Mein Leben auf GBL

Hallo, Ich bin 32 Jahre alt und wollte einfach mal mitteilen was das GBL aus mir in den letzten 8 Jahren gemacht hat. Ich bin mit 22 Jahren von meinem Job auf einem Kreuzfahrt Schiff nach Hamburg gezogen.. bum los ging das Party Leben. Es fing an mit mal nen Teil oder bißchen speed am Samstag...und irgendwann dann Freitag bis Montag.... aber alles easy noch hatte ich nen Job bin regelmäßig in die Arbeit alles gut.. Irgendwie hat dann ein Kumpel das GBL dabei gehabt ich habs probiert ..hab zu gut wie keiner Droge nein sagen können. Und nach dem ersten mal wars um mjch gesehen. Ich wollte nichts anderes mehr außer GBL.... Ich wollte auch nicht mehr auf eine Party wenn ich kein GBL hatte.... Das G musste als Grundlage da sein. Dazu noch speed und evtl keta ..kein muss ...aber das GBL schon. Aber immer noch eays unter der Woche in dr Arbeit hatte ich kein Bedürfnis etwas zu nehmen....ich weiß es wirklich selber nicht genau wie es dann dazu kam ..afterhour zu lange keine ahnung aber iwie hab ich dann in der Arbeit was genommen weil ich so down war....un Schwupp mir ging es super ..war mega motiviert mein Chef und niemand hat was gecheckt...ich war ja auch nicht "drauf" sozusagen.... Und dann wars vorbei....einmal am Tag was genommen dann 2 mal und bis heute muss ich es alle 3 Std konsumieren sonst Kake ich ab ...hab phsychosen , Angstzustände schwitze ganz schlimm.. Hab dann meinen Job auch verloren weil ich dann auch mal on der Arbeit abgekat bin oder ich bik erst garnicht hin. Feiern und konsumieren wurde wichtiger...Geld hab ich von der Familie bekomme ...bißchen Callboy gemacht war ja nich jung und auf GBL ist dir eh alles Wurst...oder dann halt auch das Zeug verkauft an Idioten die pro ML 1 Euro gezahlt haben... Bin dann nach Berlin gezogen richtig abgekakt , erste Entgiftung...danach 2 Wochen clean und weiter ging es. Wieder abgekat wieder Entgiftung und wieder angefangen....das hat sich so 4 mal wiederholt... Bin dann Mi dem Gesetz in Konflikte geraten und hab eine Bewährungsstrafe mit Langzeit Tberapie Auflage bekommen. Hab ich gemacht und durchgezogen da war ich ca 28 als die angefangen hat.. Also von 25 bis 28 war ich ca 8 mal in der Entgiftung.... freiwillig und unfreiwillig... Das halbe Jahr Langzeit Therapie war meine längste Zeit ohne.. Nach der Therapie habe ich es dann noch eine Woche geschafft clean zu bleiben...und dann ging es wieder los. Von 0 auf hundert .....keine Ahnung aber auch durch corona hab ich noch viel mehr konsumiert...vorallem alleine zuhause... Und da harte ich meine schlimmsten Abstürze....Gegen Wände gelaufen...Türen alles voller Blut...Wohnung überflutet..Polizei ist gekommen..hat mich in die Klapse gebracht....dann bin ich wieder raus ..und ging von neuem los..bin dann aus dem WG zimmer geflogen meine Familie war die ganze zeit für mich da hat mich unterstützt mit den Entgiftungen usw...aber als ich da dann rausgeflogen bin war es auch bei Ihnen vorbei....hab dann auf der Straße für ne Woche gelebt ...hatte Gott sei dank auch immer gbl....ich musste es ja nehmen es ging sonst garnichts....dich als ich nach ner Woche nichts mehr hatte bin ich zu meiner Mutter hab geheult sie hat mich aufgenommen und konnte bei ihr bleiben....die Entzugserscheinungen habe ich mit Alkohol sehr viel Alkohol einigermaßen im Griff gehabt...aber mehr schlecht als recht... Nach ein paar Tagen konnte ich dann in eine entgiftungseklinik und machte den 100sten Entzug.... Da ich noch Wohnungswesen war bin ich danach in ein betreutes wohnen gegangen wo ich auch soziale Hilfe bekommen hatte... In den letzten Jahrwn hatte ich immer mal wieder Jobs aber länger als 5 Monate am Stück nie... Ja und jetzt bin ich an dem Punkt wo ich heute stehe... Konnte wieder nicht aufhören und bin wieder zu GBL... Hab zwar nach 2 Wochen mal be Pause aber wo ich dann Pause mache lieg ich nur im Bett u d kann nichts machen...ich habe keine Freude ohne das Zeug... Ich weiß nicht mehr was ich tun soll noch eine Therapie ...was soll dasbringen...ich weiß ich bin abhängig...ich schaffe es aber nicht Glück zu sein ohne das Zeug. An alle die an dem Punkt sind wo es sich außerhalb des feiern einschleicht....bitte hört auf damit ...es macht euch alles kaputt.. und alle die denken das ich hier übertreibe....bei ich untertriebe noch..was ich auf dem Zeug alles gemacht habe ist richtig krank....habe viele freunde sterben sehen..das ich noch lebe ist ein wunder.... Naja Ich hatte gerade einfach das Bedürfnis das aufzuschreiben...und hoffe es ist ei Stück weit auch eine Warnung für neue GBL User... Cioa

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Ein paar positive worte

Ich habe grade deinen Beitrag gelesen und möchte dir ein paar nette Worte hier lassen. Ich hoffe wirklich du findest deinen Weg. Das Leben hält noch so viel mehr für dich bereit. Ich wünsche dir das Beste und hoffe du kommst gegen die Sucht an und findest zurück in deine Kraft. Es lohnt sich immer zu kämpfen! 

 

Glück

So wie ich das sehen gibt es "Glück"  im drogeninduzierten Sinn nur zu sehr wenigen Gelegenheiten im Leben eine Normalos. Geburt eines Kindes, Erstes Kuss mit der Liebe des Lebens, solche Sachen.

Drogen schütten unnatürlich viel "Glück" in Situationen aus, wo das Glück nicht hingehört und lassen so das Leben ohne Drogen glücklos erscheinen. Man muss das meiner Meinung nach erst rational nachvollziehen und sich bewusst für das Leben ohne dieses falsche Glück entscheiden, bevor man auch emotional hinter der Entscheidung zum aufhören stehen kann.

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