brauch mal hilfe

Hi Lora, bin sehr erfahren was den Konsum von Drogen angeht. Ich versuch mal mich kurz zu fassen: - ob man die menge des Konsums i-wie erkennen kann? am geldverbrauch - und frag ihn wieviele naechte er schon wach ist aber eigentlich kann man dass nicht echt feststellen, ausser derjenige ist halt ganz ehrlich (was man generell zu sich selbst und auch freunden immer sein solte) und sagt simpel wie oft er das macht (kein rumgedruckse oder gelaber von wegen ab und zu mal - "ab und zu" klingt eher nach taeglich und/oder haeufig und dieser spruch verallgemeinert die haeufigkeit schlicht - hoert sich halt eher danach an, dass es ihm peinlich ist geradeherus dazu zu stehen (aber ich rate natuerlich und mag total falsch liegen) - ich persoenlich ziehe fast taeglich und geniesse es, aber der geldbeutel muss es natuerlich zulassen - es eine Droge ist, sie schnell zur abhängigkeit führt? hmmm, dazu kann ich eigentlich nur sagen ich denke dass abhaengigkeit eher ein vorgang im kopf ist, und nicht unbedingt abhaengig vom zufuehren chemischer substanzen (denk an sexsucht, fernsehsucht, kaufsucht, etc...) und ich denke, dass die vewendung von drogen diese vorgaenge im kopf natuerlich beeinflussen - und von diesem point of view ist koks schon sehr stark abhaengig machend (schau mal auf https://www.erowid.org/ - gute informative seite mit jeder menge erfahrungsberichten (mostly in english, sorry ;-)) - man es schaffen könnte davon los zu kommen? cool, die antwort auf diese frage muss lauten: das haengt davon ab wie... hm wie drueck ich"s am besten aus... stabil oder labil generell die persoenlichkeit, der charakter eines menschen ist - kann nur meine eigenen erfahrungen der letzen 30 Jahre wiedergeben: hab im lauf meines lebens eigentlich fast jede droge, die es gibt, genommen (ja auch heroin) und ich kann nur fuer mich sprechen und da muss ich sagen dass, wenn mir der trip, das feeling etc. dass eine substanz erzeugt, gefaellt, nehm ich sie, denn ich denke dass, solang man sich nicht abkanzelt von der gesellschaft und ein halbwegs normales (was ist normal, legal, illegal, unnormal, scheissegal usw.) leben fuehrt und seinen anteil am "sozialverband" (ich weiss saubloedes wortkonstrukt) beitraegt (arbeiten, steuern zahlen, freunde treffen, auch mal andere sachen als droegen nehmen machen usw.), man schlicht die freiheit, ja sogar das recht (meiner meinung nach) haben sollte, den oder die trip(s) selbst zu waehlen von denen man sich verspricht ne coole zeit davon zu haben. - Auch wenn der Wille da ist ihm zu helfen, kann man es schaffen ihn davon zu befreien? Oder zerstöre ich dabei mein eigenes Leben? "ihn davon zu befreien" kann nur er selbst, denn diese entscheidung (ich nehm jetzt was oder ich nehm jetzt nix) muss von innen, aus eigenem willen und aus innerer ueberzeugung kommen. ich persoenlich seh dass so dass, wenn es mir gut geht (stabil bin, ausreichend selbst versorgt bin, auf eigenen fuessen stehe) dann kann ich auch (zumindest versuchen) anderen zu helfen... aber... wenn dass natuerlich dahin rutscht dass das ne einseitige sache wird und du nur gibst und er nur nimmt und sich doch nix richtig echt aendert.. dann waere fuer mich da irgendwann ne ganz klare grenze, nen limit erreicht, wo ich dann auch knallhart sage: ich habs versucht aber der/die andere wills einfach nicht, also sieh zu wie du selbst da rauskommst aber geh mir nich aufn geist mit immer denselben versprechungen und so... ok, koennte noch vieles mehr von meinem senf dazugeben, aber hab ja versprochen zu versuchen mich kurz zu fassen, lol ;-) versuch im leben immer den weg mit herz zu gehen - drogenfreak aus amsterdam

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