Es kann klappen mit Meta

Tagchen
Ich bin wohl kein typischer "Drogist", hab erst mit 25 angefangen,dafür direkt mit Heroin.
Nach einigen Jahren bin ich ins Programm und nach weiteren knapp über 4 Jahren auf Meta hab ich mich runterdosiert, von etwa 10ml im Febreuar auf 0 ende November.
Dank Take Home konnte ich selber die Geschwindigkeit des Runterdosierens bestimmen und vor allem die weggelassene Menge bei mir tragen, falls der Kopf sagt, es fehlt was...
Wenn es mir dann schlecht ging,habe ich generell 1 Stunde gewartet, bevor ich das zuvor weggelassene Methadon "nachgelegt" habe - meistens hab ich das jedoch nicht gebraucht, da es einfach nur ne Hitzewallung oder was auch immer war.
Deshalb die Stunde Wartezeit, denn jeder friert oder schwitzt mal, nur bezieht man als Abhängiger das meist gleich auf den "Affen", grade wenn man runterdosiert.
Aufgrund eines Rückfalls nach über 6 Jahren dosier ich derzeit wieder runter, von 16ml Anfang des Jahres auf jetzt 7ml mitte März, mal schauen,wie es weiterhin klappt...
Ich kann jedem nur raten, es zu versuchen, BEVOR der Staat zuschlägt (wie bei mir wegen Einfuhr), laßt euch nur genug Zeit und probiert es halt erneut, auch wenn ihr mal zwischenzeitlich mit der Dosis hoch müßt, es geht wirklich!
Macht nicht den Fehler, bei zB 1 ml direkt auf Null zu gehen, zur Not dosiert ihr euch auf 0,9 und 0,8ml usw. und nehmt zum Schluß eventuell nur jeden 2ten oder 3ten Tag, so wie ich damals, 0,4 ml Meta.
Von den besagten 0,4 bin ich auf 0, konnte gut schlafen und hatte KEINERLEI BESCHWERDEN, obwohl ich insgesamt rund 5 Jahre im Programm war!
Die Freiheit, nicht mehr zum Doc rennen zu müssen, zu der Drobs usw oder gar ständig Geld für Drogen machen zu müssen bzw alles zu verkaufen, was man sich je geleistet hat, sollte das wert sein.
Viel Erfolg!

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