Amphetamin zur Lebensbewältigung?

Hallo zusammen,

ich wollte mal ein paar Dinge niederschreiben und dazu eure fachliche Meinung hören.

Zuerst: Ich hatte noch nie eine egal wie geartete Suchtproblematik. Alle in meiner Familie rauchen zb also ALLE, aber mir stand nie der Sinn danach und ich habe es auch nie probiert. gras hatte ich beim Bund und einmal in der Karabik im Urlaub probiert, beides waren sehr gute Erfahrungen , habe aber bei beiden Fällen nie das Gefühl gehabt ich bräuchte es nochmal..Amphetamin habe ich mal bekommen und es war wohl sehr schwach also es war so gut wie keine Wirkung da. Ich habe erst im nachhinein erfahren das es schwach war, dachte zuerst das mein Körper das nicht akzeptiert oder so..

Jetzt habe ich nach sicher 4 Jahren das erste mal wieder Amptheamin genommen (eben) , und hatte schon die Info das es hartes Zeug ist. Und was soll ich sagen es hhaut mich grade richtig gehen um! Also im positiven!! Ich hab denb ganzen fucking Haushalt erledigt, selbst das Zeug was ich immer leigen lasse hab ich in ca 1h alles zusammen gewuppt. 

So warum ich das alles schreibe:

Es ist so das ich gerade in einer sehr schweren Lebensituation bin. Ich wurde von meienr Frau verlassen und muss für meine beiden Kinder nun unterhalt zahlen (über 500€\monat) Da bei solchen Geschichten das Jugendamt welche die Berechnung durchführt nicht an Ausgaben denkt die sich im laufe einer Beziehung eben anhäufen können ( in meinem Fall Fitnesstudio beitrag, Netflix, Versicherungen monatlich und kredite etc etc) bleibt einem da selbst bei gutem Gehalt nicht viel übrig im Monat. Nun hab ich deshalb eine ziemliche Depression wegen all meiner Probleme, da es einfach ziemlich knapp ist im Monat mit dem geld.Hinzukommt das als wir wegen der Trennung aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen sind sich ein gigantischen Problem ergeben hat.Wir hatten noch in guten Zeiten die Garage die eigentlich zu unserer Wohnung gehört , die wir aber nicht brauchen an den Nachbar untervermietet. der rückt jetzt die schlüssel nicht raus da er sich zusammenfantasiert das er ein anrecht darauf hätte - egal jetzt auch. Fakt ist nun das wir deswegen mit der Hausverwaltung probleme bekommen weil wir dadurch ja die Mietsache nbicht komplett zurückgeben konnten. Es steht im Raum das wir einen scheiß prozess führen müssen einmal gegen den Typen in der Garage damit er raus muss und evtl mit der hausverwaltung dsie uns vielleicht noch die Miete für die nun leeere wohnung aufdrückt weil sie evtl keinen Mieter finden da die Garage ja nicht zur verfügung steht. 

Dies alles und einige kleinere Probleme mehr machen ,mich einfach unglaublich fertig. Bis jetzt. Ich war immer schon der eher antriebslose Typ und das hatte schon behördliche Folgen also das ich einfach nicht fertig bekommen hab die verdammte KFZ Steuer zu überweisen!! Das geld wäre noch da gesesen. Der GEZ Brief liegt auch schon ne Weile hier rum. .. 

Jetzt zur eigentlichen Frage nach der langen Einleitung :D

Denkt ihr es würde Sinn ergeben wenn ich mich mit dem Amphetamin in einem gewissen Rahmen selbst medikamentiere? Ich hab eben wirklich nicht viel genommen, also von dem ca 1g eine sehr kleine Line gezogen, so ca wie wenn man 2 zahnstocher aus holz nebeneinander legt.

Und die Wirkung ist bis jetzt absolut bombe. Ich hab zwar etwas lästige Gänsehautschübe , aber jetzt nicht alarmierendes wie Herzrasen oder so.  Ich wäre eher auch der Typ der damit "verantwortungbewusst" umgeht.Ich merke halt nur aber gerade wie ich irgendwie überall Lösungen sehe wo vorher Probleme waren. Wäre es falsch auf diesen Effekt zu bauen? Wie ghesagt es geht mir jetzt nicht darum in den Clubs der Stadt die Nächte zum Tag werden zu lassen, aber gerade in dem Loch in dem ich mich bis eben noch befand sollte doch so ein "kleiner" Anschub doch vertretbar sein.. Oder nicht?

Ich weiß das ich hier im in diesem Board wohl am allerwenigsten einen moralischen Rüffel bekomme weil ich jetzt mal Amphetamin probiert hab, aber sagt mir ruhig mal eure gedanken dazu und falls ja wie ihr es dosistechnisch anstellen würdet.

Auf der negativ seite ist halt auch der Führerschein. Den kann man ja mal eben so verlieren wenn man auch nur geringste Restmengen im Blut hat bei ner Kontrolle. Wie lange wird das im Blut oder Urin nachweisbar bleiben? Oh ich habe auch nicht vor unter Speed Einfluss Fahrzeuge zu führen. Ich würde die Dosen schon auf den Abend legen und auch sicher nciht jeden Tag estwas nehmen. Okay das wars mal soweit. Ich freue mich eure Anregungen und Meinungen zu lesen! Bis dene Praien der Wiederporst :D

Substanzen: 

Kommentare

Bitte nicht !!!

Ich verstehe sehr gut was Sie schreiben und kann das aus eigener Erfahrung bestens nachvollziehen! Daher mein Rat: Bitte lassen Sie das mit dem Amphetamin. Sie sind jetzt enttäuscht, sie fühlen sich überfordert, vielleicht verunsichert, Sie suchen eine Perspektive für die neue Lebenssituation. Wenn Sie jetzt noch keine Vorstrafen oder laufende Verfahren haben, wenn Sie noch Ihren FS haben, wenn Sie mit Ihrer Ex-Partnerin noch vernünftig reden können, wenn Sie normal arbeiten und schlafen können, dann bitte lassen Sie das mit dem Speed. Spätestens wenn sie bemerken das der Trick bei den lästigen Haushaltsarbeiten nicht mehr funktioniert, lassen Sie es bitte sein. Sie brauchen jemanden zum reden, jemanden der Ihnen Zuversicht gibt. Speed kann das nicht, sie täuschen sich darin (und das ist das erste Merkmal einer Droge). Da Sie anscheinend keine Affinität zu Drogen oder Alkohol haben, halten Sie bitte Abstand, diese Einbahnstrasse können Sie sich ersparen. Wenn Sie in der Verwandschaft oder im Freundeskreis niemand finden, suchen Sie sich bitte Hilfe. Es ist keine Schande Hilfe in Anspruch zu nehmen. Im Gegenteil, dieser Schritt erfährt allgemein große gesellschaftliche Anerkennung, auch wenn das niemand laut sagt. Sie müssen niemandem Ihr Herz ausschütten, Sie brauchen nur etwas Anleitung. Wenn Sie erstmal einen Überblick haben verschwindet das Gefühl der Hilflosigkeit und die Angst, dass das Geld nicht reicht. Ich weiss, es nervt wenn man sich mit mehreren Problemen gleichzeitig herumschlagen muss, aber es lohnt sich. Lassen Sie sich in der Haus-Angelegenheit evt von einem Anwalt beraten, Sie haben nichts zu befürchten. Bleiben Sie cool. Bitte, nehmen Sie es in die Hand und lassen sich nicht hängen. Drogen machen alles kaputt. 

IMO ist das ne schlechte Idee

IMO ist das ne schlechte Idee. Speed bringt dir zwar Euphorie, aber auch ein ziemliches tief, wenn die wirkung abklingt. Gerade, wenn du regelmäßig konsumierst, wird die Euphorie eh schnell weniger und du brauchst das ganze, um dich "normal" zu fühlen (wie z.B. raucher nicht viel vom rauchen haben, aber sehr angepisst sind, wenn sie keine kippen haben).

Gerade wenn du grad eh eher depri drauf bist, werden die stimmungstiefs sicher nicht angenehmer und du wirst eher verleitet sein, wieder zu ziehen.

Ich kenn mich mit speed nicht so sehr aus, aber ich glaube man hat da auch schnell ne toleranzbildung, gerade wenn du es regelmäßig nimmst.

Mach dein Ding

wenn es dir gut tut und du etwas draus ziehen kannst, ist es doch okay.

Meine Eltern machten mich runter, weil ich Tilidin missbraucht habe und Cannabis, als es mir schlecht ging 

Innerlich wusste ich aber dass ich es unter Kontrolle habe, nur halt hat mir gefehlt von Leuten, von denen ich sie da gebraucht hätte. Im Endeffekt würde es durch ihr Misstrauen schlechter, ein richtig guter Arzt meinte na und??Nur sie wissen was gut für sie ist (als ich es ihm von meinem Konsum erzählt hatte)

Denk aber an deinen Führerschein, dass kann teuer werden also geh geschickt damit um

Viel Erfolg wünsch ich und das dein Leben bald in nen positive Flow kommt 

Selbstmedikation

Na du hast ja deinen Text im Euphorieschub geschrieben und der sollte ja mittlerweile verflogen sein, weshalb du dir die Frage eventuell schon selbst beantworten kann.

Amphe hat ein furchtbares Gewinn/Verlust Verhältniss, und sagen wir mal, in dem Bereich zu bleiben wo der Gewinn überwiegt ist eine Meisterprüfung für sich. Meinen Amphetaminkosum kann ich an einer Hand pro Jahr abzählen. Es ist immer schön, allerdings weiß ich von früher, wie schnell das Ganze ins sehr Negative rückt, wenn man die Konsumpausen nicht einhält und der Kopf drauf kleben bleibt. Sprich in dem Moment, wo du es brauchst, und ohne die Droge sich Unzufriedenheit aufbaut, weil das Aufräumen usw. letztes mal ja so toll druff geklappt hat mit, entsteht halt schnell eine psychische Abhängigkeit. Und glaub mir, bei etwas regelmäßigeren Konsum ( schon bei 1-2 mal die Woche) verfliegt der Zauber ohnehin. Das mit den Drogen ist meist wie mit ner neuen Freundin, am Anfang ist der Zauber da, alles klappt von alleine, später ist es harte Arbeit. Bei ner Freundin lohnt sich die harte Arbeit aber meistens eher, als mit ner Droge, denn bei häufigeren Konsum hilft sie dir höchstens hin und wieder auf ein neutrales Level, was du zuvor locker Ohne hattest.

Das muss jeder für sich selber herausfinden und dabei ehrlich mit sich umgehen. Wer affin ist und schnell an dem Gefühl klammert, weil es einem genau das gibt was man sich aktuell selber nicht geben kann, kann ich nur raten, lass die Finger davon, es wird dir alles und noch mehr nehmen. 

 

Selbstmedikation

Sich mit illegal erworbenen psychoaktiven Substanzen von unbekannter Qualität in ungewissen Mengen selbst zu behandeln  ist aus gleich mehreren Gründen, die nahe liegen dürften problematisch. Falls du mit psychischen Problemen zu Kämpfen hast sollte der erste Schritt im Aufsuchen von professioneller Hilfe betehen, um eine situationsgerechte Behandlung in Anspruch nehmen zu können. Falls dies auch in mehrfacher Absprache mit dem geeigneten Fachperrsonal nicht die erwünschte Besserung mit sich bringt, oder von vornherein keine Option ist sollte die erste Anlaufstation für Selbstmedikation aus Nootropikas, oder ähnlichem bestehen und von weiteren positiven Lebensumstellungen (geordneter Schlaf, Sport, etc) begleitet werden. Speed zur Bewältigung deiner Probleme sollte eigentlich von vornherein ausgeschlossen werden. 

 

Bezüglich deiner genannten Alltagsprobleme würde ich dir zunächst einmal raten dir einen Überblick über deine Ausgaben und Einnahmen in Form eines Finantzplans zu verschaffen (das hilft grundsätzlich jedem) und nach Möglichkeiten zur Reduktion deiner Ausgaben zu suchen, wie man es auch von Frugalisten kennt. Bezüglich deiner juristischen Probleme kann ich dir keinen konkreten Rat geben, aber dir zumindest empfehlen zuversichtlich zu bleiben und dir nochmal bewusst zu machen, dass dein Nachbar ungerechtfertigte Besitzansprüche stellt und niemand sonst. 

Lg

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