Graskonsum und Panikattacken

Ich muss sagen, dass ich extrem gerne geraucht habe und den Zustand sehr genossen habe. Mittlerweile hab ich jedoch Angst, es wieder zu probieren, obwohl ich ungefähr vier Jahre lang nur gute Erfahrungen gemacht habe.

Ich habe bis vor 8 Monaten ziemlich regelmäßig Gras geraucht, auch unter der Woche. Bei mir blieb es aber grundsätzlich nur bei ein oder zwei Joints pro Tag. Mein restlicher Freundeskreis raucht da deutlich mehr. Im Gegensatz zu Alkohol mochte ich dieses smoothe stoned sein, das langsam kommt, etwas bleibt und langsam wieder geht. Generell befürworte ich noch immer die Legalisierung von Cannabis, auch deshalb, weil ich glaube, dass viele schlechte Erfahrungen mit Cannabis daher kommen, dass man nicht genau weiß, wo es herkommt und was drin ist.

Alles hat damit angefangen, dass ich ein oder zwei mal nach dem Kiffen extremes Herzklopfen bekommen habe. Dem folgte Unruhe und leichte Adrenalinstöße. Ich konnte nich wie früher auf der Couch gammeln und den lieben Gott nen guten Mann sein lassen, sondern musste irgendwas tun. Alle anderen waren extrem relaxt, nur ich hatte diese körperlichen Beschwerden. Manchmal war auch alles in Ordnung, weshalb ich gedacht habe, dass es entweder an den Keulen liegt, die ein Kumpel immer dreht - oder dass bestimmtes Gras bei mir einfach scheiße wirkt.

Diese Probierphase ging so drei Wochen - dann kam der Abend, an dem plötzlich mein ganzer Körper gezittert hat, ich eine extreme Unruhe in mir hatte und mich nicht mehr in den Griff bekommen habe. Wir fuhren ins Krankenhaus, wo man mich checkte und mir mitteilte, dass ich gesund sei. Erst, als ich ein Beruhigungsmittel bekommen hatte, hörte das Zittern auf.

Im direkten Anschluss habe ich das Kiffen sein lassen. Nach einem Gespräch mit einem Neurologen, bestand bei mir die Diagnose Depression. Antidepressiva wurden verschrieben, eine Verhaltenstherapie begonnen. Diese dauert im Übrigen bis heute an. Seither sind Panikattacken mein ständiger Begleiter. Ich kämpfe oft mit mir und meinem Körper, um normal leben zu können (biespielsweise, um Zug zu fahren oder mit dem Auto im Stau zu stehen).

Heute, 8 Monate nach diesem Vorfall versuche ich nun, meine Antidepressiva abzusetzen und habe große Probleme damit. Bisher hatte ich mich immer gut im Griff, ohne die Medikamente ist es momentan schwierig. Übelkeit, Schwindel, Unruhe, Panikattacken und teilweise pure Angst. Fast schlimmer, als vor der Einnahme der Präparates.

Ich will nicht behaupten, dass ich durch das Gras depressiv geworden bin. Da gehören sicherlich noch viele andere Aspekte zu. Dennoch hat meine körperliche Reaktion mit dem Graskonsum begonnen (ob die Sorte Schuld war, oder nicht). Heute habe ich immer wieder mal Lust, einen zu Rauchen, aber die Angst davor, wieder so eine Attacke durchleben zu müssen, hält mich davon ab und macht mir Angst.

Man sollte sich genau beobachten und in Zeiten psychischer Belastung am besten die Finger vom Gras lassen, auch wenn man der Meinung ist, dass es einen runter holt und beruhigt. Es ist immernoch eine Droge, wie Alkohol auch - in meinen Augen nur etwas für die richtigen Momente. Wenn man kurz vor einer mittelschweren Depression steht, rate ich allen, die Finger davon zu lassen.

 

Substanzen: 

Kommentare

Panik

Hey Mila, mir ging es genau so, als ich das Rauchen aufgehört habe. Das ist jetzt sechs Monate her und langsam wird es besser. Aber wirklich gut ist es immer noch nicht 

Hey ich habe auch ca 4 Jahre

Hey ich habe auch ca 4 Jahre fast täglich geraucht ohne probleme. Eines Tages dann hatte ich auch schon nen Joint geraucht und hatte plötzlich von der einten auf die andere Sekunde das gefühl mein Herz bleibt stehen und hab mir an die Brust gefasst und meinen Puls nicht gespürt was mich noch mehr in Panik versetzte. allerdings schlug mein Herz ja logischer Weise schon noch sonst wär ich ja gleich umgekippt aber in dem Moment hatte ich voll Panik mir wurde dann auch bisschen Schwindelig und ich hatte wie das Gefühl nicht in meinem Körper zu sein. ich hab mich dann damit abgelenkt entspannte Videos am Handy anzuschauen biss ich müde wurde am nächsten Tag war wieder alles normal. Ich rauchte also weiter aber es war nie mehr das selbe weil ich immer panik hatte das dies wieder passiert und es passierte auch mehrmals wieder. aber imner nur nach nem joint ab und zu auch wie so kleine backflashs hatte ich auch bei der Arbeit. Ich dachte zuerst das ich echt ein Problem mit dem Herz habe hatte aber nie schmerzen in der Brust oder so also wurde mir klar das es am kiffen liegt und ich mir das wahrscheinlich nur einbilde. Das war vor etwa einem Jahr. Heute Kiffe ich wieder fast täglich und es ist nie wieder passiert. Ich habe das Gefühl es ist ne reine Psychische Sache. Ich war zu der Zeit als dies passierte gerade in einer sehr schwierigen Lebensphase ich war kurz vor meinem Abschluss und hatte viel stress und auch Privat lief einiges schief ich glaube ich stand dort einfach kurz vor einer Depression. als ich den abschluss schaffte und privat es wieder bisschen bergauf ging nahmen diese ich nen es jetzt mal Anfälle immer mehr ab. und wenn ich das Gefühl hatte es kommt wieder hoch dachte ich einfach daran das es nur meine Psyche ist. und es ging dann wieder. Ich kann euch allen die ähnliches erlebten einfach entfellen bloss nicht anti depressiva  oder andere solche Medikamente zu nehmen die machen verdammt abhängig und sind gar nicht gut für den Körper das ist eine reine Kopfsache. heute kann ich wieder gemütlich buffen einfach achte ich jetzt viel mehr auf meinem Konsum also nicht zu viel und dabei immer einen klaren Kopf zu bewahren:)

Licht im Dunkeln

So liebe Leute nachdem ich eure Kommentare gelesen habe dachte ich mir ich schreib dann auchmal was dazu.

Alle von euch die sich fragen: "Wann hört das auf?" oder "Kann ich jemals wieder wie immer meinen Jibbit rauchen oder werd ich jetzt nurnoch irre davon?" - Es hört auf und ja das könnt ihr.

Ich selber kiffe mehr oder weniger durchgängig seit über 13 Jahren. Mehrere Gram täglich. Und mich hat das Gras durch die Schulzeit gerettet. Nie hat es mir in meiner Jugend auch nur ein Häärchen gekrümmt. Allerdings auch ich sage ganz klar das es Sorten (Alles was Sativa is, wenig CBD enthält am schlimsmten noch "Haze") gibt welche sehr unangenehme Folgen für gewissen Menschen haben können. Wer anfällig für Angst ist kann auf sehr starkem sativa Gras super schnell abdrehn. Zumal gibt es viele Leute die es einfach nicht vertragen - in der Regel probieren diese Menschen es einmal, kommen nicht klar, und lassen es dann für immer oder steigern sich da so rein das sie wirklich "Krank" werden.

Ich selber leide wohl unter einer Substanzinduzierten Angststörung. Diese hat allerdings mit Cannabis nichts zutun. Das war LSD (btw. kinders.. lasst die finger von syntetischen Drogen. Niemand will das absurde und unerklärcliche in den Teilen seinen Gehirn haben wo der Geist wohnt und arbeitet!) Naja aber auch die Droge selber war nicht dsa Problem - da es ein erstkonsum war und auch Mischkonsum mit Alkohol etc war ich am Tag danach ob meiner verklatschtheit dermaßen iritiert das ich gegoogelt hab wann das aufhört. Klar kamen da 1000 Horrormeldungen vom "kleben bleiben". Das hat gereicht um meine erste echte Panikattacke auszulösen.

Ich hörte schlagartig auf zu kiffen. Ich hatte so Angst bekommen das ich mich ruiniert hab das ich ein jahr lang weder kiffte noch Alkohol trank. Ich traute mich nichtmal Paracetamol zu nehmen(!) Ich wechselte die Straßenseite wenn ich Weed roch und verlies den Raum wenn jemand rauchte aus Angst das mich schon der passivrauch in den Wahnsinn schickt. Ich kam nichtmehr klar. Ich bin Künstler und ich konnte damals nichtmal mehr malen - für wochen. Ich versackte in der Angst. Und natürlich machte der Entzug erstmal alles deutlich schlimmer. Aber naja ich will es kurz machen.. Es verging.

Ich vergas die Angst. Vergas die Depersonalisierung. Die grotesken Angstvollen Gedanken und Paranoia. Ich vergass irgendwann wie es mir ging. Die Zeit legte sich wie eine Decke über meinen Geist. Was ich nie schaffte war mein belohnungssystem wieder hin zu bekommen - denke es braucht Jaaaahre bis nach so langem Konsum das Hirn lernt sich anders zu belohnen als mit ner Feierabend tüte. Aber das tut hier ansich ganrichts zur Sache.

Mit der Zeit fühlte ich mich wieder wie ich selber - wichtg ist das ich der Angst nie Raum liess. Naklar am anfang ist man nur am durchdrehn aber irgendwann merkt man das man sich selber verückt macht. Oder schlimmer andere einen (war bei mir aber nie so. hab damals auch nie einen Arzt aufgesucht wollte das mit mir selber regeln. Zudem ist grade was Drogen angeht die Schulmedizin nach wie vor altbacken. Und ob der vielen Schnittmengen der Symptome ist das meiste garnicht richtig diagnosizierbar. Stichwort: Depersonalisierung. Eine völlig normale reaktion des Hirns. Die vergeht wenn man sie akzeptiert (ähnlich wie die Angst ansich) - geht man aber zum falschen Arzt ist es sofort Schitzophrenie, Depression, Bipolares Syndrom usw. - Mir hätte das immer nur geschadet! Was nicht heissen soll das es nicht für viele Menschen, grade die die keinen zum offenen reden haben, das beste ist sich schnell Hilfe zu suchen bevor sich was böse chronifiziert (hehe sicher hast du grade beim Lesen etwas angst bekommen bei dem Wort. Vergiss es. Du bist am Drücker ob sich was chronifiziert oder nicht und meiner ansicht nach ist weder Angst noch Psychose in Stein gemeisselt.)

Was das schlimmste war, ist die Erwartungsangst. Wenn ich kiffe kommt es wieder. Wenn du das nocht denkst - kommt es wieder beim Kiffen. Egal wie viele Züge, egal welches Gras, Egal wo, Egal mit wem. Und ich glaube es war irgendwie ein mieser Zufall oder Glück (wie man das auch definieren will) aber natürlich ging es mir wie euch. Ich wollte kiffen. Kiffen war immer mein Mittel zum regenerieren, abgrenzen vom Weltschmerz, der Emphatie. Und wer jetzt sagt das das eine Flucht ist und das ich n Junky bin - bitte. Wer meint alles in der Welt ertragen zu müssen der soll das tun. Aber jeder von uns hat seinen Ruckzugsort. Sicher ist es suboptimal wenn der Rückzugsort eine Subsanz ist. Aber naja mir hats nie geschadet - ich werde nich depressiv, verliere nicht meinen Antrieb (ich werde eher deutlich produktiver wenn ich kiffe. Ich male zt dann 8 Stunden an einem Bild in einem Fous welcher einem angeblichen ehemaligen ADS Kind niemals zugerechnet werden würde. Also wollte ich wieder kiffen. Mein Leben das ich geschätzt habe zurück. Sicher hab ich durch das gelernt meine Finger von Drogen zu lassen die ich nicht abschätzen kann.. ich würde niemals wieder Chemie zu mir nehmen. Und ich lernte durch diese Katarsis damals das ich leben will. Die Drogen damals waren klarer Ausdruck von verzweiflung - die Angst rettete mich in die Welt der Drogen ganz abzurutschen. Wer weiss wo ich heute ohne die Angst wäre.

Irgendwann war ich auf einer feier, trank enorm viel alkohol und da um mich rum immer gekifft wird kiffte ich da nach einem Jahr absinenz wieder. Und es brachen die Dämme. Es war unfassbar angenehm - der Alkohol unterdrückte jegliche erwartungsangst und ich genoss es ohne einen einzigen gedanken. Das ich nen miesen Blackout von dem abend hab is sone sache und natürlich war ich am nächsten tag mehr als im eimer. Aber mehr körperlich. Ich hatte auch danach wieder große angst das ich es verbockt hab.. Es ansich lassen wollte. Und das jetzt alles wieder losgeht. Aber irgendwie tat es das nicht.

Und so fing ich erst an ganz ab und zu bei leuten mitzurauchen, dann am wochenende, dann irgendwann wieder wie immer jeden Tag. Zwar auch so das ich nur zuhause und nur wenn nichts mehr anstand kiffte - aber ich kiffte wieder und alles war super. Ein jahr? Etwas mehr? Irgendwie sowas.

Dann bekam ich weider eine Panikattacke (zu der ursache die wichtig ist sag ich nacher noch was) und es haute mich von den füßen. Dachte ich wre mit all dem fertig - naja und das löste enorme ängste aus. Also wieder aufgehört zu kiffen - diesmal aber deutlich kürzer (3 Monate?) - Wieder der gleiche verlauf. Langsames ausprobieren. Wochenendkonsum. Daily smoking.

Und vor kurzem hatte ich mal wieder eine PA und mitlerweile ist das ganze auch ganricht mehr so gruselig. Ich hab dmals ne Angststörung bekomm durch die Syntetik oder einfach durch meine eigene Angst vor dem Wahnsinn und meiner eigenen Fahrlässigkeit. Und man lernt richtig gut damit umzugehen wenn man das akzeptiert. Sich bewusst mahct das es sich nicht steigert oder verändert - das sobald du dich davon lösen kannst es verschwidet- ab dem moment is die Angst ohne Macht über dich und wird vergessen werden.

So nun aber zu den Ursachen der PA - ich kann euch ganz klar sagen das meine Panikattacken immer dann schlimm auftreten wenn ich am Vortag viel Alkohol getrunken hab und wenig erholsamen Schlaf hatte. Dann noch zwei Tassen Kaffe auf leeren verkaterten Magen und der Paniktrain rollt wie selten zuvor. Und viele die ich kenne und sowas haben unterschreiben mir dies. Die PA werden durch Alkohol und Schlafmangel, Nikotin und Koffein ausgelöst. Das ist ein roter Faden bei mir - wenn diese Faktoren nicht erfüllt sind ist es meist nur ein aufwallen bei Stress das absolut nicht ausbricht. Achtet auf euch! Wer nach nem durchzechten Abend ne PA hat kann sich total entspannen denn das ist substanzinduziert und nicht weil dich in deiner Kindheit keiner Lieb hatte oder weil du leider doch dein gehirn kaput ist. Usw.-

Was ich aber zum Cannabis Thema sagen kann - direkt nach der PA kommt immer auch bei mir die Angst zurück. Ich verliere Teile meiner selbstscherheit, verfalle in negativ Gedanken die auch wieder die Angst triggern. Wenn ich mich da aber nicht reinsteigere geht auch das wieder weg. Was ich aber sagen kann ist das es mir enorm schwer fällt nach einer PA zu kiffen - also ich kanns machen aber es ist nie wie es sonst ist. Es macht mich nervös. Das Herz rast. Ich kann nicht abschalten. Das ist genau das was hier so viele schreiben - viele schreiben hier voller angst ob das weggeht.. Es geht weg. Ich bin der lebende Beweis.

Fatal ist wenn ihr euch so drauf festbeisst das das Weed euch verückt macht. Das ist grober unfug. Diese Studien zu Schitzophrenie und Cannabis sind dermaßen überholt und wiederlegt (Stichwort: Neueste Studie der Oxford und Leads Universitys.) genbauso das Gras psychosen auslöst ist wiederlegt - Menschen die kiffen die haben generell eine tendenz dazu psychosen zu entwickeln weil sie vom Charackter her so sind. Meist teilen Cannabis konsumenten eine leidensgeschichte was Schule angeht. Außenseiter neigen dazu Cannabis zu konsumieren. Und Außenseiter neigen dazu psychosen zu entwickeln. So erkärt sich die ganze Geschichte. Was nie besprochen wird in der Stimmungsmache der Medien und Foren ist das CBD absolut gesichert gegen angst und psychosen hilft. Ich nehme CBD tropfen häufig und sie schaffen es das ich wärend einer Panikattacke einfach ruhig sitzen kann und lächeln weil die Sonne mir ins Gesicht scheint. Das CBD ist unfassbar großartig gegen angst und Panik.

Das kiffen selber verstärkt generell deine schon vorhandene Stimmung wie es alle Drogen tun. Das ist der einzige grund warum ich wenn ich sowieso die ganze zeit mit angstgedanken zutun hab nicht kiffen kann wie immer. Sind die Gedanken weg und ich leb einfach mein leben kann ich auch kiffen wie immer und es erzielt die gleiche Wirkung wie immer - ruhe, gelassenheit usw.

Bekommt eucht ersma in den Griff bevor ich wieder kifft! Aber wenn ihr wie ich seid - nie probleme im Leben hattet wegen Gras (na außer vllt ma ne leere Potte haha) , es euch nicht depressiv gemacht hat, euren Antrieb nicht wegnahm, ihr euch nie sozial isoliert habt wegen dem Kiffen, nie Beziehungsporbleme desswegen hattet - ihr einen Platz in der Gesellschaft gefunden habt (Job, Frau/Mann, Familie.. ) Wenn ihr euch dadrin wiederfindet und ihr verzweifeln könntent weil man euch das genommen hat was ihr so gern gemacht habt und euch immer geholfen hat auch mit einer Welt am Rande des Abgrunds klar zu kommen - dann bitte macht euch nicht verrückt! Kauft euch im Netzt CBD tropfen und CBD Gras (legal erhältlich - kommt per post, ungefährlich und super nützlich) für den übergang. Auch ma ab und an zwei Bier am Abend können sehr stresslösend sein.

Betrachtet es als Rauchpause. Nicht als "Zwangs-darf-nicht-kiffen-werde-verückt" Zeit.Naja ich dachte mir das warma n nötiger Beitrag nachdem ich mich durch diese ganze Verzweiflung gelesen habe.

"Take your hands above the wheel, and let the chips fall where they may.."- Days n Daze, amerikanische Hill-Billy-Punkband.

Panikattacken

Hallo,alle zusammen.. Es hilft Mir zu wissen das ich nicht die einzige bin. Mir selber ist es vor 5 tagen in der Nacht passiert. Ich habe ganz normal ein joint geraucht so wie jeden Tag. Plötzlich hatte ich atemnot und bekam herzrasen aus heiterem Himmel.. ich gerat so sehr in Panik dachte ich wär am ersticken:( habe ganz schnell meine Oma angerufen und panisch gerufen das ich am sterben sei.. Sie kam ganz schnell und hat mich ins Krankenhaus gefahren (04:30) dort haben sie mich lange warten lassen und nicht richtig ernst genommen.. mein Körper hat stark gezittert.. Es wurde ein EKG gemacht und mir wurde gesagt das alles in Ordnung sei und haben mir eine Tablette gegeben zum beruigen. Mir ging es in den Moment nach der Tablette auch wieder besser.. aber seit dem leide ich jetzt jeden Tag daran war jetzt in den letzten 5 Tagen jeden Tag beim Arzt bzw KH habe auch mehr mals den Notdienst gerufen da ich jedes mal dachte ich sterbe.. doch mir wurde immer wieder gesagt das ich gesund bin und mir nichts fehlt.. Habe seit dem auch kein Joint mehr geraucht und jedes mal wenn ich nur ein Zug nehme gerate ich wieder in Panik und kriege ein starkes Enge Gefühl im Hals. Habe in den 5 Tagen 5 Kilo angenommen da ich seit dem kein Apettit mehr habe, ich habe immer gehofft das es am Nächten tag vergeht und alles gut wird.. ich fange an meine Nerven zu verlieren ich möchte doch nur wieder so sein wie ich davor war.. Zuletzt war es gestern das ein Notarzt zu mir nach Hause kam da ich dachte etwas stimmt nicht mit meinem Herz. Er sagte mir dann das ich unter Panikattacken leide und ich einen Psychotherapeuten brauche seit dem ist mir bewusst dass das ganze nicht mit meinem Herz oder Lunge zu tun hat sondern ein Angst Zustand ist. Aber wie geht das wieder weg? :( ich nehme auch die Umgebung ganz befremdet war und merke wie ich langsam Depressionen bekomme.. jetzt muss ich in 2 Tagen in den Jugendarrest wegen einem Vorfall von 2016 mit einem joint. Ich habe so Angst das ich dort auch an panikattacken leiden werde und mir niemand helfen kann.. ich fühle mich so hilflos und missverstanden soger das kiffen hab ich jetzt aufgegeben obwohl ich seit 5 Jahren leidenschaftlich kiffe.. ich möchte ganz schnell wieder verschwindet .. was kann ich tun? Ich bitte um rat:(

Horrortrip

Meine Story! Horrortrip!

ich habe eher selten geraucht ..ich würde sagen 1 bis 2 mal im Monat! dachte im ersten Moment was geht denn jetzt ab .. mir wurde richtig komisch (zittrig, Schweiß Ausbrüche, Herz rasen, klopfen, Schwindel, enge Gefühl.) .. ich dachte ich muss sterben und habe mich wohl zu krass rein gesteigert , was dazu geführt hat das es noch schlimmer geworden ist..habe mir dann selber denn Notarzt gerufen weil ich nicht mehr wusste was ich machen soll! 

Im Krankenhaus angekommen, konnten die Ärzte nichts feststellen und sie haben gesagt ich sei gesund .. Und sie haben mich darauf hin wieder heim geschickt! Ich hatte Tage später, immer noch das Gefühl von Herzrasen, enge Gefühl und Schweiß Ausbrüche und Kalte Hände. darauf hin beschloss ich andere Krankenhäuser aufzusuchen .. dachte das kann doch nicht sein, mir geht es doch so scheisse , ich muss doch was haben. habe erst gedacht vielleicht haben die Ärzte mir auch was falsches erzählt. Und ich bin darauf hin in eine andere Notaufnahme wo ich das selbe zuhören bekam .. und ich habe dann einen Termin beim Psychiater gemacht. Und habe dem Psychiater meine Geschichte erzählt .. die Diagnose war Panikattacken Trauma!

wenn ich immer an Psychologe oder Psychiater denke, denke ich immer an eine Psychaterie .. hatte am Anfang voll Schiss zum Psychiater zugehen, dachte ich muss jetzt in die Klapse zu denn ganzen irren! aber es kam ganz anders! Also bitte habt keine Angst zum Psychiater zugehen, sie wollen euch auch nur helfen.

habe dann Anti drepressiva und Beruhigungsmittel verschrieben bekommen. Der Psychiater meinte ich soll sie nur im Notfall nehmen. Aber Im Vordergrund sollten die Medikamente nur als Sicherheit dienen .. das man das Gefühl hat in Sicherheit zu sein, wenn man mal eine Panikattacke Eintritt, das man dann reagieren kann .. habe kein einziges Medikament eingenommen .. die Medikamente dabei zuhaben, hat mir dir Sicherheit gegeben, das nichts passieren kann. 

Habe jetzt 1 Monat später noch immer kleine panikattacken bzw. Schübe die kommen und gehen ..aber wird immer seltener! Meine  4 Tipps wie man ohne Medikamente eine Panikattacke überwinden o. Abwenden kann.

Wenn du spürst die Panikattacke kommt, mach dich nicht verrückt! Du weißt du bist gesund!

Meine 4 Tipps gegen Panikattacken:

1.) 1. bleib ruhig! 2. konzentriere dich auf deinen Atem 3. Langsam Atmen 4. Dann denk an was schönes, wenn das nicht klappt trink ein Glas Wasser das hat mir sehr geholfen! Und lass die Panikattacke kommen.

2.) Mein 2ter Tipp ist mehr für Leute die es nicht aushalten! War für mich am Anfang auch sehr hilfreich.               lenkt euch so gut wie es nur geht ab! Also ich habe mich sehr viel bewegt: Fitnessstudio, schwimmen gehen, Freunde treffen.. einfach was unternommen egal was, es reicht der Weg zum Supermarkt  oder eine Runde mit dem Hund gassi zugehen, Hund streicheln (Tiere sind die perfekte Therapie)!

3.) lasst die Finger von Rauchen, Alkohol, Nikotin, Koffein (Nervengifte) diese Sachen können Eine Panikattacke deutlich verstärken! Daher besser die Finger davon lassen!

4.) vertraut euer Problem bzw. die Panikattacke anderen Menschen an oder haltet das Problem in einem Tagebuch fest! Das gibt Sicherheit und ihr wisst das ihr nicht alleine seid! ..so fällt es von euch ab und ihr könnt besser damit umgehen.

Ich möchte drauf Hinweisen, das es bei anderen Menschen anders seien kann!

Panikattacke

Sehr interessanter Beitrag. Bei mir gind es letzte Woche an ich hatte Adrenalinschübe und das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen. Das kam dann noch 1-2 mal leicht hoch bis es gestern zu einer so krassen Panikatacke kam das ich heute morgen zum Arzt bin. Habe nun leichte Psychoharma bekommen mit denen ich meinen Zustand in den Griff bekomme. Dennoch bin ich immer kurz davor wieder keine Luft zu kriegen und mich da reinzusteigern. Das Kiffen lasse ich jetzt erstmal komplett und auch keine Zigaretten mehr.

Mir geht es genauso, noch keine Diagnose

Guten Tag, ich bin Laura. Ich rauche die Kräuter jetzt bereits seit 4 Jahren und trinke daher kaum Alkohol. Ich liebe gras und seine Kulturen. Ich rauche, weil es mir gut schmeckt und liebe an sich die Wirkung. Seit einiger Zeit bekomme ich jedes mal Panikattacken nach dem Rauchen, was ich so noch nie gekannt habe. Ich bekomme extrem Herzrasen, starke Luftnot, ich zittere, schwitzige Hände und bin sogar bis zu meinem Kardiologentermin jedes mal fest davon ausgegangen, einen herzinfakt zu bekommen. Der Kardiologe meinte, dass alles an meinem Herzen gut ist und nur ein paar nerven eingeklemmt sind, die von der Halswirbelsäule aus, zum Herzen hin verlaufen (ihr müsst wissen, dass ich seit 2 Monaten durchgängig deswegen schlechter Luft bekomme). Meine mama ist Physiotherapeutin und macht jetzt mit mir deswegen regelmäßig rückengymnastik. Gestern Abend dachte ich, dass ich mit meinem wissen, dass alles ok mit meinem Herzen ist, wieder etwas buffen könnte (letzter schultag) und rauchte einen kleinen stickie. Jedoch hatte ich dann wieder (wie bei anderen Panikattacken) den zwang mich zu bewegen und musste desöfteren in meine Hände atmen, um mich zu beruhigen, es ging wieder los. Im nüchternen Zustand habe ich das manchmal auch und werde auf einmal extrem traurig (tritt so alle 3 Tage auf). Bald gehts zum psychologen wegen Angstzuständen, die ich schon länger habe und einem psychischen trauma aus meiner Kindheit. Durch diesen beitrag bin ich nun auf Depression gestoßen, ich hoffe, dass ist bei mir nicht der Fall, weil das eine ernsthafte Erkrankung ist, dein Inhalt sich aber so mit meinem ähnelt. Ich wünsche dir alles gute

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