@ MA aus Siegburg

Legt es sich? Zu einem gewissen Teil sicher. Ich denke allerdings, dass jemand der über einen längeren Zeitraum gekokst hat, nicht wieder auf "null" kommt. Es wurden z. B. die Gehirne von toten Koksern untersucht und dabei wurde festgestellt, dass ein bestimmter Teil des Gehirns kleiner war als bei Menschen, die niemals gekokst haben. Dieser Teil des Gehirns war auch bei den Personen kleiner, die Jahre vorher ihren Konsum eingestellt hatten. Es kommt also zu bleibenden Schäden. Bezüglich Paranoia denke ich, dass diese in den meisten Fällen wohl wieder weg geht. Allerdings ist dein Freund derzeit wohl davon überzeugt, dass ihm alle etwas wollen und er das Opfer ist. Das glaubt er wirklich. Ich gehe ferner davon aus, dass ein Teil der Wesensveränderungen für immer bleibt, da Teile des Belohnungssystems im Hirn wohl dauerhaft geschädigt werden. Würde das jetzt einfach mal so sagen: "trockene" Kokser fühlen sich stumpfer. Ich habe das Jahr 2004 leider an einen Kokser verschwendet, der mir seine Sucht verschwiegen hatte (gelogen!!!) und wenn ich an diese Zeit zurückdenke, war es einfach nur furchtbar. Rückblickend ist mir klar geworden, dass die Konflikte mit ihm immer mit seiner Sucht zu tun hatten, obwohl ich anfänglich gar nichts von seiner Sucht wusste und er den Konsum auch sehr stark eingeschränkt bzw. teilweise sogar ganz eingestellt hatte. Wenn du mehr Informationen brauchst, dann könntest du z. B. in dem Forum http://www.med1.de/Forum/Psychologie/  Fragen stellen. Dort wirst du Antworten auf wahrscheinlich alle deine Fragen bekommen. Da ich hier von Drugscout getadelt wurde, werde ich meine Aussage bezüglich Lügen etwas genauer fassen: Drogensüchtige, die sich ihre Sucht nicht eingesehen, lügen sich selbst und andere wegen ihrer Sucht an. Sucht und Lügen sind die besten Freunde! Gruß M. aus Bonn

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