Graskonsum und Panikattacken

Ich muss sagen, dass ich extrem gerne geraucht habe und den Zustand sehr genossen habe. Mittlerweile hab ich jedoch Angst, es wieder zu probieren, obwohl ich ungefähr vier Jahre lang nur gute Erfahrungen gemacht habe.

Ich habe bis vor 8 Monaten ziemlich regelmäßig Gras geraucht, auch unter der Woche. Bei mir blieb es aber grundsätzlich nur bei ein oder zwei Joints pro Tag. Mein restlicher Freundeskreis raucht da deutlich mehr. Im Gegensatz zu Alkohol mochte ich dieses smoothe stoned sein, das langsam kommt, etwas bleibt und langsam wieder geht. Generell befürworte ich noch immer die Legalisierung von Cannabis, auch deshalb, weil ich glaube, dass viele schlechte Erfahrungen mit Cannabis daher kommen, dass man nicht genau weiß, wo es herkommt und was drin ist.

Alles hat damit angefangen, dass ich ein oder zwei mal nach dem Kiffen extremes Herzklopfen bekommen habe. Dem folgte Unruhe und leichte Adrenalinstöße. Ich konnte nich wie früher auf der Couch gammeln und den lieben Gott nen guten Mann sein lassen, sondern musste irgendwas tun. Alle anderen waren extrem relaxt, nur ich hatte diese körperlichen Beschwerden. Manchmal war auch alles in Ordnung, weshalb ich gedacht habe, dass es entweder an den Keulen liegt, die ein Kumpel immer dreht - oder dass bestimmtes Gras bei mir einfach scheiße wirkt.

Diese Probierphase ging so drei Wochen - dann kam der Abend, an dem plötzlich mein ganzer Körper gezittert hat, ich eine extreme Unruhe in mir hatte und mich nicht mehr in den Griff bekommen habe. Wir fuhren ins Krankenhaus, wo man mich checkte und mir mitteilte, dass ich gesund sei. Erst, als ich ein Beruhigungsmittel bekommen hatte, hörte das Zittern auf.

Im direkten Anschluss habe ich das Kiffen sein lassen. Nach einem Gespräch mit einem Neurologen, bestand bei mir die Diagnose Depression. Antidepressiva wurden verschrieben, eine Verhaltenstherapie begonnen. Diese dauert im Übrigen bis heute an. Seither sind Panikattacken mein ständiger Begleiter. Ich kämpfe oft mit mir und meinem Körper, um normal leben zu können (biespielsweise, um Zug zu fahren oder mit dem Auto im Stau zu stehen).

Heute, 8 Monate nach diesem Vorfall versuche ich nun, meine Antidepressiva abzusetzen und habe große Probleme damit. Bisher hatte ich mich immer gut im Griff, ohne die Medikamente ist es momentan schwierig. Übelkeit, Schwindel, Unruhe, Panikattacken und teilweise pure Angst. Fast schlimmer, als vor der Einnahme der Präparates.

Ich will nicht behaupten, dass ich durch das Gras depressiv geworden bin. Da gehören sicherlich noch viele andere Aspekte zu. Dennoch hat meine körperliche Reaktion mit dem Graskonsum begonnen (ob die Sorte Schuld war, oder nicht). Heute habe ich immer wieder mal Lust, einen zu Rauchen, aber die Angst davor, wieder so eine Attacke durchleben zu müssen, hält mich davon ab und macht mir Angst.

Man sollte sich genau beobachten und in Zeiten psychischer Belastung am besten die Finger vom Gras lassen, auch wenn man der Meinung ist, dass es einen runter holt und beruhigt. Es ist immernoch eine Droge, wie Alkohol auch - in meinen Augen nur etwas für die richtigen Momente. Wenn man kurz vor einer mittelschweren Depression steht, rate ich allen, die Finger davon zu lassen.

 

Substanzen: 

Kommentare

Panikattacke

Also da ich hier soviel gelesen habe muss ich jetzt auch mal meine Erfahrungen rein schreiben. Ich kiffe seit meinem 16. Lebensjahr regelmäßig was nun 11 Jahre zurück liegt. Mit 21 fing ich auch mit härteren Drogen an wie Mdma, Pillen, sogar crystal nahm ich 2 mal zu mir. Nie hatte ich Probleme damit alles schien perfekt zu laufen. Schließlich nahm ich auch mal Pilze zu mir, leicht dosierte, alles lief gut habe nur gelacht und paar Halos geschoben, das wars auch. Jedoch beim zweiten Mal als ich wieder Pilze zu mir nahm, endete es in einem extremen horrortrip.. Ich dachte mein rechter Arm wäre gelähmt, ich würde für immer hängen bleiben, nie mehr normal werden, es war richtig schlimm, hielt jedoch bloß 6 Stunden an, nachdem ich merkte, dass ich wieder normal bin schwor ich mir nie wieder Drogen zu nehmen. Am nächsten Morgen rauchte ich natürlich gleich mal eine amnesia haze Keule, ging auf ein Festival, nahm 5 Pillen trank ne Whiskey Flasche und alles war perfekt und wie immer. Ab jetzt wird die Geschichte interessant!

Ich kiffte nur noch und zwar wie immer regelmäßig und um die 5 gramm am Tag und an einem Tag als ich mit einer Freundin unterwegs war und wir einen joint draußen geraucht hatten, wurde ich aufeinmal aus meinem Bewußtsein gerissen! Es fühlte sich so an als ob der Boden unter meinen Füßen verschwindet. Ich habe mich so gefühlt, als ob gleich ein riesiges UFO kommt und mich auf einen anderen Planeten mitnimmt und zwar weil ich nicht zu diesem Planeten gehöre. Es war als ob alles unreal sei und es noch etwas über mir gibt. Die ganze Umgebung verschwand. Ich wachte am nächsten Tag auf und das Gefühl ging nicht weg. Ich habe mich während der U-Bahn Fahrt umgesehen, die Leute angeschaut und hatte total verrückte Gedanken wie : ob sie wohl auch denken können, ob sie wissen, dass diese Realität unecht ist, ob ich je wieder normal werden würde etc. Knapp paar Wochen vergingen ich ging normal zur Arbeit und alles aber die Gedanken blieben. Ich riss mich zusammen aber in den Mittagspausen ging ich raus um alleine zu weinen. Das Kiffen ließ ich sofort sein weil ich viel zu große Angst hatte, dass wieder sowas passiert. Nun war ich total am Ende, weil ich nicht mehr Kiffen konnte, ausgerechnet die eine Sache die ich wirklich tiefgründig liebte auf dieser Welt. Nach einem Monat ging es mir wieder gut, die komischen Gedanken waren weg. Wahrscheinlich hatte ich eine Psychose zu der Zeit, jedoch bin ich nie zum Arzt gegangen. (normal war das aufjedenfall nicht, wenn man denkt: es könnte jederzeit ein UFO kommen, welches einen mitnimmt auf den eigentlichen Planeten, wo man her kommt) ich habe mich einfach beurhigt und ganze drei Monate nicht mehr gekifft. Danach fing ich wieder an zu Kiffen das ganze ist nun 4 Jahre her in diesen vier Jahren hörte ich mit dem Kiffen auf, jedoch nachnem halben Jahr oder paar Monaten kiffe ich ab und an am Wochenende, es passierte nie etwas schlimmes, es gab auch keine Anzeichen dafür, dass ich wieder Panikattacken oder sowas kriege. Bis ich gestern mit meiner Freundin einen geraucht habe, einen der ziemlich leicht dosiert war. Meine Freundin redete komisches Zeug, was sie eig immer macht und mich nie weiter störte aber gestern, passierte etwas wie damals. Ich sah meine Freundin an und es fühlte sich so an als ob das ufo wieder kommt. Als ob ich wieder reasliertsverlust habe. Jedes Mal wenn ich meine Freundin ansah spürte ich etwas total negatives, als ob sie von dunklen Schatten umgeben ist. Ich konnte sie nicht wirklich anschauen und bekam das Bedürfnis aus der Wohnung zu rennen. Ich ging aufs Klo und musste mich wieder selbst therapieren ich habe im Gedanken immer wieder gesagt dir geht's gut alles ist gut dir geht's gut alles ist gut und nichts anderes es kamen manchmal Gedanken wie omg geht das wieder weg wirst du wieder normal? Aber ich holte mich immer wieder zurück zu den Gedankengang : Dir geht's gut, Dir geht's gut usw. Als ich ins Zimmer zurück ging und sie sah, fing es wieder an, danach ging ich wieder aufs Klo und das ganze wiederholte sich. Ich sah im Spiegel wie meine Pupillen total erweitert aussahen und dann hatte ich mich wieder gefangen. Ich hatte noch ein komisches Gefühl, meine Freundin ging auch ziemlich bald dann nach Hause nachdem ich mich etwas komisch verhalten hatte. Lol Nun das ganze war gestern und ich denke das ganze war eine Panikattacke aufjedenfall habe ich heute nochmal geraucht aber total langsam und mir immer wieder bewusst gemacht dass alles gut ist und dass es mir gut geht.

Mir geht's tatsächlich gut. Also kann ich dazu sagen macht euch bitte nicht verrückt denn

1. Nein es bleibt nicht für immer 2. Ihr könnt wieder Kiffen 3. Findet raus wie ihr euch am wohlsten fühlt beim Kiffen ( > in Gesellschaft, draußen, alleine, zuhause etc) 3. Dosiert etwas weniger 4. Falls die Panikattacke einsetzt geht sofort in einen anderen Raum nimmt euch Zeit für euch, macht euch immer klar wo ihr seit, wer ihr seit und dass es euch gut geht wiederholt diese Sätze immer wieder : mir geht's gut, alles ist gut etc. Sobald negative Gedanken auftauchen fangt sofort wieder mit euren Sätzen an: mir geht's gut usw. Schließt die Augen atmet tief ein und aus und lenkt eure Gedanken immer wieder zum positiven, konzentriert euch auf das positive!

Ich habe so was auch gehabt.

Ich habe so was auch gehabt. Ich hab immer bevor ich Cannabis rauche eine Pannick Attacke. Bei mir sind die Panikattacken vor ein paar Wochen vom Neurologen gefunden worden weil meine Schilddrüsenwerte viel zu hoch sind. Aber wenn ich dann stont bin is alles weg. Nur ganz selten und ganz kurz treten die Panikattacken während dem Rausch auf. Ihr müsst auf jeden Fall euch mit euren Panikattacken gut auskennen denn von Person zu Person sind sie anders. Im end Effekt hilft gras nicht gegen Panikattacken . Es unterdrückt sie nur und sie treten nach her dann meistens schlimmer auf . Ich hoffe konnte helfen und man kann mich nachvollziehen.;)

Einmal und nie wieder!

Offenbar gibt es noch andere, die negative Erfahrungen mit Cannabis gemacht haben, aber nur sehr wenige, die so drastische berichten können und auch wollen.

Jedem, der allgemein sensibler auf Substanzen oder Medikamente aller Art wirkt und auch sonst eher eine sensible Wahrnehmung hat, würde ich eher vom Experimentieren abraten.

Im Gegensatz zu anderen habe ich vor und nach diesem einmaligen Konsum niemals echte Panikattacken oder echte Depressionen gehabt und deshalb auch erst im Nachhinein durch Recherche im Netz diagnostizieren können, daß der Konsum bei mir eine Panikattacke ausgelöst hat.

Diese beschränkte sich nicht bloß auf eine halbe Stunde wie oft von Panikattacken behauptet, sondern dauerte mehrere Stunden an. Ich mußte die ganze Zeit herumlaufen, weil ich glaubte, sonst sofort zu sterben. Ich stolperte wie ein Zombie durch die Gegend, sobald ich langsamer wurde, dachte ich, daß mein Kreislauf zusammenbrechen oder mein Geist verrückt werden würde. Neben dem, was ich später als Herzrasen und die anderen typischen Symptome einer Panikattacke identifiziert habe, hatte ich ständige Aussetzer, die die Angst vor einer dauerhaften Auflösung meines Bewußtseins erzeugten. Stellt euch vor, ihr schlaft alle zwei Sekunden ein und wacht wieder auf, oder ihr würdet alle zwei Sekunden das Gefühl haben, daß euer Bewußtsein kurz den Körper verläßt und sich dann neu wieder aufbaut. So wie ein Bildschirm, der kurz flackert, oder ein Rechnerneustart. Ich hatte keine konkreten Halluzinationen, sondern absolute Todesangst, und zwar so lange, bis ich merkte, daß sich die Zeitabstände zwischen den "Aussetzern" allmählich wieder verlängerten. Danach hatte ich noch mehrere Wochen Angst, einen Rückfall erleiden zu können, so intensiv und einmalig war dieses Erlebnis gewesen.

 

Ich habe mich davor auch nicht ängstlich oder besorgt gefühlt, weil mir gesagt wurde, das sei völlig harmlos und gering dosiert. Ich kann nur sagen, daß mir das gereicht hat, etwas Schlimmeres habe ich noch nie davor und danach im Leben erlebt. Und ich war schon in echter Todesgefahr und habe auch sonst objektiv Schlimmeres erlebt. Doch dabei war "ich" immer "ich", und zwar durchgehend. Selbst in Träumen, die ja oft bedrohlich oder völlig surreal sind, habe ich noch nie Derartiges erlebt. Ich kann nur jedem raten: Wenn ihr das ausprobiert, macht es auf keinen Fall allein. Jeder reagiert anders, und man weiß vorher nie, wie der eigene Körper reagiert. Das gilt übrigens auch für alle legalen Medikamente. Viele mögliche Nebenwirkungen stehen gar nicht auf den Beipackzetteln und werden verleugnet, bloß weil sie selten oder nicht verstanden sind (z.B. daß Hormonspiralen auch ohne Östrogen fett und antriebslos machen können).

Mein Horrortrip + Tipps gegen meine Panikattacken

Meine Story! Horrortrip!

ich habe eher selten geraucht ..ich würde sagen 1 bis 2 mal im Monat! dachte im ersten Moment was geht denn jetzt ab .. mir wurde richtig komisch (zittrig, Schweiß Ausbrüche, Herz rasen, klopfen, Schwindel, enge Gefühl.) .. ich dachte ich muss sterben und habe mich wohl zu krass rein gesteigert , was dazu geführt hat das es noch schlimmer geworden ist..habe mir dann selber denn Notarzt gerufen weil ich mir nicht mehr Zuhelfen wusste!

Im Krankenhaus angekommen, konnten die Ärzte nichts feststellen und sie haben gesagt ich sei gesund .. Und sie haben mich darauf hin wieder heim geschickt! Ich hatte Tage später immer noch das Gefühl von Herzrasen, enge Gefühl und Schweiß Ausbrüche und Kalte Hände. darauf hin beschloss ich andere Krankenhäuser aufzusuchen .. dachte das kann doch nicht sein, mir geht es doch so scheisse , ich muss doch was haben. habe erst gedacht vielleicht haben die Ärzte mir auch was falsches erzählt. Und ich bin darauf hin in eine andere Notaufnahme wo ich das selbe zuhören bekam .. und ich habe dann einen Termin beim Psychiater gemacht. Und habe dem Psychiater meine Geschichte erzählt .. die Diagnose war Panikattacken Trauma!

wenn ich immer an Psychologe oder Psychiater denke, denke ich immer an eine Psychaterie .. hatte am Anfang voll Schiss zum Psychiater zugehen, dachte ich muss jetzt in die Klapse zu denn ganzen irren! aber es kam ganz anders! Also bitte habt keine Angst zum Psychiater zugehen, sie wollen euch auch nur helfen.

habe dann Anti drepressiva und Beruhigungsmittel verschrieben bekommen. Der Psychiater meinte ich soll sie nur im Notfall nehmen. Aber Im Vordergrund sollten die Medikamente nur als Sicherheit dienen .. das man das Gefühl hat in Sicherheit zu sein, wenn man mal eine Panikattacke Eintritt, das man dann reagieren kann .. habe kein einziges Medikament eingenommen .. die Medikamente dabei zuhaben, hat mir dir Sicherheit gegeben, das nichts passieren kann. 

Habe jetzt 1 Monat später noch immer kleine panikattacken bzw. Schübe die kommen und gehen ..aber wird immer seltener! Meine  5 Tipps, wie man ohne Medikamente eine Panikattacke überwinden o. Abwenden kann.

Wenn du spürst die Panikattacke kommt, mach dich nicht verrückt! Du weißt du bist gesund!

Meine 5 Tipps gegen Panikattacken:

1.) 1. bleib ruhig! 2. konzentriere dich auf deinen Atem 3. Langsam Atmen 4. Dann denk an was schönes, wenn das nicht klappt , trink ein Glas Wasser das hat mir sehr geholfen! Und lass die Panikattacke kommen.

2.) Mein 2ter Tipp ist mehr für Leute die es nicht aushalten! War für mich am Anfang auch sehr hilfreich.               lenkt euch so gut wie es nur geht ab! Also ich habe mich sehr viel bewegt: Fitnessstudio, schwimmen gehen, Freunde treffen.. einfach was unternommen egal was, es reicht der Weg zum Supermarkt  oder eine Runde mit dem Hund gassi zugehen, Hund streicheln (Tiere sind die perfekte Therapie)! Ruhm sitzen bringt garnichts nichts .. so hört ihr nur in euren Körper rein und wartet drauf das die nächste Attacke kommt.

3.) lasst die Finger von Rauchen, Alkohol, Nikotin, Koffein (Nervengifte) diese Sachen können Eine Panikattacke deutlich verstärken! Daher besser die Finger davon lassen!

4.) vertraut euer Problem bzw. die Panikattacke anderen Menschen an oder haltet das Problem in einem Tagebuch fest! Das gibt Sicherheit und ihr wisst das ihr nicht alleine seid! ..so fällt es von euch ab und ihr könnt besser damit umgehen.

5.) Was auch gut hilft ist folgendes! negativ Gedanken wie= was kann das nur sein, Warum hört das nicht auf, usw. ... macht es nur noch schlimmer!  denkt an was schönes oder denkt einfach positiv= ich bin gesund, mir passiert nichts .. denkt an einen schönen Sommertag mit Freunden oder Familie! Oder denkt an die Zukunft z.b was ihr euch mal kaufen möchtet oder wo ihr gerne mal in Urlaub fliegen würdet!

Ich möchte drauf Hinweisen, das es bei anderen Menschen anders seien kann!

Ich hoffe, ich konnte euch etwas weiterhelfen! Ich wünsche jedem der sowas durch lebt das aller beste! Das wird wieder!

mfg und alles gute Kevin 

ps. Sorry für meine schlechte Rechtschreibung.. Hauptsache der Inhalt ist gegeben!

Panikattaken

Hallo, Ich habe früh angefangen zu kiffen und bin seit 2 Jahren Dauerkonsument. Irgendwann kamen dann noch andere Drogen (3MMC,Pilze,MDMA,Speed) dazu. Letzteres habe ich dann einen Monat lang konsumiert, und eines Tages bekam ich auf Speed aus heiterem Himmel extremes Herzrasen, Schweißausbrüche und ein starkes Adrenaline Gefühl. Ich dachte mir, das kickt ja ungewohnt stark. Es war so unerträglich und hielt 2 Stunden an. Bin dann zum Artzt welcher mir nur irgendeine pflanzliche scheiße gegeben hat. Einen Tag später habe ich dann noch mal eine Nase gezogen, welche die selbe Wirkung noch mal auslöste, habe dann den Notarzt gerufen. Das unangenehme war das meine Hände extrem gekribbelt haben...

Habe dann für immer mit Chemie abgeschlossen, und bis auf ein komisches Gefühl (die Angst vor der Angst) keine Panikattaken mehr bekommen.

Danach habe ich nochmal gekifft vllt 3 Tage später, das Set & Setting waren scheiße. Hatte jemanden dabei welcher eine Psychose hat und mir dauerhaft gesagt das die Angst fest in meinem Kopf ist und ich das kiffen nicht vertragen werde. Habe dann wieder eine Panikattake bekommen die so lange wie die Rauschwirkung angehalten hat. Ich musste auf Klo erstmal, dann hatte ich unnormales Herzrasen, Bauchschmerzen und einen trocknen Mund. Ich legte mich hin und wartete bis es weg geht. Während dessen hatte ich extrem viele wirre Gedanken, locker 2 pro Sekunde und Todesangst das es nicht mehr normal wird und ich klebenbleibe. Als die Rauschwirkung zu Ende war nahm sie die Panikattake mit.

Dann habe ich 1,5 Wochen später nochmal gekifft , nur 5 Züge von einem Joint. Ich war bei Kollegen in der Wohnung und mir ging es dauerhaft extrem gut, ich habe allen gesagt das ich Gras wieder vertrage und war extrem euphorisch. Dann bin ich zur Bushaltestelle gegangen und bemerkte das ich auf dem Weg wieder extremes Herzrasen und einen trocknen Mund habe was ich total unangenehm fande, vor allem das starke Herzrasen.

Bevor der Bus kam holte mich dann meine Mutter, ich gab zu gekifft zu haben und das ich es wieder vertrage und alles war ok. Ich bemerkte das es viel mit den Gedanken zutun hat und das ich wenn meine Gedanken positiv sind, und ich mir keine Sorgen mache auch alles angenehm ist und ich keine Panikattaken mehr habe. Weil ich dauerhaft positiv war und mich extrem gefreut habe das es mir nicht scheiße geht.

Sobald ich aber wieder Zuhause war , sagte ich meiner Mutter: aber ich werde nur noch so einmal im Monat kiffen, weil mir die Wirkung nicht mehr so gefällt wie früher, und mein Kopf nicht mehr so viel verträgt wie früher. Das war dann anscheinend das Todesurteil. Als ich davor auch High war, habe ich mir auch die ganze Zeit eingeredet, das ich es nur ganz selten mache, es mir gar nicht so gefällt und die Rauschwirkung eh voll nervig und störend ist, was wohl auch dumm war. Ich wollte meinem Kopf halt die ganze Zeit bewusst machen das dass nicht öfter der Fall sein wird mit dem High Sein, weil er ja nicht mehr so viel verträgt wie früher. Das war gut gemeint aber ich denke genau da lag der Fehler.

Zuhause angekommen musste ich wieder auf Toilette, wie beim letzten mal was für mich der Beginn einer Panikattake ist. Ich lag wieder auf dem Sofa mit extremen Herzrasen, total springenden Gedanken und CEV's. Ich hatte eine 1 Stündige Panikattake während welcher ich auch oft auf Toilette musste. Diese war aber komplett aushaltbar und bei weitem nicht so schlimm wie die, die ich davor hatte.

Ich habe mir per Gedanken eingeredet das ich schon so oft High war, es nur 5 Züge waren und ich ein extrem starken Kopf habe welcher das ohne Probleme überwältigen kann. Dann sich nach einer Stunde (Wie beim letzten mal) mein Herzschlag beruhigt und die Panikattake ging weg. Ich fande das High Sein während der Panik extrem unangenehm und störend, vor allem die rasenden springenden Gedanken.

Ich Frage mich wie ich das jetzt bewältigen kann das ich wieder so kiffen kann wie früher. Ich meine diese Panikattaken gehen ja nicht spurlos an mir vorbei, nicht das beim dritten mal psychisch mal was schlimmeres passiert...

Panikattacken nach den Aufhören

Hallo zusammen, ich habe ca. 3 Jahre lang regelmäßig geraucht, dass letzte halbe Jahr täglich mehrere Joints. Seit ich Anfang Oktober mit dem Kiffen aufgehört habe, erleide ich immer wieder heftige Panikattacken. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und weiß, wann das wieder aufhört? 

Antwort

Hallo Mila, durch deine Aussage wird mir klar, dass ich solche Panikattaken auch bekomme, wenn ich gerade nicht geraucht habe... Vielleicht hat Gras das einfach auch unterdrückt....

Panik

Hey Mila, mir ging es genau so, als ich das Rauchen aufgehört habe. Das ist jetzt sechs Monate her und langsam wird es besser. Aber wirklich gut ist es immer noch nicht 

Hey ich habe auch ca 4 Jahre

Hey ich habe auch ca 4 Jahre fast täglich geraucht ohne probleme. Eines Tages dann hatte ich auch schon nen Joint geraucht und hatte plötzlich von der einten auf die andere Sekunde das gefühl mein Herz bleibt stehen und hab mir an die Brust gefasst und meinen Puls nicht gespürt was mich noch mehr in Panik versetzte. allerdings schlug mein Herz ja logischer Weise schon noch sonst wär ich ja gleich umgekippt aber in dem Moment hatte ich voll Panik mir wurde dann auch bisschen Schwindelig und ich hatte wie das Gefühl nicht in meinem Körper zu sein. ich hab mich dann damit abgelenkt entspannte Videos am Handy anzuschauen biss ich müde wurde am nächsten Tag war wieder alles normal. Ich rauchte also weiter aber es war nie mehr das selbe weil ich immer panik hatte das dies wieder passiert und es passierte auch mehrmals wieder. aber imner nur nach nem joint ab und zu auch wie so kleine backflashs hatte ich auch bei der Arbeit. Ich dachte zuerst das ich echt ein Problem mit dem Herz habe hatte aber nie schmerzen in der Brust oder so also wurde mir klar das es am kiffen liegt und ich mir das wahrscheinlich nur einbilde. Das war vor etwa einem Jahr. Heute Kiffe ich wieder fast täglich und es ist nie wieder passiert. Ich habe das Gefühl es ist ne reine Psychische Sache. Ich war zu der Zeit als dies passierte gerade in einer sehr schwierigen Lebensphase ich war kurz vor meinem Abschluss und hatte viel stress und auch Privat lief einiges schief ich glaube ich stand dort einfach kurz vor einer Depression. als ich den abschluss schaffte und privat es wieder bisschen bergauf ging nahmen diese ich nen es jetzt mal Anfälle immer mehr ab. und wenn ich das Gefühl hatte es kommt wieder hoch dachte ich einfach daran das es nur meine Psyche ist. und es ging dann wieder. Ich kann euch allen die ähnliches erlebten einfach entfellen bloss nicht anti depressiva  oder andere solche Medikamente zu nehmen die machen verdammt abhängig und sind gar nicht gut für den Körper das ist eine reine Kopfsache. heute kann ich wieder gemütlich buffen einfach achte ich jetzt viel mehr auf meinem Konsum also nicht zu viel und dabei immer einen klaren Kopf zu bewahren:)

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