fuck ich bin addicted

Hallo Leute denen es wahrscheinlich genau so geht.

Ich steh kurz vor der 20, buffe seit 3/4 Jahren. Erst mit Pausen und manchmal und hihi, aber seit einem oder zwei Jahren täglich, oft, vor der Arbeit, nach der Arbeit und so. Man kennt.

vorgestern habe ich ein Video von Hubertus Koch gesehen, was mir (endlich) richtig bewusst gemacht hat, dass oder wie  abhängig ich bin.

Ich versuche mich jetzt also zu Entgiften und bin echt hart am Limit und hoffe, dass irgendwer einen Kommentar hinterlässt, der mir hilft dran zu bleiben. Ich habe wenig Lust mit Menschen im echten Leben darüber zu reden, weil ich dann immer direkt mies Bock bekomme einen zu piefen.

naja Long story short: eigentlich ist mein Konsum relativ unbedenklich. Ich habe so 2/3g in der Woche geraucht, meistens abends. Natürlich sind die Tüten über die Jahre  immer größer geworden.Trotzdem habe ich mein Leben richtig gut im Griff. Fast nichts von dem was man irgendwo über Cannabis Sucht liest trifft auch mich zu. Ich bin glücklich, mein Gedächtnis ist meistens besser als das der Menschen in meinem Umfeld, ich bin draußen, ich hab auch keinen graskater wegen dem ich im Bett bleibe und bin auch immer noch kreativ und aktiv.

Heute ist tatsächlich der erste Tag meines Entzugs an dem ich (hoffentlich) keinen Joint rauche, aber es ist so fucking anstrengend. Am schlimmsten ist für mich dieser Kampf der Instanzen in meinem Kopf. Die eine sagt: dein Konsum ist doch garnicht bedenklich und LASS MAL EIN PIIIIEEEEFEN!!! Rasen!!! Und die andere sagt: du scheiß Addict! Es ist doch kacke abhängig zu sein. Wir piefen keinen! (Reim) und die letzte sagt: ich will Gras schmecken.

Ich bin mir sicher dass das schon viele Leute durchgemacht haben und deswegen brauche ich euch. Bitte gebt mir alle Motivation dir ihr habt, auch für andere Situation. Oder wenn es euch auch so geht, wie ihr damit umgeht (aka kifft ihr weiter oder findet ihr süchtig sein auch so scheiße). Oder sollte es mir egal sein? Weil ist ja einfach.

holy fuck das nenn ich mal gedankenspirale. danke schon mal. 

Substanzen: 

Kommentare

ich habe auch 2 jahre lang

ich habe auch 2 jahre lang jeden tag gekifft (etwa 2g/tag) und es lohnt sich aufzuhören. allein schon weil man wieder ohne essen und schlafen kann, keinen schiss hat wo man jz was herbekommt wenn man woanders ist und weil's auch wieder ganz anders ballert wenn man dann doch mal gönnt lol. und natürlich wegen geld, auf einmal kann man sich wieder kleine dinge gönnen die kein ott sind ! ich hätte das aber auch nicht geschafft ohne meine lebensumstände komplett zu ändern (raus aus unglückliche beziehung ausbildung angefangen und umgezogen). bin mir aber sicher dass du das auch schaffst und drücke dir die daumen!!! du bist stärker als die stimme im kopf ok viel glück.

Grüß dich!

Grüß dich!

Hatten den selben Konflikt in mir.

Hatte 8 Jahre kiffen hinter mir, ebenfalls am Anfang ab und zu bis es die letzten 3 Jahre täglich wurde.

Mir half in der ersten Zeit viel Sport zu machen und mich mit Freunden zu treffen die nicht geraucht haben.

Als "Notfall" Lösung hatte ich bischen CBD da, was ich hätte alternative rauchen können. Habe ich dann aber nie gebraucht.

Habe dann 9 Monate komplett aufgehört, seitdem kann ich es genießen und konsumiere maximal 2 Mal im Monat. Auch nur Vapeorizer oder in Brownies. 

Da hauptsächlich der Tabak für die Sucht verantworlich war.

Hoffe du schaffst den Weg den du dir vorgenommen hast!

Wenn du es willst dann klappt

Wenn du es willst dann klappt es und du findest einen Weg! Vielleicht funktioniert ja schon der Erste. Die Frage ist willst du es? Wenn du dich nämlich komplett davon überzeugen kannst das es das beste für dich ist, wird es viel leichter. 

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