Drogennotfall

Kokainkonsum zwischen Hedonismus und Verelendung

Um den Kokainkonsum ranken sich vielfältige Mythen, denen nicht nur die Medien, sondern zuweilen auch die KonsumentInnen erliegen. So gilt Kokain einerseits als "edle" Droge des Establishments, die Assoziationen mit Promis und Sexpartys weckt. Auf der anderen Seite sind Kokain und insbesondere Crack mit der Drogenszene und einer rapiden Verelendung assoziiert. Unabhängig von dem jeweiligen Milieu gelten Kokain wie Crack als unbeherrschbare Substanzen.

Lieber high als stinknormal?

Partys feiern und der Normalität des Alltags entfliehen - für viele Jugendliche gehören die so genannten Designerdrogen zum Spaßhaben einfach dazu. Doch der Absturz in die Abhängigkeit kann mit Ecstasy & Co. genauso schnell gehen wie mit Heroin. Lina, heute 19, erzählt die Geschichte ihres harten Ausstiegs mit eigenen Worten, ergänzt durch ausführliche Infoblöcke: Wo und warum beginnt die Sucht? Was können Angehörige und Freunde tun? Was, wenn der Betroffene sich nicht helfen lassen will? Umfassender Adressteil.

Risiko mindern bei Drogengebrauch

Dieses Buch will Hilfestellung geben, um unerwünschte Effekte des Drogengebrauchs vermeiden zu können. Es liefert Gesundheitsinformationen, Grundlagen für Verbraucherberatung und Schutz der VerbraucherInnen – trotz und wegen der Prohibition. Verbraucherschutz sollte eben auch bezüglich der illegalen Drogen gelten. Aufklärung über Risiken und Nebenwirkungen, die ansonsten nicht unbedingt erhältlich ist, sollte ein Stück Normalität werden.

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