit einem Streitwert von jeweils 100.000 Mark und mehr. Mit diesem Buch hatten wir uns Gegner ausgesucht, die über nahezu unbegrenzte Geldmittel verfügen.

Internet & Co.

 

Die Aids Hilfe Wien ist seit 1996 online. Heute gibt es eine Fülle von Angeboten, die im Laufe der vergangenen Jahre entstanden sind:
- Homepages
- E-Mail Beratung
- Gesundheitschat für homo- und bisexuelle Männer
- Forum
- Internetcafe

Die neuen Medien aus der täglichen AIDS-Hilfe-Praxis nicht mehr wegzudenken. Daher haben 2004 die Expertinnen und Experten der Aids Hilfe Wien alle Aktivitäten in diesem Bereich dokumentiert und evaluiert. Die Ergebnisse haben Eingang in der vorliegende Handbuch gefunden.

Wechselwirkungen bei HIV-Medikamenten

Wechselwirkungen mit

- Agenerase (Amprenavir, 141W94, VX-478)
- BMS-232632
- Combivir
- Crixivan (Indinavir)
- Epivir (3TC, Lamivudin)
- Fortovase (Saquinavir soft gelantine capsule)
- Hivid (ddC, Zalcitabin)
- Invirase (Saquinavir hard gelanine capsule)
- Kaletra (Lopinavir, ABT-378 + Ritonavir)
- Norvir (Ritonavir)
- Rescriptor (Delavidrin)
- Retrovir (Azidothymidin, AZT, Zidovudin, ZDV)
- Sustiva (Efavirenz, DMP 266)
- Tipranavir
- Trizivir (Abacavir + Azidothymidin + Lamivudin)

Vielfältig verbunden

Die 20jährige Geschichte und Erfahrung der AIDS-Hilfe Frankfurt ist gekennzeichnet durch immer neue Herausforderungen und Veränderungen, durch Erfolge und Misserfolge, durch Erreichtes und Unerfülltes.

Die Anfangsjahre waren geprägt durch den Kampf der Betroffenen gegen gesellschaftliche Ausgrenzung, Diskriminierung und Schuldzuschreibungen. In dieser Zeit war es schwer, der Ohnmacht und der Angst Hoffnung und selbststärkende Identität abzuringen.

Phantastica.

Das skandalöse Frühwerk der Drogenforschung
Louis Lewins "Phantastica" gehört zu eindrucksvollsten Frühwerken der Drogenforschung. Als erstes seiner Art verschaffte dieses Werk in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts einen sachlichen und vorurteilslosen Überblick über die Vielfalt der Genußmittel. Von Opium, Hanf und Morphium über Alkohol und Fliegenpilz bis hin zu Kakao und Tabak reicht die Bandbreite der behandelten Stoffe.

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