dankbar

Hallo Leute, ich habe mit 13 oder 14 mit dem "üblichen" angefangen, also Cannabis, dann Extasy, Speed, Kokain, diverse Tabletten, sogar mal Heroin probiert. Ich war (und bin wohl immer noch) fürchterlich neugierig, und damals, mit dem nur der Jugend eigenen Leichtsinn, machte ich mir über die Folgen keine Gedanken. Wäre ich damals irgendwie in die Crack- Szene gerutscht, hätte ich das vielleicht auch versucht und wär vielleicht heute nicht mehr hier. Die Beschreibungen eurer Erfahrungen haben mich erschüttert und ich bin gleichzeitig sehr froh darüber, dass ich nur second- hand von Crack erfahre. Diese Gier, die ihr beschreibt, muss ja wirklich teuflisch sein, hat man ja schon bei vielen andern Sachen das Verlangen sich noch mehr nachzuwerfen. Ich bin seit fast 9 Jahren weg von Drogen. Das Aufhören fiel mir nicht leicht, denn aus einer anfänglichen Wochenendbeschäftigung wurde etwas, das mich bald überall hin begleitete. Ich hatte Depressionen und Selbstmordgedanken, verlor die Lust auf alles und war hin und her gerissen zwischen tobenden Aggressionen und tränenvollen Selbstmitleidsattacken. Wenn es schon bei mir so schlimm war, möchte ich gar nicht wissen, durch welche Hölle Leute gehen, die auf Crack hängen. An alle, die noch nie Drogen probiert haben: Lasst es. Es kann zwar gut gehen, aber ich habe in meinem Freundeskreis gesehen, dass sich die meisten damit ihr Leben ruiniert haben, einige auch auf Drogen "hängen" geblieben sind und plötzlich andere Menschen waren. Und aus einem "Probieren" kann ganz schnell Abhängigkeit werden. Auch wenn man glaubt, das passiert einem selbst sicher nicht. Allen anderen wünsche ich viel Kraft dabei ihr Leben wieder in Griff zu kriegen. Gruß P

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