Suchtprävention

Vom Tabu zur Normalität.

Die in der Anfangsphase vorhandene Polarisierung zwischen radikalen Ablehnern und Befürwortern der Substitution ist überwunden und die Potenziale und Begrenzungen dieser Behandlungsform können nun rationaler diskutiert werden. Den individuellen Suchtverlaufsformen und Ressourcen entsprechend müssen vielfältige Behandlungsangebote sowohl im Rahmen der Substitutionsbehandlung selbst auch im System der Suchtkrankenhilfe allgemein entwickelt werden.

Jahrbuch Sucht 2010

Das vorliegende Jahrbuch Sucht 2010

* fasst die neuesten Statistiken zum Konsum von Alkohol, illegalen Drogen, Tabak, Arzneimitteln mit Missbrauchspotenzial, Glücksspiel sowie zu Suchtmitteln im Straßenverkehr und Delikten unter Alkoholeinfluss zusammen

* informiert über die Versorgung und Rehabilitation Suchtkranker

* greift aktuelle Themen Alkohol und Gewalt sowie Medikamentenkonsum im Alter auf

* liefert ein umfangreiches Adressverzeichnis von deutschen und europäischen Einrichtungen im Suchtbereich

Jahrbuch Sucht 2002

Das vorliegende Jahrbuch Sucht 2002

* fasst die neuesten Statistiken zum Konsum von Alkohol, illegalen Drogen, Arzneimitteln mit Missbrauchspotenzial und Tabak sowie zu Suchtmittel im Straßenverkehr und Glücksspiel zusammen

* informiert mit Statistiken der professionellen Suchtkrankenhilfe über die Versorgung Suchtkranker in Deutschland

* enthält u.a. Beiträge über Konsumtrends und Konsumverhalten bei illegalen Drogen, Rückfall und Selbsthilfe, Sucht und Migration, Grundlagen kommunaler Suchthilfeplanung sowie zu Suchtprävention

Sucht und Arbeit

Sucht und Abhängigkeit machen auch vor den Türen von Betrieben und Verwaltungen nicht Halt. Damit sind die sich aus dem riskanten, schädlichen und abhängigen Konsum psychotroper Substanzen ergebenden Probleme nicht mehr Privatsache, sondern Betriebe und Verwaltung sind ebenfalls betroffen. Stichworte dafür sind wechselnde Arbeitsleistung von MitarbeiterInnen, erhöhte Fehlzeiten und Auffälligkeit, auf die reagiert werden muss.

Sucht (Spezial)

Hat es Süchtige schon immer gegeben?

Ist Sucht eine Krankheit?

Müssen wir lernen, mit der Sucht zu leben?

In unseren westlichen Wohlstandsgesellschaften gibt es viele alte und neue Süchte: Alkoholismus, Heroinsucht, Tablettensucht und mehr "substanzgebunde" Süchte wie Spielsucht oder gar Liebessucht.

Die sachliche Bestandsaufnahme des Kriminologen Sebastian Scheerer klärt die Situation, ordnet Argumente und benennt Perspektiven in der Sucht- Debatte.