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Zur Hölle und zurück

Hallo Leute, gerade habe ich auf google eingegeben "Nierenschmerzen bei Methadonentzug" und bin so auf diese Seite gestossen...ich frage mich die ganze Zeit, ist es Dummheit, ist es Verwöhntheit, Frechheit gegenüber noch den wenigen Leuten die einem im Leben noch übrig bleiben wenn man dann wirklich tief, ganz tief im Abgrund ist, um nicht die Zähne zusammenbeißen zu können und durchzuhalten, den Entzug zu überwinden, und sich mit anderen Herausforderungen im Leben auseinander zu setzen als mit dieser ständigen Agonie...sich von heute auf morgen hoch und heilig zu versprechen, man wird sich ändern und es schaffen...zur Zeit bin ich im Durchschnitt auf ca. 100 Tropfen Metha und auf ca. 2g H täglich und sehe eigentlich überhaupt keinen Ausweg...vor allem irgendwie auch deshalb nicht, weil ich ohnehin auch in einem Land lebe (in Serbien), in dem das Leben schwerwiegend genug "von Haus aus" ist und zusätzlich dazu auch nicht ein Mal eine verschriebene Therapie habe, sondern sowohl das eine (also das H natürlich sowieso), jedoch auch das Metha von Leuten kaufe, die eine verschriebene Therapie im Methadonzentrum hier bei uns haben...mittlerweile bin ich jetzt ca. 8 Monate auf dieser Kombination drauf, M+H, weil ich mir immer wieder verspreche, "so, jetzt ist Schluß mit H, egal wieviel ml oder Tropfen M ich einnehmen muß"...und gerade bin ich dann endlich dabei, den dritten oder vierten Tag, seltener auch den fünften und sechsten Tag ohne H zu übestehen, da entsteht dann dieses überwältigende Gefühl, dieser Suchtdruck, dieser "Durst", der mich dann mir selbst einreden läßt "nur noch heute" ... und der Teufelskreis fängt wieder von vorne an...wobei ich so viel über mich ergehen lassen habe, ja im Jahre 2007/08 sogar in dieser teuflischen Kommune in Serbien gelandet war, wo dieser einer Priester (wahrhaftig ein richtiger also seitens der Kirche geweihter Priester), solche Menschen, die verzweifelt auf der Suche nach einem Ausweg aus diesem Teufelskreis im Leben waren, auf brutalste Weise und aus banalstem Grunde verprügelte...mit Methoden die sich auch im Mittelalter hätten sehen lassen können...am Ende wurde dieser Priester zwar Gott sei Dank verhaftet, da er einen Menschen so zu Tode verprügelt hatte, aber gelernt...gelernt habe ich aus dieser ganzen Geschichte nicht...sondern führe diesen Kampf auch weiterhin, heute schlimmer als je zuvor...ich bitte Euch Leute um Verzeihung dass ich hier einfach nur reinschreibe, ohne ein Thema eröffnet zu haben, es ist nur, heute durchlebe ich wieder so einen verzweifelten Tag, gehe jetzt aber endlich auch schlafen :))...LG.      

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