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L-Polamidon

Nach einer Knie-TEP bekam ich von einem Anästhesisten noch im KH diese Droge. Er wies mich darauf hin, dass es eine Droge sei und ich dachte, erzähl du mal. Als ich in die Reha kam, gab man mir nichts mit und so lernte ich in der Nacht den schlimmsten Entzug kennen. Die körperlichen Symptome gingen ja noch, aber das zeitgleiche, sich steigernde Gefühl des Zusammenbruchs der Psyche und des ganzen Lebens war unerträglich. Man gab mir das Zeug weiter. Ein unerbittlicher, strenger Arzt gab mir Buprenorphin als neues Schmerzmittel, vergaß jedoch mir mitzuteilen, dass das ein Antagonist ist. Schlimmer als die Hölle... 3× 20 Tr. täglich = 15 mg/d. Versuchte tröpfchenweise zu reduzieren, doch ich kam damit nicht weit. Eines Tages befestigte ich eine Mesusa an meiner Tür und da kam Kraft in mein Haus. HWZ: 55 h? Da nahm ich von den 3 Tagesdosen gleich die Hälfte weg. Eigentlich unmöglich. Kaum Entzugserscheinungen, die waren kaum wahrnehmbar. Zur Mesusa und ihrem Innenleben muss man einen religiösen Bezug haben. Sie nahm mir die Angst, ohne diese Droge nicht leben zu können und die Gewissheit, dass es geht. Nach 2,5 Wochen war ich clean - und - tiefgläubig. Man muss die Angst vor dem drogenfreien Dasein überwinden, denn hinter jeder Drogeneinnahme steht ein Motiv. Ich bekam es gegen Schmerzen als Schmerzmittel, andere Substanzen nahm ich nie. Mit herzlichen Grüßen an Alle, die ihre Substanzen besiegen wollen. Es muss auch ein ehrlicher Wille zum Loslassen der Droge vorhanden sein. Alice, 53 Jahre

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