Heroin spritzen????

Hallo zusammen.. 

seit etwa 1 Jahr hege ich den Gedanken zum ersten Mal Heroin zu nehmen. Ich bin w, Anfang 30 und nehme seit Anfang 20 in sehr unregelmässigen Abständen Drogen. Ich habe mich durch viele verschiedene Substanzen probiert und bisher nie Probleme bzw Suchtverhalten in irgendeiner Weise gehabt. Ich konsumiere Drogen ausschliesslich auf Parties "in der Gruppe" und nicht zB alleine zuhause um meine Probleme zu verdrängen. Ich habe ein sehr gutes Umfeld, einen tollen Job und bin sozial absolut gefestigt. Ich nehme Drogen aus Spass und wirklich sehr bewusst und kontrolliert. Vermutlich denkt ihr jetzt: ja ja das sagt jeder. Aber in meinem Fall stimmt es zu 100% dass ich meinen Drogenkonsum absolut im Griff habe. Um ein paar Zahlen zu nennen: 

ca 1-2x im Monat Ecstasy oder MDMA, 4-5 Lines Koks im Monat wenn es sich anbietet, noch seltener Ketamin oder Joints. Alles am Wochenende, in meinem Alltag spielen Drogen überhaupt keine Rolle. 

Wie gesagt, seit über 10 Jahren sehr unregelmässig. Mal deutlich mehr über einen kurzen Zeitraum, mal 1 Jahr oder länger absolut nichts. Für mich gehört ein  Drogenrausch ab und an einfach dazu, wie für andere Leute Alkohol bei sozialen Anlässen zB. Nun zu meiner Frage an Leute, die Heroin spritzen bzw gespritzt haben: ist die Gefahr bei erstmaligem Konsum tatsächlich so enorm abhängig zu werden, wie "in der Gesellschaft" angenommen? Ich kenne niemanden der Heroin nimmt, den ich das fragen könnte. Viele der Erfahringsberichte die ich gelesen habe handeln entweder von sehr sehr jungen Leuten, die vielleicht kein gefestigtes soziales Umfeld haben oder sonst bereits Abgängigkeiten vor dem Heroinkonsum hatten oder beides gleichzeitig. Wie gesagt, ich bin glücklich in meinem Leben und habe in dem Sinn keine Probleme, die ich mit Drogen betäuben müsste. Zudem denke ich, wenn ich ein Abhängigkeitspotenzial hätte, wäre ich schon längst von irgendeiner anderen Droge abhängig. Mich reizt einfach  am Heroin den "ultimativen Flash" zu erleben, jedoch möchte ich dafür nicht mein Leben zerstören. Für manche Leser mag das vielleicht sehr naiv klingen, aber lieber stelle ich die Frage hier bevor ich einfach mal mache... gibt es hier Leute, die ab und zu (damit meine ich vielleicht 1-2x im Jahr) Heroin nehmen und es dann aber auch wieder vergessen bis sich die nächste Gelegenheit bietet? Sprich kein Verlangen danach haben es ständig zu nehmen bzw kontrolliert nehmen? Für die Frage warum spritzen und nicht rauchen oder sniffen: wenn ich es nehme, möchte ich die Droge "richtig" erleben, also das was das faszinierende und schönste Gefühl sein soll. Ich bin der Meinung, dass ich es ohne weiteres einmal machen könnte ohne in eine Abhängigkeit zu verfallen. Aber eben, ich habe überhaupt keinen Berührungspunkt mit heroin bisher gehabt und sollte ich mich da krass täuschen über das Abhängigkeitspotenzial bin ich froh um jede Antwort bzgl. eigener Erfahrungen...

 

Substanzen: 

Kommentare

Ganz ehrlich. Du konsumierst

Ganz ehrlich. Du konsumierst genauso in einer Abhängigkeit wie einer der das jeden Tag nimmt, weil du einen festen Zeitraum angibst (Monat). Ich vermute, wenn du einen Monat garnichts nimmst, fehlt dir etwas. Darüber würde ich mir mal eher Gedanken machen und entweder die Sucht akzeptieren und sich nicht darstellen wie etwas Besseres als z.B. der tägliche Kiffer oder etwas ändern. Warum sollte man wenn man allein zu Hause konsumiert immer Probleme damit verdrängen wollen? Manche Leute haben da einfach Bock drauf. Peace

Aufklärung

    Den Schwachsinn den manche Leute hier von sich geben kann man sich ja echt nicht antun. Also wenn du wirklich gefestigt bist und nicht süchtig werden willst wirst du es nicht. Ich habe Borderline und versuche mir oft mein Leben zu zerstören allerdings reicht die Zeit in der ich diese Phasen habe nicht aus um mich wirklich in eine Drogensucht hineinzustürzen. Es dauert circa 2 Wochen um wirklich abhängig zu werden das sind 14 Tage in denen du dauerhaft mit der Frage konfroniert wirst will ich eine Sucht wirklich riskieren nehme ich das in Kauf. Es ist eine Entscheidung zumindest solange du nicht abhängig bist und weißt worauf du dich einlässt wer was anderes sagt Lügt und hat nie harte Drogen genommen. Ich habe schon so ziemlich alles erdenkliche durchprobiert und hatte Gott sei dank nie mit einer Drogensucht zu kämpfen abgesehen von Cannabis während meiner Schulzeit. Also wenn du Heroin probieren willst würde ich dir raten es vorher zu rauchen, dazu nimmst du ein Stück Alufolie und ein Röhrchen(aus Alufolie ähnlich wie ein Trichter geformt) zum ziehen, flambiere die Alufolie kurz um die Beschichtung zu entfernen dann biegst du sie sodass du eine kleine Wölbung hast. Vorher gegen das Licht halten und auf Löcher überprüfen, schon die kleinsten Löcher machen das Blech unbrauchbar und beeinträchtigen das Raucherlebnis. Dann nimmst du das Röhrchen in den Mund und ziehst langsam dran während du das Feuerzeug LANGSAM von unten immer dichter an die Unterseite des Bleches heranführst solange bis das gute H erst flüssig wird und schließlich verdampft. Am besten das Röhrchen langsam von links nach rechts bewegen um den Rauch optimal einzufangen. Erfordert etwas Übung aber wenn mans erstmal drin hat ist es echt eine angenehme Erfahrung die ich jedem VERANTWORTUNGSBEWUSSTEN Konsumenten wärmstens empfehlen kann. Übrigens ist die Wirkung vom H auch nicht unbedingt stärker als die von MDMA beispielsweise. (Also erwartet keine Wunder von der Droge) Nur H wirkt schneller und man hat keinen unangenehmen Hangover am nächsten Tag was die Suchtgefahr ausmacht meiner Meinung nach. Wohl bekomms ich hoffe ich konnte ein bisschen helfen. Safety First. FUCK AFD

Warum Heroin?

Hi!

Ich war oder bin so wie du. Ich habe schon quasi jede Droge einmal in meinem Leben genommen. Weiß auf Grund meines Studiums auch exakt, wie welche Droge wirkt.

Als ich für eine länge Zeit im Ausland war, kam ich mit H in Berührung. Insgesamt habe ich es 5 mal genommen. Das Gefühl ist wie hier überall beschrieben. Ich verstehe, dass es für viele das ultimative Gefühl ist. Für mich war es das zum Glück nicht. Ich habe nur eine Sache verstanden:

Jeder, der von H abhängig wird, hat Wunden und Schmerzen. Du nimmst das Zeug nicht einfach so. Ob Seelische oder Körperliche Schmerzen ist egal. Du nimmst es gegen diese Leere, den Schmerz und letztlich bringt es nichts. Mir tat am Ende jeder Leid. Für diese Erkenntnis bin ich an die Grenze gegangen. Es war ein spannendes und idiotisch leichtsinniges Spiel mit meinem Leben, dass ich nur aus purem Narzissmus begonnen habe.

Zum Glück rettet mich mein Narzissmus vor der Sucht. Für mich ist die größte Droge Erfolg und Anerkennung. Heroin, Kokain, Meth und Pep konnten mir nie das geben, was ich eigentlich brauche. Sie sind amüsant und vor allem interessant, aber schöner empfinde ich MDMA, da ich so Mitgefühl für meine Mitmenschen empfinden kann und LSD oder Pilze, die mir erlauben jenseits dieser Welt zu wandeln.

Es braucht eine schonungslose Ehrlichkeit gegen sich selbst und zu erkenne, warum man Opiate nehmen möchte. Und wenn es wirklich keine Wunde, kein Leid, keinen Schmerz oder Leere gibt, die damit gefüllt werden soll und nur reine Neugier oder reiner Wahnsinn ist, kann man auch wahnsinnig genug sein nicht davon abhängig zu werden.

Beste Grüße

Heroin spritzen

Meine erste Heroinspritze war purer Zufall, hätte eigentlich Berufsschule gehabt, aber keine Lust, hab dafür lieber einen guten aber viel älteren Freund besucht, ich wusste das er auch Heroin süchtig ist, hatte ihn aber so noch nie wirklich erlebt. Er sah schrecklich aus hat sich aber über meinen Besuch gefreut. Er spritzte sich Heroin und fragte mich ob ich nicht auch mal probieren wollte. Und ja warum nicht dachte ich, also zog er mir eine Spritze auf, er machte alles für mich ich musste gar nichts tun. Dann war es soweit, der Moment den du dir herbeisehnst, der Flash war gewaltig innerhalb einer Minute war ich mehr oder weniger bewusstlos, in Watte gepackt, ich konnte mich noch äußern da ich gewaltig brechen musste, musste ich das ja auch. Aber auch auf das war mein Freund vorbereitet, Eimer Kotztüten alles war da, also kotzte ich mir die seele aus dem Leib, das ging gefühlt Stunden, bis nur noch Galle kam. Irgentwann war Ruhe und ich musste nicht mehr kotzen, dafür konnte ich nur mehr dösen schlafen träumen, wie auch mein Vorredner schon berichtet hat. Mein Freund war gar nicht amused, und versuchte mich dauernd wach zu halten indem wir gutes Hasch zu eigenen geformten Platten pressten, aber es war mir zu anstrengend, und ich sackte immer wieder in den Schlaf. Dann war es 18.00 Uhr abends, und ich wusste ich brauche eine Krankmeldung, also hab ich mich aufgerafft und bin zum Arzt, der mich nur kurz ansah, und sagte du siehst aber auch sehr schlecht aus, die Krankmeldung hatte ich in der Tasche für die Woche, also machte ich mich auf den Heimweg, um dann wieder ins Bett zu liegen und bis zum nächsten Morgen durchzuschlafen!

Am nächsten Tag hab ich meinen Freund wieder besucht, aber trotz Angebot, einen weiteren Schuss abgelehnt. Esc dauerte noch mehrere Jahre bis ich mich erstmals wieder an Opiate rangetraut habe, aber das ist dann wieder eine andere Geschichte, ich kann meinen Vorredner nur bestätigen, alles was er geschrieben hat ist richtig, und wenn du es nicht schon getan hast glaube mir, der Schuss Heroin wird dir nicht das geben was du erwartest, das kommt erst wenn du dich schon langsam daran gewöhnt hast, aber dann ist alles schon zu spät, weil dein Leben nie mehr so sein wird wie es vorher war, auch da hat mein Vorredner recht. 

Also wenn du es noch nicht getan hast lass es einfach, es ist es nicht wert!!!

Liebe Grüsse 

Male

Hi Wunderfrau,

dachte ich auch mal, wäre doch sehr interessant mit H. Habe mich allerdings nicht mal an die Spritze getraut, bin in wunderbarer Atmosphäre zum Rauchen (Blech) gekommen. Voll Kontrolle, zumindest das erste Jahr. Aber deutlich häufiger als nur am WE. Wenns mal zu viel war, gab's halt die ersten Zeiten mit "Entzug", also was ich unter Entzug verstand. Irgendwann lag ich in der Arbeit unter meinem Schreibtisch und habe mich versteckt. Konnte ich mir vorher auch nicht vorstellen.... Ende der Geschichte: H hat mir viel Lebensqualität gekostet, da ich die Unfreiheit bei Abhängigkeit nie ertragen wollte und nie länger als ein halbes Jahr am Stück drauf war. Allerdings auf Schnupfen umgestiegen. Aber halt verdammt schwer nein sagen kann und immer wieder reinrassele. Für dich wird es wohl noch schwieriger überhaupt beurteilen zu können wie gut das Material ist, wie viel du brauchst, etc. Mein Tipp, such dir jemand mit Erfahrung dem du vertrauen kannst und nimm es nie öfter als ein Mal die Woche. NIE! Und vielleicht kannst du dann die Sucht bis ins hohe Alter aufschieben...

Hm

Zehn Jahre lang jeden Monat konsumieren.. da besteht durchaus ne Regelmäßigkeit!

Du erhoffst dir vom Heroin- gleich gespritzt! den ultimativen Flash.?!

Ne viel geilere Abwcheslung wäre es nach diesem Zeitraum doch, mal geraume Zeit gar nichts zu konsumieren.

 

Gruß

Sinnlos

Hallo,

du berichtest davon unregelmäßig zu konsumieren & im nächsten Atemzug zählst du auf, was du wie oft konsumierst. Hm.

Da besteht für mich ne Regelmäßigkeit.. Zehn Jahre lang der selbe Trott! Du willst den ultimativen Flash und hoffst ihn im Heroin zu finden.. Gleich Spritzen? Schon Hardcore. Aber gut.. Sozial gefestigt und so.

Weißte was ne absolute Abwechslung nach 10 Jahren wäre?.. Mal gänzlich ohne irgendwas zu leben ;-)

Gruß

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