Zwischenwelten

Titelzusatz: 

Russlanddeutsche Jugendliche in der Bundesrepublik
 
Immer wieder tauchen junge russischsprachige Aussiedler in den Medien auf. Ihr Image ist schlecht - Drogen, Kriminalität und Gewalt assoziiert man mit ihnen, nicht selten werden sie ausgegrenzt oder gar angegriffen. Die Situation erscheint aufgeheizt, junge Russlanddeutsche kämpfen mit Vorurteilen, Einheimische üben sich in Nichtwissen und unbestimmte Fakten geistern durch den Blätterwald. Das Buch nähert sich behutsam dem Phänomen einer neuer Migrantenjugend in Deutschland. Es enthält die Hard Facts der Integrationsdebatte ebenso wie Beiträge zu Geschichte, Politik und dem Selbstverständnis junger Frauen. Ein eigenes Kapitel widmet sich Kunst, Musikszene und Sport. Und nicht zuletzt bietet das Handbuch denjenigen ein Forum, um die es geht: Zahlreiche russlanddeutsche Jugendliche selbst kommen in Einzelinterviews und eigenen Beiträgen zu Wort. Ein Großteil davon beruht auf Arbeiten von Schülerinnen und Schülern, die zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten "Weggehen - Ankommen. Migration in der Geschichte" der Körber-Stiftung 2003 eingereicht und prämiert wurden - überzeugende Darstellungen von beeindruckender Plastizität.

u.a. mit dem Beitrag: "Dealen statt Deutschkurs? Zur Diskussion über die steigende Kriminalität bei Russlanddeutschen Aussiedlern" von Sabine Hübner

Medientyp: 

Autor/Regisseur: 

verschiedene

Herausgeber: 

Archiv der Jugendkulturen

Verlag: 

Verlag Thomas Tilsner

Ort: 

Berlin

Veröffentlichung: 

2003

ISBN: 

3-936068-65-8

Standort: 

P 284

Notizen: 

Anzahl: 1

Rubrik: Jugendkultur

Schlagworte: