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Erstes mal BALLERN bei der DefQon.1 2018

Hallo Freunde,

heute erzähle ich euch von meinem ersten Konsum und Kontakt mit illegalen Drogen (Cannabis ausgeschlossen)

 

Zu mir: Ich bin 23 Jahre alt, 1,86cm groß, wiege ~85kg und bin berufstätig.

 

Substanz: MDMA, Speed, Ketamin

 

Ca. als ich der 6. Klasse war fand ich die Liebe zum Hardstyle. Danach dauerte es auch nicht lange bis ich von der DefQon.1 erfuhr. 2015 war ich dann zum ersten mal da, doch wie auch in den folgenden zwei Jahren habe ich vor Ort nichts außer Alkohol und Gras konsumiert – zum einen weil ich mich noch nicht bereit dafür gefühlt habe neue Drogen auszuprobieren, zum anderen hat es sich auch nie angeboten. Doch 2018 sollte anders werden; angefangen hat alles mit der Tatsache dass ich die letzten drei Jahre immer mit einem Reisebus und einem Freund gefahren bin. Besagter Freund konnte aber dieses Jahr nicht also fuhr ich mit einem anderen Freund mit dem Auto. Wie auch in den Vorjahren waren Wodka und ein paar Gramm vom grünen Teufel mit im Gepäck.

 

Anders als beim Buseingang, von welchem aus man direkt vom Personal empfangen wird, einem Mülltüten, Programmheft und eine Regenpelerine gegeben wird und man einem Platz, wo man sein Zelt aufzubauen hat, zugewiesen wird, gab es all das beim Autoeingang nicht. Also schlenderten meine Begleitung und ich mit massig Gepäck durch die Hitze, auf der schon beinahe verzweifelten Suche nach einem schönen Platz zum Campen. Bedauerlicher Weise war so weit unser Auge reichte schon alles voll, doch wir es der Zufall wollte, fanden wir, den wie es sich im Nachhinein rausstellte, den besten denkbaren Spot. Wir bauten unsere Zelte ~3 Meter entfernt vom Weg auf; auf der anderen Seite des Weges campierte eine internationale Gruppe aus ~30 Leuten, was wir zu dem Zeitpunkt aber noch nicht wussten.

 

Bereits am ersten Nachmittag/Abend startete die große Gruppe eine kleine Pre-party mit einer großen Kofferbox auf dem Gehweg. Es dauerte nicht lange bis andere Leute dazu kamen und eine ausgelassene Stimmung sich verbreitete. Meine Begleitung, nennen wir Ihn Axel, und ich saßen aber lieber auf Anglerstühlen vor unseren Zelten, aßen was und schauten uns alles aus der „ferne“ an (3 Meter). Wieso? Das weiß ich selbst nicht – ich bin und war auch schon immer, zwar im inneren ein verrückter aufgeweckter Typ, doch nach außen hin sehr schüchtern, zurückhaltend und evtl. auch etwas social akward; beispielsweise verstehe ich „Signale“ oft nicht oder falsch. Axel und mir fiel direkt dieses eine Mädchen auf, sie nennen wir in dieser Geschiche Kira. Kira war 26, kam aus Amsterdam, hatte langes schwarzes Haar, eine perfekte Figur, wobei das ja immer im Auge des Betrachters liegt, und war freizügig gekleidet. Doch auch wenn ich sie umwerfend fand, war soetwas wie sie anzusprechen für mich keine Option – ich hab die letzten 23 Jahre niemanden angesprochen, wieso sollte ich mich jetzt dazu trauen eine Frau anzusprechen bei der ich mir Sicher war eh niemals eine Chance zu haben.

 

Kira schaute oft zu uns rüber, tanzte aggressiv in unsere Richtung und lächelte jedes Mal wenn sie sah, dass wir nur Augen für sie hatten. Axel sagte zu mir: „Die steht auf dich, glaub mir, du musst dich nur trauen!“. Doch ich sah da keine Signale o.Ä. also glaubte ich ihm nicht. Als Axel dann aufs Klo ging passierte es, Kira kam zu mir und sprach mich an, es ging nicht übers Namen und Herkunft austauschen hinaus und doch war es für mich unglaublich.

 

Der restliche Freitag verlief unspektakulär.

 

Am Samstag sprach ich Sie dann auf dem Zeltplatz an und verabredete mich mit ihr später zusammen zur Show zu gehen. Im Nachhinein recht Amüsant ist die Tatsache dass ich mich wohl nur getraut habe sie anzusprechen weil sie mich ja ohne Hin schon angesprochen hatte, sie sich aber, wie ich später in einem Gespräch erfahren habe, gar nicht daran erinnern konnte. Auf dem Weg vom Campinggelände zur Show sagte sie irgendwann zu mir sie habe ihre XTC Teile im Zelt vergessen aber das sei nicht schlimm da sie die sowieso erst später ballern wollte. Das war der erste Moment in dem ich aktiv darüber nachdachte, dieses Jahr könnte es soweit sein, endlich eine gute Gelegenheit für neues, mit dem besten Mindset und meiner Meinung nach hammer Setting.

 

An diesem Punkt möchte ich auch jedem der das ließt davon abraten Drogen zu nehmen. Auch wenn man oft positives darüber hört, wer Substanzen noch nie genommen hat, kann auch nicht wissen wie der Körper darauf reagiert. Nehmt niemals eine ganze Pille, nehmt niemals was von wildfremden an, geht verantwortungsvoll mit eurem Konsum um vor allem nehmt euch kein Beispiel an diesem Bericht, denn wie ihr ab jetzt lesen könnt, habe ich wild gemischt und genommen was grad da war.

 

Es ist nun Samstagabend, Kira hat ihre Drogen aus dem Zelt geholt und wir sind mit der ganzen Gruppe auf dem Showgelände. Aus meinen Überlegungen etwas zu nehmen, wurde ein fester Wille zusammen mit Kira zu schmeißen. Also fragte ich sie ob sie denn mit mir teilen wolle – die Ernüchterung kam schnell als sie, mit der Begründung sie habe nur eine Pille, ablehnte. Ein paar Minuten später stand sie aber plötzlich vor mir, gab mir die Pille (eine braune Rolexkrone mit Bruchrille) und sagte, beiß die Hälfte ab. Als ich sie fragte dachte ich, wir würden die wenn dann erst später nehmen, dementsprechend war ich zu dem Zeitpunkt eigentlich noch nicht darauf vorbereitet, doch nachdem sie schon so nett war und es mir doch noch anbot, konnte ich auch nicht mehr nein sagen und biss ab, ohne Wasser… Die halbe Pille löste sich langsam in meinem Mund auf, den Geschmack fand ich nicht allzu schlimm aber ich wusste zu dem Zeitpunkt nicht, ob bzw. wie es wirkt wenn man die Pille nicht schluckt. Nach einer Minute trank ich ein Bier um dem Geschmack los zu werden. Zu dem Zeitpunkt war es ca. 18 Uhr. Die Wirkung setzte recht schnell ein (durchs „zerkauen“ der Pille) und ich pushte mich selbst mit der Tatsache zu wissen dass der erste Emma Rausch der beste sein soll und ich auch ohne Drogen dank Kira schon das beste Wochenende meines Lebens hatte. Ecstasy war aber nicht das einzige was Kira und die Gruppe nahmen, so kam es, dass mir jemand aus der Gruppe ca. eine Stunde später Emma Kristalle anbot. Da ich wusste was es ist nahm ich dankend an und dippte einmal. Kira und Co. zogen in regelmäßigen Abständen Keta und Speed, wobei ich aber nie wusste was es grade ist da ich zu dem Zeitpunkt noch nie Drogen in Pulverform gesehen habe und somit auch nichts unterscheiden konnte. Wie sich sicherlich bereits einige denken, bot Kira mir auch eine Nase an. Euphorisiert und hungrig auf mehr nahm ich an und zog eine kleine Nase Keta vom Schlüssel, später auch noch Speed. Zu meiner eigenen Schande wusste ich zu dem Zeitpunkt nicht mals was Keta ist, noch nie davon gehört. Trotz des Mischkonsums ging es mir hervorragend. Gegen 2 Uhr morgens fand ich nachdem ich Wasser holen war die Gruppe nicht mehr, ich versuchte Kira zu erreichen doch ihr Handy war aus (leer). Etwas bedrückt, da ich noch weiter feiern wollte, aber nicht ohne Kira, ging ich zurück zum Zelt. Dort angekommen sprang sie mir auch schon in die Arme und wir rauchten dann gemütlich mit einem Pärchen aus der Gruppe, welche auch schon wieder zurück waren einen Blunt. Obwohl die halbe Pille und der Dip schon 9 bzw. 8 Stunden her waren, hatte ich immer noch riesige Teller und spürte auch noch die Wirkung, welche vom Blunt nochmal verstärkt wurde. Anschließend, gegen 3 Uhr bat mich Kira sie zu ihrem Zelt zu begleiten, den Rest dazu könnt ihr euch denken. Es war mit Abstand der beste Abend meines bisherigen Lebens.

 

Am Sonntagabend nahm ich dann noch eine ganze Pille von einer anderen Person aus der Gruppe mit der ich mich angefreundet hatte. Die Wirkung hielt aber nur ca. 4 Stunden und war weniger pure Glücksgefühle sondern eher der drang sich zur so wunderbar klingenden Musik zu bewegen. Gezogen hab ich an dem Tag nichts mehr.

 

Ich habe an dem Wochenende ca. 6 Stunden pro Nacht geschlafen und kaum etwas gegessen.

Ich hatte obwohl ich keine Supps zu mir genommen habe nach dem Festival 3 drei Tage lang ein Afterglow und kein merkliches Comedown bzw. Kater.

 

Ich habe seit dem nichts mehr davon genommen, bin aber MDMA und Speed gegenüber offen eingestellt und werde demnächst auf einer Technoparty pinkfarbende Heineken nehmen. Keta werde ich nicht nochmal nehmen, vorallem nicht nachdem ich mich darüber informiert habe was das eigentlich ist. Auch wenn ich an diesem Wochenende ziemlich fahrlässig konsumiert zu haben scheine, habe ich immer darauf geachtet, sehr wenig zu nehmen wenn ich nicht wusste was es ist und habe auch nur Drogen aus der Gruppe genommen, welche von den anderen Leuten auch selbst genommen wurden.

 

Ich hoffe euch hat mein Bericht gefallen und ihr hattet Spaß beim lesen.

 

- Nachtrag: Da ich diesen Bericht bereits vor einem Jahr geschrieben habe ist der letzte Abschnitt nicht mehr aktuell. Seit dem ich diesen Bericht geschrieben habe bin ich mit großzügigen Pausen bei Emma und Pep geblieben. Habe einmal Koks und 2-CB ausprobiert und habe LSD noch auf der Liste.

 

Substanzen: 

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