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Meine Erfahrung zu LSD

Hi!

Ich würde hier gerne meine Erfahrungen mit LSD teilen.

Mittlerweile habe ich schon 5 mal LSD konsumiert und habe bis jetzt keinerlei schlechte Erfahrung damit gemacht, jedoch glaube ich, dass es diese eine "Schwelle" gibt, über die man schreiten muss, um die teilweise "verstörenden" Dinge zu sehen.. 

Als ich es das erste Mal gemacht habe, waren mein Kumpel und ich bei ihm daheim, hatten nen chilligen Abend und auf ca. 19 Uhr habe ich dann nen Zuckerwürfel genommen, was so ungefähr einer Pappe entspricht, also ca. 100 mikrogramm. Wir beide haben ne Stunde lang einfach gar nichts gespürt, bis ich dann irgendwann mal auf die Toilette gegangen bin und sofort ein ganz anderes Gefühl hatte alleine durch den dunklen Gang zu laufen. Als ich das Handtuch ansah, hab ich gemerkt, dass es grade einsetzt, da eine Art Schatten auf dem Handtuch hoch und runtergewandert ist, wie auch, dass sich die einzelnen Fasern des Handtuchs bewegt haben. Dann habe ich in den Spiegel geschaut und hatte fast ein wenig Angst vor mir selbst, da sich die einzelnen Formen meines Gesichts etwas veränderten und ich leichte Rötungen im Gesicht hatte, die aber direkt wieder verschwunden sind als ich versucht habe sie zu fokusieren. 

Ich kam wieder zu meinem Kumpel und wir wollten ne Runde rausgehen. Da uns ständig ein kalter Schauer über den Rücken gelaufen ist, beschlossen wir uns warm anzuziehen und dann raus zu gehen. Als wir um die Hausecke gegangen sind, ,standen auf der anderen Straßenseite (so 10 Meter entfernt von uns) zwei Personen vor einer Bank, die in unsere Richtung geschaut hatten. Da es schon dunkel war, haben wir nichtmal durch die Umrisse im entferntesten erkannt was das für Personen waren und weshalb sie dort standen. Mein Kumpel hat Schiss bekommen und ist direkt wieder reingerannt und ich natürlich hinterher, jedoch hab ich ihm gesagt, dass das auch einfach ein altes Pärchen sein könnte, welches spazieren geht. Wir mussten noch kurz drinnen chillen und das heftig schöne Körpergefühl wahrnehmen, wie auch die Tatsache, dass alles zu 'atmen' scheint, also die Bewegung des Ein- und Ausatmens nachahmt, Kurz darauf (es war wahrscheinlich ne dreiviertel Stunde) sind wir dann wieder raus, haben erstmal geschaut ob das Pärchen noch da ist, jedoch waren sie weg. Wir laufen also ganz gechillt los, schauen die Blätter der Bäume an und waren einfach fasziniert von der Schönheit der Natur. Doch dann passierte eine der skurilsten und gleichzeitig witzigsten Dinge des Abends :D Als wir so langsam den Berg bei ihm runtergelaufen sind, drehen wir uns um und sehen die zwei Fußgänger wieder, die für uns einfach 4 Meter große Schatten waren. Es sah aus, als könnten sie mit einem Schritt mindestens 5 Meter weit kommen und als wären sie hinter uns her. Das witzige war dann, dass ich die Situation ganz gut eingeschätzt habe und wusste, dass wir keine Angst haben müssen. Hier hat uns unser Gehirn einfach einen Streich gespielt und das komische Gefühl der Spaziergänger total übertrieben dargestellt. Doch mein Kumpel hatte etwas mehr genommen und konnte die Situation null einschätzen. Deshalb fing er wie vom Schlag getroffen das Sprinten an, rennt mit so einer krassen Geschwindigkeit los, zieht mich am Arm mit und flüstert mir zu: "RENN SO SCHNELL DU KANNST!" Anfangs hab ich derbe gelacht über die ganze Situation, bin einfach mal mitgerannt, weil ich auch nicht alleine sein wollte, doch je länger mein Kumpel diese Verfolgungsjagd durchgezogen hat, desto mehr hab ich da selbst dran geglaubt. Er ist dann auf ein Feld gerannt, welches an ein Haus anschließt und hat sich wie in einem Actionfilm in ein Gebüsch reingeschmissen, wodurch ich dann Panik bekommen habe und dasselbe getan hab. Nach ungefähr 20 Minuten sind wir dann wieder aufgestanden und sind ganz normal weiter rumgelaufen, haben aber noch ständig über diese komplett falsch eingeschätzte Situation gelabert. Wir kamen dann an einem Bushäuschen vorbei, in die wir uns eigentlich schnell reinsetzen wollten, jedoch ist uns einen Meter bevor wir drin waren aufgefallen, dass dort jemand sitzt. Dass man auf LSD DInge nicht wirklich fokusieren kann, konnten wir auch nicht erkennen, wer Samstag Nacht um 3 Uhr in einer verlassenen Bushaltestelle sitzt, jedoch hatten wir beide ein Bild eines alten dicken Seemanns mit einer Flasche Schnaps im Kopf. Wir sind noch ewig herumgelaufen, doch dieser Mann ist uns nicht aus dem Kopf, deshalb mussten wir nochmal dran vorbeilaufen, doch auch da konnten wir ihn nicht erkennen. Wir mussten dann sogar noch ein drittes Mal vorbeilaufen, doch er war verschwunden. Alles zwar etwas creepy gewesen, doch ich hatte niemals Angst vor dem was ich sah, da ich wusste, dass man Situationen einfach anders bzw. fälschlich wahrnehmen kann. Das waren so die zwei komischen Dinge, die mir bei einem Trip vorgekommen sind. Bis jetzt kann ich nur weiterhin sagen, dass man die Finger von Essen lassen sollte, wie auch meiner Meinung nach für Unerfahrene das Betreten eines Clubs. Die Eindrücke sind viel zu heftig, man nimmt alles 100 mal krasser auf, sodass eine runterfallende Wasserflasche schon richtig extrem wirken kann. Haben damals auch gedacht, dass ein Typ mit rotem Hemd ein Mafiaboss sei, wie auch, dass bei 10 Menschen, die grade alle zum Rauchen rausgehen eine Art Razzia im Club war. Gruß, M.

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