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Mein Weg in den Drogenkonsum

Hallo, 

ich bin 19 Jahre alt, weiblich, weiß nicht ob das gerade zum Thema passt aber ich möchte dennoch was los werden.

Vorab, Drogen sind schlecht, gar kein Thema und es gibt  auch kein plausiblen Grund das zu verneinen, egal mit welche Kommentare man dagegen sprechen will oder wie sehr man sein Konsum rechtfertigt. niemand sollte sie nehmen. Ich erzähle euch meine Geschichte, eine Geschichte darüber wie der Drogenkonsum seinen Lauf nehmen kann( aus meiner Erfahrung) 

Als ich 14 war habe ich mit meiner damaligen besten Freundin Zigaretten auf den Schulhof gepafft. Iwann haben wir den Rauch inhaliert und wir fanden den “rauchflash“ (mir fällt der richtige Begriff nicht ein) so geil dass wir öfter rauchten.

Sie zog weg und hörte auf und ich rauchte weiter.

Meine Mutter war damals sehr gewalttätig zu mir deshalb bin ich weggelaufen und für 8 Monate zu einer Pflegemutter gezogen. 

Dort hab ich neue Leute kennengelernt die Grass rauchten. Die ersten 3-4 Monate sagte ich immer ganz stolz „nein danke, ich möchte nicht“ 

Meine Mutter hatte mir eines Tages den Kontakt zu meiner kleinen Schwester verbietet die ich über alles liebe. Da ging es mir so schlecht und zu dem Zeitpunkt dachte ich „wenn ich jetzt nichts nehme,breche ich zusammen“ ich wollte die Schmerzen nicht mehr ertragen. Also hab ich mich auf dem Weg gemacht und hab mit den anderen mein ersten joint geraucht(3-4 Züge, mein Kollege meinte 3 züge würden vollkommen reichen da ich Anfänger bin) Hab dann im Endeffekt immer wieder mit der Clique geraucht aus 3 Züge wurden iwann 2-5 joints. 

 

Monate später bin ich wieder umgezogen in eine WG dort war ich wieder in ner Clique wo auch durchgehend geraucht wurde. Dann angefangen bong zu rauchen. 

Ich weiß nicht mehr wie es kam aber ich bin aufgewacht und hab über mein Leben nachgedacht , dass das was ich mache nicht richtig ist, wenn ich jeden tag Grass rauche, nur Freunde hab die auch rauchen, jeden Tag nur daran denke wann ich rauchen kann und wie ich an meine nächste Tüte komme , ich Safe schon krass süchtig bin. 

Ich hab mir damals selber gesagt dass ich das alles eigentlich nicht bin und hab mich dafür geschämt was aus mir geworden war. Hab daran gedacht was meine Schwester wohl über mich denken würde und dass ich ihr ein Vorbild sein muss. 

Gesagt getan, hab mich selbst auf Entzug gesetzt. Hab nichts mehr mit der Clique gemacht es sei den die haben hoch und heilig versprochen nicht dabei zu haben und nirgendwo hin zu gehen wo geraucht wird. Das war hart aber ich hatte es geschafft. Da war ich 17 Und kurz danach konnte ich auch wieder meine Schwester sehen. 

1 1/2 Jahre clean geblieben. 

Leider hatte ich mir auf ner Party gesagt“ach von ein joint werde ich Safe nicht wieder süchtig, ich kann das jetzt kontrollieren“ konte ich zwar auch aber habe trotzdem paar mal im Monat geraucht. 

Man hört immer die aussage „Zigaretten&alk sind einstigsdrogen“ oder das gleiche mit Grass. Naja wenn man das so hört sagt man immer“ ach Quatsch hör auf so ein scheiss zu labern, BEI MIR wird es niemals so sein“ 

und schon hatte ich Speed gezogen. Ich war so neugierig über die Wirkung und fand es dann auch total toll so viel machen zu können ohne erschöpft oder müde zu werden. Als ich kein Stoff mehr hatte würde ich sehr aggressiv und wollte unbedingt mehr. Vielen Dank an mein damaligen Kollegen der mir keins besorgt hat und gesagt hat ich komm erst aus dem Zimmer raus wenn ich mich beruhigt hab und einsehe dass das Zeug scheisse ist. Für alle die sich fragen, ja er hat sich um mich gekümmert sprich essen trinken mich überall hin begleitet. Ich durfte halt nie alleine zuhause sein. es war ne harte Zeit für ihn und für mich auch. Zu dem Zeitpunkt war ich 18. 

 

ein jahr nichts mehr genommen und jetzt denke ich nun dass ich die Kontrolle über Speed Konsum habe. Obwohl ich weiß das es dem nicht so ist( beziehungsweise dass ich  mir selbst verbiete es oft zu nehmen) finde ich die Wirkung einfach gut. Ich bin dann so positiv,konzentriert und erfinderisch. Da ich aber keine Quelle habe wird das einfach sein nicht mehr damit in Kontakt zu kommen, auf körperliche sowie psychische Ebene dagegen wird es schon mies sein. klar ist dass ich nicht mehr so aggressiv werde, ich werd nur das Gefühl vermissen aber das vergeht denn mein Leben ist auch so schön. Mein Körper wird wohl länger leiden .. 

P.S im Laufe der Zeit bis jetzt hab ich auch XTC genommen. Das schreibe ich gerade weil es darum geht das Zigaretten und alk bzw. Grass sehr wohl einstiegsdrogen sein können.(ich sage nicht dass es bei jedem so sein muss, ich spreche hier nur von mir) 

 

Vielen Dank an alle die sich das durchgelesen haben, es war ein sehr langer Text deswegen Danke für eure Aufmerksamkeit. 

 

Falls le sich jemand fragt:ich werde bald 20 und da wird nichts mehr probiert oder genommen weil iwann muss man einfach vernünftig werden. 

Fange bald mein Psychologie Studium an, bin glücklich vergeben und habe gute und vernünftige Freunde. 

ich schreibe das weil die Gefahr dass man komplett auf die schnauzte fliegt wegen Drogen und man sein soziales Umfeld verlieren kann sehr hoch ist. 

 

Passt auf euch auf Leute :) 

 

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