Komische speed Erfahrung

Komische speed Erfahrung. Da ich nicht genau weiß wie man dieses verhalten während des Konsums von Amphetaminen nennt, da ich auch keinerlei Anhaltspunkte im netz gefunden habe dachte ich mir, komm schreibstes auf vielleicht hat ja jemand gleich Erfahrungen gemacht oder kennt personen die das gleich erlebt haben. Mehr oder weniger geht es um einen tic den ich plötzlich nicht mehr unter Kontrolle hatte, und auch immer noch nicht habe. Kurz zu meiner Person: Weiblich, 20 jahre alt. 1,67 groß. 50 kg.

Also wie gesagt es war anfangs ein tic dazu später mehr. Erstmal komm ich zu einigen anderen tics die ich während meiner 5 monatigen Abhängigkeit hatte. Eigentlich empfand ich und auch die personen in meinem Umfeld diese immer als sehr amüsant. Unter anderem habe ich ständig ein grimmiges Gesicht gezogen in Verbindung mit dem nase rümpfen. Noch dazu musste ich nach jedem satz immer ein bestimmtes Wort sagen, ob es dazu passte oder nicht war egal, so kamen eben oft genug witzige sätze zustande. Eine Zeitlang musste ich alle 20-30 minuten aufstehen um hinter der Gardine einfach für 20 sekunden aus dem fenster zu starren (egal zu welcher tages und nacht form) während einige behaupten würde dass dieser tic nur nervig wäre empfanden ich um mein kollege es als ganz amüsant und ich hatte einen grund aufzustehen und mal raus zuschauen :D Ein ganz komischer tic den ich von Anbeginn des Konsums hatte war es andauernd Wände und Möbel im vorbeigehen oder aber auch wenn ich sahs zu Streicheln, bis heute habe ich keine ahnung warum ich das mache oder warum ich das gefühl von "weichen" Wänden so beruhigend finde. So nun zum eigentlichen schlechten tic. Selbstgespräche.. Ihr fragt euch jetzt mit Sicherheit wo das Problem liegt, da doch jeder mal Selbstgespräche führt, auch leute die keine Drogen konsumieren. Jeder kennt es wenn man mit sich selber redet, sich fragt ob man alles dabei hat oder ob man das auto angeschlossen hat. Oder man motiviert sich selber und sagt sich leise das man das schon schafft und alles gut wird. Von dieser art der Selbstgespräche rede ich leider nicht. Da ich zsm mit einem sehr guten kollegen gemeinsam das erste mal speed konsumiert, mit ihm zsm durch eine fünfmonatige Abhängigkeit gegangen und zu guter letzt (zumindest für eine kurze zeit) auch den Absprung geschafft habe, haben wir dementsprechend viel zeit verbracht, also eigentlich fast die kompletten fünf monate. Nun kam es halt mal vor das er dadurch dass er viel weniger vertrug als ich, und auch nicht so gut damit klar kam über längere zeit wach zu sein schlief während ich alleine in der wohnung umher wanderte. In der zeit begann ich viele Selbstgespräche zu führen, anfangs wie oben gesagt ganz "normale". Nach einiger zeit des konsums namen die Selbstgespräche immer mehr zu und ich fing unbewusst an mit mir selbst zu reden. Letztendlich auch wenn andere personen anwesend bzw einen raum weiter waren. So kam es eines tages zu einem sehr komischen und fast schon beängstigem Vorfall. Mein kollege war gerade aufgestanden und setzte sich in die küche in der ich (bereits seit zwei nächten alleine wach) auch standt, da ich aber mit dem Rücken zu ihm stand bemerkte ich seine Anwesenheit nicht. Während ich mir ein toast machte, fragte ich mich auf einmal selber die frage was das eigentlich mit der Mehrwertsteuer auf sich hat, die frage ansich finde ich schon komisch aber wenn man sich diese dann auch noch laut selber stellt.. Auf einmal fing ich an mir wie selbstverständlich zu antworten, (mein kollege sagte mir später es wäre auch eine ganz andere Tonlage und ganz anderes Verhalten gewesen mit dem ich mir antwortete) naja also fing ich sozusagen mit mir selber an über die Mehrwertsteuer zu diskutieren. Irgendwann ging es um was anderen aber das weiß ich leider nicht mehr und mein kollege will es mir beim besten Willen nicht erzählen. (Ich hatte mir also tatsächlich selber eine zweite Persönlichkeit geschaffen.) Nach Gefühlt 5 minuten hatte ich mein toast fertig, beendete das Gespräch mit mir selber sogar mit verabschiedung und drehte mich um, nur um in das sichtlich verstörte Gesicht meines kollegen zu schauen. Ich fragte ihn was los sein, er erwiderte nur damit dass das was er da gerade miterlebt hat eines der dinge in seinem leben waren die ihn am meisten verstört haben. Ich verstand erst gar nicht worum es ging ich hatte doch nur fünf Minuten mit mir selber geredet. Scheinbar hatte ich diesen gedanken laut ausgesprochen, weswegen er mir daraufhin versuchte klarzumachen das es keine fünf minuten sonder eine ganze stunde war.. Ich sagt ihm er hätte doch nh macke und soll lieber nochmal nh stunde schlafen oder so. Aber tatsächlich hatte er recht, das toast (ausm Toaster) war arschkalt und der käse usw ausm Kühlschrank waren inzwischen verdammt warm. Hatte ich wirklich so lange mit mir selbst geredet ohne so wirklich was davon mitzubekommen? Während ich da so am Küchentisch saß und mir das toast reinzwang redete mein kollege kein einziges wort mit mir. Später sagte er mir ich hätte ihn so verstört dass er am überlegen war komplett weg zu fahren.. Nach dem Ereignis, beschloss ich mich schlafen zu legen, woraufhin ich auch mehr als 24std durch schlief. Nachdem ich wieder aufgestanden war, war zwischen ihm und mir Gott sei Dank alles wieder gut. Nun habe ich eben das Problem das es leider nicht bei diesem einen mal geblieben ist, es ist fast schon Gewohnheit geworden mit mir selbst zu reden, zu diskutieren oder einfach über Vergangenheit zu reden. Des weiteren habe ich es auch wenn ich komplett clean bin. Ich würde mich sehr über Antworten von euch freuen, vllt ist ja jemand dabei der dasselbe erlebt hat, oder eben dasselbe durchmacht.

Lasst eurer Meinung freien lauf, ich werde alles lesen und mir durch den Kopf gehen lassen. Vielleicht habt ihr ja sogar lust das ich ein wenig mehr erzähle :) Und immer schön sauber bleiben freunde :D

Substanzen: 

Kommentare

Cut!!

Hallo zunächst möchte ich sagen, dass ich einen Kollegen habe, welcher genau diese Art der Selbstgespräche entwickelt hat. Keinesfalls möchte ich mich oder meine Kollegen als Samariter bezeichnen, unter uns gibt es einige die vor 6 Jahren (sind jetzt im Alter von 23-25) auf den Speedzug aufgesprungen sind und den Absprung verpasst haben. Die einen konsumieren seither täglich, die anderen regelmäßig mit kleinen Konsumpausen ( 1-2 Wochen Pause).. Der bereits oben erwähnte Kollege hat vor gut 2 Jahren diesen Tic entwickelt. Gemeinschaftlich haben wir ihn dazu bewegen können sich jemandem anzuvertrauen der sich damit auskennt. Ergebnis war eine Langzeit Therapie... Ich möchte keine Angst verbreiten, möchte aber meinen Vorrednern @jamesblunt sowie @gustav recht geben. So sympathisch es scheinen mag wie du über den Dingen zu stehen scheinst..Aber wenn diese Tics bereits in Clean Phasen auftreten, stehen die Dinge wohl eher über dir. Du bist nicht mehr Herr deiner Sinne. Definitiv ist es an der Zeit sich mit der Situation bewusst und vorallem ehrlich zu sich selbst gegenüber zu stellen. Es ist um es hart zu sagen sonst nur eine Frage der Zeit bis du in einer fetten Schizophrenie hängst. Ich arbeite selbst in der Psychotherapie für SuchtPatienten (ich weiß paradox)..Es muss nicht immer eine Suchttherapie die Lösung sein. Aber um eine Schizophrenie zu verhindern, kann es helfen sich die nächste Stufe der Selbstgespräche vorzustellen.. Dein Unterbewusstsein wird sich nicht immer mit solchen Diskussionen "zufrieden geben", es wird stetig eine Dramatisierung stattfinden.. Wohin das führen kann ist glaube ich allen bewusst..Die zweite Persönlichkeit bekommt schnell 5 Freunde und einer von denen will nicht nur reden.. Ich möchte keine Angst verbreiten. Die Gefahr besteht jedoch. Ich lege es dir ans Herz dich intensiv mit diesem Phänomen zu beschäftigen!! Gerne stehe ich für weitere Fragen zur Verfügung! Du bist in dem Stadium noch in der Lage selbst das Ruder herum zu ziehen! Tu dir selbst den Gefallen und tu es nicht als "TIC" ab.. Es ist bei weitem mehr als ein Tic.

Alles Gute von meiner Seite!

Toleranz

Hey,

ich bin 24 Jahre alt und  konsumiere schon seit, mehr als 7 Jahren. Eine richtige Toleranz bekommt man nicht so schnell.

Wenn man täglich konsumiert, dann ist schlafen, essen usw. kein Problem. Man braucht, eiegntlich für alles Speed um zu funktionieren... Rausch ist da nicht mehr viel und Spaß macht es auch nicht mehr. Ich kosnumiere, eigentlich jedes Wochenede von Freitag bis Sonntag meistens... Das Speed knallt Freitags immer wieder un viel ziehe ich schon immer. 

Aber jeder Mensch ist auch anders.

Ich habe 1 1/2 Jahre Meth gezogen und habe danach sehzr lange gebraucht, bis ich überhaupt was von Speed gemerkt habe.

Viel Kopfsache...

Freunde in meinem alter von mir, sind zum Teil von einem Jahr auf Speed, Psychisch und Physisch am Ende gewesen! 

Ich habe aber auch ältere Freunde, die zum Teil über 20 Jahre fast täglich ziehen. Teilweise Jahrelang Meth und man sieht einigen den langen Kosnum erstaunlich wenig an. 

Alkohol trinke ich seit 3 jahren nicht mehr und bin dadurch nachm Wochenede mega fit und mir gehts Montags nie schelcht-

red alert flag

-

Gehts noch?

Spaetestens bei jobs oder aehnlichem bist du unten durch. Mal abgesehen davon glaube ich nicht, dass das noch laenger so witzig bleiben wird.

Es ist nie gut, derart die kontrolle ueber sich selbst zu verlieren. Hast du ausserdem schon mal an dir selbst beobachtet, wie wertvoll das Zeitempfinden ist? Und zwar emotional und kognitiv, wenn das nicht ohnehin zusammengehört. Du hast doch sowohl die Dinge als auch dich selbst voellig aus dem Blick verloren. Das kann auf die Dauer nicht gutgehen, auch wenn es symphatisch ist dass du derart ueber den Dingen zu stehen scheinst. Momentan machst du dieses Potential aber sicher komplett kaputt - also dich.

Hey, ich muss sagen ich habe

Hey, ich muss sagen ich habe zwar nur einmal Amphetamine konsumiert einfach wegen der Kuriosität. Jedoch habe ich es dann bis jetzt bei diesem einem mal belassen, weil es mir wirklich einfach nicht so richtig getaugt hat.

Bei meinen Kollegen ist das jedoch eine andere Sache. Sie konsumieren Speed sehr oft und in rauen Mengen über einen schon relativ langen Zeitraum. Ich habe sie alle mal gefragt und einige leichte „Tics“ gab es sogar. Ich persönlich glaube jedoch, dass du dir eine ziemlich fiese Psychose eingefangen hast. Ich denke mal eine Schizophrenie würde naheliegen. Ich vermute das kommt vom übermäßigen Speed Konsum über 5 Monaten hinweg. Vor allem aber dem langem Schlafentzug und dem Grund das du öfters über lange Zeit allein warst. Ich bin kein Psychologe (bei weitem nicht) also nimm meine Aussagen bitte nicht 100% für voll :D. Wenn du kannst würde ich zuerst den Speed Konsum einstellen oder am besten den Drogen Konsum allgemein zumindest bis das Problem behoben ist. Und mich vielleicht sogar in Therapie begeben.

Aber im Endeffekt musst du das am Ende entscheiden.

PS: Ich würde mich freuen wenn du mehr erzählen würdest.

Hallo, eine Frage da du ja

Hallo, eine Frage da du ja seit circa 5 Monaten Konsumiererst, wie Hoch ist dem nach dann deine Toleranz? Habe es auch noch nie probiert und bin am Überlegen und am Lesen.

Lg

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