LSD und Cannabis mischen

Der LSD-Trip war ca. eine Woche mit meinen Freunden geplant. Wir bestellten uns im Internet LSD und haben es dann schließlich am Wochenende beim Zelten genommen. Als ich die erste Pappe (100mg) mit einem Freund zusammen nahm, war es 19:00 Uhr Abends, immer noch hell und warm da es im Sommer war. Ich und mein Freund spazierten ein bisschen und warteten auf den Eintritt der Wirkung. Der Spaziergang war sehr schön, dennoch merkte ich im Gegensatz zu meinem Freund kaum was, der es schon einmal genommen hatte. Als wir zum Zeltplatz zurück liefen, blieben wir bei einer Herde Kühe stehen, die uns alle angeschaut haben, was wir total cool fanden. Dies hätte uns aber nüchtern wahrscheinlich nicht so interessiert. Zurück am Zeltplatz merkte ich immer noch nicht viel, worauf mein Freund meinte ich sollte noch eine Pappe nehmen (wieder 100mg). Somit war ich dann auf 200mg LSD und die anderen zwei Freunde auf 150mg LSD. Die erste Wirkung merkte ich am Lagerfeuer, als die Sonne unterging. Alles sah so wunderschön aus, ich war so erstaunt von den ganzen Eindrücken! Es sah aus wie in einem Traum, die Lichter sind viel leuchtender gewesen und du nimmst alles viel besser war. Wir hatten eine Musikbox die in verschiedenen Farben aufleuchtete und wir saßen einfach nur mit offenen Mund da und schauten dem Lichterspiel zu. In dem Moment dachten wir, es kann nicht mehr besser werden. Trotzdem konnten wir es nicht lassen und haben noch einen Joint geraucht, ab da ging dann alles Berg ab. Erst war alles noch voll cool, die Musik war Perfekt und ich hatte soviel Energie. Doch aufeinmal spielten meine Gedanken verrückt. Wir saßen zu dritt im Auto und fingen alle an einen Horrortrip zu schieben, wir redeten total hektisch mit einander und haben es garnicht geblickt, dass wir uns selbst verrückt machen. Wir haben über etwas geredet und eine Sekunde später vergessen, was wir geredet haben. Während wir uns versucht haben daran zu erinnern, haben wir schon wieder vergessen um was es eigentlich geht und dass ging ewig so weiter bis wir uns irgendwann gefragt haben, was wir eigentlich hier machen. Daraufhin haben wir ausgemacht, die nächsten paar Minuten nicht mehr miteinander zu reden. Es verschlimmerte sich immer mehr, wir haben jede Sekunde auf die Uhr geschaut und gehofft, dass die Wirkung endlich nach lässt, was sie nicht tat, im Gegenteil. Wir hatten weder ein Zetigefühl, noch ein Gefühl für Entfernung. Ob der Weg vom Zelt zum Auto 1 m oder 1 km war konnte man nicht mehr einschätzen, da sich die Entfernung bei jedem Blick geändert hat. Schließlich saß ich dann nur noch am Lagerfeuer mit geschlossenen Augen hin und her wippend. Ich konnte mich nicht mehr bewegen, mein Körper lag einfach nur noch leer und leblos da, meine Seele hatte meinem Körper verlassen. Ich flog nur noch hin und er und konnte die Situation nur noch von der Vogelperspektive sehen. Ich habe die ganze Zeit versucht den anderen zu erklären wie ich mich fühle und was ich sehe, aber man konnte es einfach nicht in Worte fassen und so ging es die ganze Nacht bis in dem Morgen. Irgenwann spürrte ich wie meine Seele wieder in meinem Körper zurück gekommen ist und ich langsam meine Umwelt wieder warnehmen konnte, trotzdem war die Wirkung noch lang vorbei. Die ganze Welt wackelte so heftig, dass ich mich übergeben musste.

Paar Stunden nach dem die "Kiffer" schlafen gegangen sind, wollten wir es auch versuchen. Wir holten unsere Schlafsäcke raus und legten uns auf die Wiese. Wir schauten in den Himmel und das was ich dort sah war der üble Rush den ich durch machen musste wert. In dieser Nacht war Sternschnuppen Nacht und man konnte den Himmel vor lauter Sternen nicht mehr sehen. Es war das schönste, was ich in meinem ganzen Leben gesehen habe. Überall waren rießige Sternschnuppen, Raumschiffe und alles hat geleuchtet. Das Rauschen des Flusses hat dies nochmal unterstrichten. Bewegen oder reden konnte ich mich aber immer noch nicht, ich musste mich erstmal wieder an die Schwerkraft gewöhnen. So lagen wir dann bis es hell wurde da. Am nächsten Tag war mein Gesicht total angeschwollen und mein Kiefer fühlte sich auch seltsam an.

Fazit: Cannabis und LSD vertragen sich, zumindestens bei mir, nicht. Beim ersten Trip würde ich nicht höher als 100mg gehen, sonst versaut ihr euch das erste mal. Zusätzlich ist zu beachten, dass ihr immer einen sogenannten "Trip-Sitter" habt, der euch wieder runter bringt wenn ihr euch in euren Gedanken verliert. Es ist auch ganz wichtig, dass ihr den Trip schon längere Zeit geplannt habt und nicht erst seit 1-2 Wochen, da LSD keine Droge ist die man zum Spaß spontan nimmt. Informiert euch sehr gut und ausführlich darüber, bevor ihr diese Substanz nimmt.

Meine Tipps sind: schaut euch während ihr drauf seit auf keinen Fall im Spiegel an, so bekommt ihr nur einen Horrortrip. Nimmt die Droge nur mit Menschen die ihr mögt und eine Umgebung in der ihr euch wohl fühlt. Achtet darauf, dass ihr die Droge mit positiven Vibes nimmt und ihr euch sicher seit. Wartet erst paar Stunden, bevor ihr nochmal was nimmt, weil die Wirkung etwas Zeit braucht bis sie sich voll entfalten kann. Wenn ihr merkt, ihr redet zu viel und zu hektisch, nehmt euch kurz ne Pause und beobachtet einfach nur. Und zuletzt das wichtigste: habt Respekt vor der Droge.

Substanzen: 

Kommentare

LSD und Cannabis

Kein LSD Trip OHNE Cannabis.

Die beiden gehören bei mir einfach nur zusammen.

Cannabis potenziert das LSD. Das kann beängstend sein, weil man plötzlich in Sphären geschossen wird, die man noch nicht erreicht hatte. 100 micro sind ein guter Anfang.

Die Leute nehmen in der Regel nämlich zu wenig LSD, da sie in ihrem Inneren Angst davor haben, Angst haben sich fellen zu lassen, Angst haben sich zu öffnen, Angst haben, weil sie jahrelang nur Quatsch über LSD gehört haben, sich führen zu lassen.

Und genau das beseitigt das Cannabis. Und hier ist es wichtig potentes Cannabis zu konsumieren. Im Vaporizer genügt eine Lunge voll für die nächste Stunde, dann kann man Cannabis wieder nachlegen. LSD wird nicht nachgelegt.

Man muss sich aber darauf einlassen. Eine Party oder sonstige Aufgeregtheiten sind der absolut falsche Platz und die falsche Zeit für einen richtigen LSD Trip. Dazu benötigt man Ruhe, eine sichere friedvolle Umgebung.

Am besten ist es, dies in der eigenen Wohnung auszuprobieren. Dort kann man sich ohne Maske zeigen. Und man muss sich wirklich fallen lassen können. Es kann nichts passieren. Weder körperlich, noch geistig. Auch wenn man die Zeit verliert und 5 Minuten wie eine Stunde erscheinen. Es kann nichts passieren.

Wenn doch ein Abgleiten beginnen sollte, dann sagt euch euren Namen und eure Adresse auf. Richtig im Mantra, Ich bin Frank Psychonaut und wohne Hauptstraße 8, in der Milchstarße, auf dem Planeten Erde im Staat Deutschland, in der Stadt xyz... Das hilft euch einen Anker zu haben. Einen Punkt, der euch erdet. Ein Punkt, der euch zurückführt.

Manche mögen lachen, mit Milchstraße und so, aber wenn man Reisen durch Zeit und Raum bekommt, dann ist das alles nicht mehr lächerlich.

Ein Tripsitter wäre auch noch eine Möglichkeit, aber so etwas empfinde ich als anstrengend, denn man istz sich bewusst, dass noch einer im Raum ist, der auf Dich aufpasst. Und schon ist man verklemmt. Versucht Rücksicht zu nehmen, kann sich nicht loslassen.

Ich kann das schon Nachvollziehen

Ich hatte auch schon zu geringen Mengen Lsd schätzungsweise (30-50ug) Cannabis dazu gemischt. Dies tat ich auf einem psytrance Festival. Ich habe so wirklich sehr schöne Wirkungen bekommen, allerdings nicht zu stark. Einige Zeit später hab ich beim abklingen der Lsd Wirkung einer ganzen Pappe (schätzungsweise 60-80 ug) Cannabis dazu konsumiert. Dies war ein großer Fehler. Ich habe komplett diesen „extrem klaren Kopf“, welchen man durch lsd bekommt verloren und hatte das Gefühl, dass ich extrem viel Kontrolle über den Trip an das Gras abgegeben hab. Ich habe aus dem nichts starke Angstzustände bekommen, obwohl ich kaum noch signifikante Wirkung vom Lsd spürte (also die Gras wirkung war präsenter als die lsd Wirkung. Bis ich ca. 3,5 Stunden nach dem graskonsum endlich schlafen konnte kamen die Angstzustände immer wieder. Es fühlte sich so an als ob mir das lsd zeigen wollte, dass ich es mehr respektieren muss und nicht „zum Spaß“ nehmen soll. 

Fazit: ich habe es auch sehr ähnlich wie im Bericht beschrieben erlebt, auch wenn ich glaube, dass die schlechte Erfahrung in erster Linie durch das Gras kam. Ich werde in Zukunft EXTREM vorsichtig mit Gras auf Acid sein.

Man kann nachlegen, jedoch

Man kann nachlegen, jedoch muss man wegen der schnellen Toleranz die man bei LSD aufbaut das doppelte der ersten Pappe nachlegen um mehr zu spüren als am Anfang, geringere Mengen verstärken den Tripp nicht sondern verlängern ihn nur noch.

Neuen Kommentar schreiben

Plain text

  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Zulässige HTML-Tags: <a> <em> <strong> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd> <p>
CAPTCHA
Diese Frage dient dazu festzustellen, ob Sie ein Mensch sind und um automatisierte SPAM-Beiträge zu verhindern.