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Keine Marionette mehr.

So liebe Leute, 

ich würde gerne versuchen euch zu erklären inwiefern ich mit Hilfe von Drogen vom nichtdenker und Mitläufer  'zu mir selbst gefunden habe'. 

Ich bin 19 Jahre alt, wäre vielleicht eine wichtige Information 

Erstmal zu meinem Lebenslauf. Ich wurde schon mit 9 Monaten zum problemkind. Angefangen hat es recht 'harmlos' begonnen..schon immer, immer noch und für immer ein absolutes mamakind bleibend habe ich als kleiner Knirps sobald meine Mutter mich aus dem Arm hingelegt oder gesetzt hat so lange meine Luft angehalten bis ich wieder in ihren Armen lag. Teilweise bis in die Bewusstlosigkeit. Keine Ursache gefunden, Problem löste sich irgendwann von alleine. Soweit so gut. Ich muss vielleicht erwähnen dass meine Mutter an adhs, starken anhaltenden Depressionen, zeitweise burnout und mehreren Nervenzusammenbrüchen in kurzen Abständen leidet. Zu allem Überfluss ist sie ein messi. Zwar nicht so stark ausgeprägt wie bei manch anderen, trotzdem sehr anstrengend für ein Kind und auch heute noch.

Das nächste für mich prägende Ereignis waren die Einweisung meiner Mutter in eine Klinik mitten in der Nacht, die Scheidung meiner Eltern und im selben Zeitraum die sexuellen Spielchen die meine 5 Jahre ältere Nachbarin mit mir spielte als ich 6 Jahre alt war. Verdrängt und beiseitegeschoben mussten die Ängste und Erlebnisse anderweitig ausbrechen, mit 7 Jahren begannen meine Panikattacken, circa wöchentliche Abstände ohne ersichtlichen Grund. Daraufhin folgte mein erster Klinikaufenthalt, ein halbes Jahr in der Tagesklinik. Kaum würde ich entlassen ging es wieder zur Schule(welche ich in halbjährlichen bis jährlichen Abständen wechselte, da meine Mutter sich an einem Ort nie lange wohlfühlt.

Eine etwas ruhigere Zeit beginnt als ich mit 8 Jahren mit meiner Mutter zu ihrem damaligen Freund zog, ein halbes Jahr verging ohne Schwierigkeiten, bis zu dem Tag als ich mit meinen 9 Jahren den Weihnachtsbaum mit einer Freundin in der Wirtschaft des Freundes meiner Mutter Schmücken durfte. Wir waren alleine, bestens gelaunt bis zuerst eine christbaumkugel von der Mitte des Tisches anfing zu rollen und schließlich kaputt ging. Kann ja mal passieren, weiter geht's, als die Türen (zwei hintereinander als Eingang, beide aus schwerem Glas) nacheinander auf und zu gingen, obwohl ich mir sicher war abgeschlossen zu haben. Meine Panik begann, ich falle um, hypersensiblere und starre gebannt auf die Personaltür hinter der Theke, diese geht einen Spalt auf, ich meine einen Mann mit bönktender Hand und toten Augen nach mir greifen zu sehen und spüre das würgen an meiner Kehle. Ich kann mir bis heute nicht erklären was das war und ob es Einbildung war.

Von da an haufenweise Psychiatrieaufenthalte, massenweise Diagnosen von Schizophrenie bis hin zu Depression und Aggression, nichts was mir weiter helfen könnte. Da ich immer schlimmere Panikattacken bekam ohne zu wissen wieso fantasierte ich irgendwann einen Grund dazu, ich würde angeblich immer und überall zu jeder Zeit den Mann mit der blutenden Hand sehen. Ich schäme mich so für diese Lüge die ich immer weiter ausgeschmückt habe, aber ich war selbst verwirrt und wusste nicht wieso ich plötzlich nicht mehr atmen konnte. Nach in paar Wochen würde ich entlassen ohne eine einzige Antwort. Wieder mal ein Umzug, wieder neue Leute. Nach einem halben Jahr fand ich endlich Anschluss in dem Ort, nur leider den falschen.

Nach einem weiteren Jahr, mit circa 12 Jahren, fing die pupertät an. Selbsthass, Mobbing, das übliche teeniezeug war voll im Gange bis ich plötzlich auf die Idee kam das erste mal Alkohol zu trinken. Gesagt getan, eine Flasche Sekt alleine im Park getrunken. Von da an wurden die Abstände geringer, die Mengen deutlich höher und das Niveau enorm niedrig. Vor der Schule - Wein. Nach der Schule - wein. Wochenende - Vodka exen bis zum kontrollverlust. Plötzlich nach längerer Pause bekomme ich auf einer Feier Panik. Ich weiß nicht wieso ich weiß nicht wohin und was jetzt... Ich fange an zu weinen , meine Freunde rufen meine Mutter an. Nach ein paar Minuten war sie da und hat mich aus der Wiese ins Auto befördert, wo die Panik erst richtig beginnt. Ich kann nicht beschreiben was ich habe ich bekomme einfach von Minute zu Minute mehr Angst und Angst und Angst bis ich irgendwann total ausraste und wie der Exorzist alles zusammen schreie und Spucke und schlage, woraufhin ich ins Krankenhaus komme: Alkoholvergiftung, Beruhigungsmittel gespritzt, erstmal schlafen.

Kaum entlassen kam der Alkohol und irgendwann aus Neugier und für Aufmerksamkeit das leichte geritze von Buchstaben etc in die Haut. Niemals hätte ich gedacht wie sehr ich noch bereuen werde damit angefangen zu haben . Rauchen tu ich schon lange, der Alkohol wird auch langsam langweilig , also Cannabis getestet( mit circa 14) . Sobald der Geldbeutel es zulässt hole ich mir gras. Diese Phase ging circa 1 Jahr , ich wohne wieder in einer neuen Umgebung, fremde Menschen, muss ich mich wohl schon wieder zum klassenclown machen um irgendwie dabei zu sein. Ich komme langsam aber sicher durch meine Klasse an die falschen Leute . Ein openair, ein beliebter Schüler aus der 10., eine Pappe und der Wille mich das erste mal etwas nehmen zu sehen. Nach wiederholtem nein danke ( ich wusste ja nicht was das überhaupt ist) hab ich schließlich leichtsinnig und dumm angenommen und es war natürlich wunderbar.

Nächster Tag zwei. Das Wochenende darauf wieder ein openair-falscher Umgang- ich möchte wieder eine Pappe, leider sind sie leer. Stattdessen bekomme ich teile angeboten. Ich habe keine Ahnung was teile sind, aber kann ja n je lustig werden, dann nehm ich direkt mal 3 ..... Unglaublicher Trip natürlich, aber zu meinem Pech reden alle auf mich ein ich solle einen kräuter(bonzai) Kopf rauchen, dann wird es noch besser. Ich weiß nur dass ich irgendwann regungslos einen Kopf nach dem anderen gemacht bekommen habe, das Ergebnis waren 8 Stunden regungslos und nicht ansprechbar, dafür aber im Kopf den absoluten Horror durchgemacht.

Alles gar nicht so wichtig, wichtiger ist dass ich mit 16 Jahren Bekanntschaft mit einem 27jährigen Vater aus Berlin machte der mir verschiedenste rcs als pep angeboten hatte, wie es weiter ging schildere ich nur kurz. Die nächsten Monate habe ich die Schule abgebrochen (fos), mich auf 36 Kilo bei 1,63m runtergehungert, täglich meine Arme und Beine verstümmelt und viel viel Kummer für meine Mutter . Immer wieder Panikattacken, ausraster, Paranoia, Verfolgungswahn, der Wunsch nach sterben, also kams wies kommen musste, selbstmordversuch bei einem Kumpel im Badezimmer, aus dem Effekt heraus. Ich würde natürlich sofort ins Krankenhaus gebracht und eingeliefert, wollte mir aber auf keinen Fall helfen lassen da ich alleine clean werden wollte. Innerhalb kürzester Zeit 3 Aufenthalte in lohr, Würzburg ,  wieder lohr, ich hab mich eigentlich schon damit abgefunden dass ich niemals ein normales Leben führen kann. Nachdem ich vor circa einem Jahr eine 6monatige Therapie hinter mir habe , läuft es langsam bergauf. Ich bin motiviert sorgenfrei zu leben weil ich all meine Probleme auf die Drogen geschoben habe, nicht immer zu unrecht.

Jetzt aber das eigentliche Erlebnis : nach 3 cleanen Monaten würde ich rückfällig mit pep aus dem darknet. Zwei gute Freundinnen , extrem liebenswerte Personen mit vielen Problemen und keinen Lösungen, und uch sitzen an einem Tisch, wir haben niemals zuvor über ernste Themen, über Politik oder sonstige gesellschaftliche Themen, alle sind still bis wir auf einmal von jetzt auf gleich alle gleichzeitig anfangen zu reden und zu reden über die Erde die klimawandlung die Manipulation zur Gehirnlosen Marionette des Systems, alles ist aus uns herausgeschossen ohne dass wir wussten was wir sagen. Schwer zu erklären, ich glaube aber immer stärker dass seit diesem Zeitpunkt bei uns allen die Fäden zerschnitten waren und wir unwiderruflich alles zu hinterfragen begonnen haben. es war ungefähr ein Gefühl als würde meine Welt in 10000 kaputte Stücke fallen und ich war fertig mit den Nerven, je mehr ich über alles nachgedacht und geforscht und gelesen habe desto wahnsinniger wurde ich, bis ich irgendwann glaubte die Hauptdarstellerin eines Buches zu sein und die Welt retten zu müssen.

Ich glaube sowieso nicht daran dass irgendjemand sich die Mühe macht und diesen viel zu langen Text zu lesen, aber dann schreibe ich eben für mich....

Nach einer drogenpause hat sich alles normalisiert, ich hab den ganzen Tag geschlafen und fernseh geschaut um ja nicht nachzudenken und wollte einfach wieder blind sein, aber mittlerweile , jetzt kommt der springende springende Punkt, würde ich um kein Geld der Welt wieder zu der Masse gehören wollen die wie blinde Schafe dem Schlachter hinterherlaufen ohne zu ahnen was auf sie zu kommt. Ich fange mit jedem Tag mehr an mich selbst zu finden, MICH, und nicht das was ich sein soll ! Ich werde niiiiiemals aufhören nach Zeichen zu suchen die mir sagen wie und ob und wann ich anfangen kann wirklich was auf dieser Welt zu verändern, vielleicht klingt das alles total größenwahnsinnig wenn ein 19 jähriges Mädchen von einer Welt in Frieden Gerechtigkeit liebe und mit werten träumt aber ich kann nicht tatenlos zusehen wie die paar mächtigsten Menschen die Welt auf der so viele Menschen leben vernichten. Ich warte sehnsüchtig auf eine Revolution und das Ende vom Ende für den Anfang vom Anfang.

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