Cannabis und das ganzeH

Mit 12 jahren habe ich das erste mal geraucht. Marlboro gold natürlich. Bei dem ist es dann geblieben, bis jetzt. Also rauche ich seit 2 Jahren. Dazwischen kamen mehrere Alkoholrausche, die ich zwar lustig fand, aber nicht wirklich leidenschaftlich auslebte. Ich brauchte etwas, dass zu mir besser passt, zu einer 14 jährigen, an der schule nicht wirklich interessierten, die society hassenden kleinem mädchen, dass sich einbildet dass sie jederzeit aufhören kann. "weil ich tue es ja weil ich will und nichz muss". so ein schwachsinn. Naja, jedenfalls, verlief der september/oktober 2014 so richtig scheiße und ich rauchte gras mit freunden, die dachten ich hätte schon oft. Ich war gar nicht nervös, es war mir gleichgültig. Beim ersten mal dachte ich hm okay das ist also high sein? So geil ist es jetzt auch nicht..? Trotzdem habe ich weiter und weiter gekifft. Anfangs 1 mal am wochenende, dann jeden freitag, samstag und sonntag. dann die ganze woche dauerhigh. Vor der schule, nach der schule... Ein viertel jahr lang waren meine beste freundin und ich dauerhigh. Uns verband immer ziemlich viel, und durch das gras wurden wir noch enger befreundet. Mein zeitgefühl ist im arsch, ich werde langsam so eine richtige wachbirne, also einfach nur dumm. Gute noten schreibe ich noch, aber das ist glück. Nach 5 monaten dauerhigh hatte ich den kontakt zu allen die nicht kiffen gemieden, mir wurde viel egal, meine emotionen waren unkontrollierbar wenn ich nicht high war. Wenn ich high war, lief alles bombe. Im januar 2015 fanden meine eltern dann gras in meinem zimmer. Ich erzählte ihnen lügen, dass ich nicht kiffe und es für meine freunde aufbewahre. meine mama hat geweint und war fertig. Es ging ihr echt schlecht deswegen. Ich konnte mich nicht mehr an meine familie erinnern, teilweise war sie mir wertlos, wenn ich gras und meine beste freundin hatte. und tschick und was zu trinken. Unsere einstellung zu schule und society, zum leben und die denkweise wurden so arg verändert. Wenns uns gerade passt hauen wir aus wien ab und fahren mit dem zug irgenfwo hin für die ganze nacht um in ruhe zu kiffen. Wir scheißen auf alle und jeden. Wir lassen alles zurück, wir sind nach jedem kiffen einf ganz andere person. 2 wochen später nachdem sie das gras gefunden haben, kamen meine beste freundin und ich mit 9 gramm heim, es hat so arg gerochen dass sie uns nichts mehr geglaubt haben, uns angeschrien haben, zu ihren eltern gefahren sind und denen ebenfalls alles erklärt haben. Dann immer wieder dasselbe drama. Mama weint und papa regt sich auf. 

Substanzen: 

Kommentare

hey erstmal.

hey erstmal.

Ist mir schon ein bisschen nahe gegangen, was du geschrieben hast. In vielem was du schilderst, habe ich mein früheres Ich wiedererkannt! Bei mir war es fast genauso arg schlimm und ich stelle es erst jetzt mit fast 23 so richtig fest. Das Problem ist, meine Erinnerungen an meine halbe Jugend sind so verschwommen, ich erinnere mich an nichts positives wobei ich mal nicht high war.. Wenn man es mit kiffen so früh schon übertreibt kann einem das alles zerstören. Dadurch das bei mir dann ungefähr mit 17 aufgrund meines Verhaltens meine halbe Familie zerstritten war und mich "keiner mehr wollte" habe ich es irgendwie geschafft mir von selbst nen Ruck zu geben und mir n sinvolles und spaßbringendes Hobby gesucht. Kiffen ist jetzt bei mir nur noch sowas wie ne "hintergrundtätigkeit".. Ich wünsch dir auf jeden Fall, dass du das n bissel in Griff kriegst. Man muss ja nicht gleich aufhören, das ist in dem Alter sowieso vonner psyche her schwierig, aber wenn man einen "Ersatz" gefunden hat, ist eine Konsumreduzierung spielend leicht möglich. Viel glück!

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