meine erfahrung dmit speed und die folgen

Nachdem ich mir einige berichte durchgelesen habe, moechte ich nun auch meine Erfahrungen teilen. Alles fing damit an, dass ich immer schon sehr neugierig war was Drogen anging. Also habe ich mich ueber alle moeglichen Substanzen informiert. Eines abends ging ich mit Freunden feiern. Vorher waren wir bei jemandem zuhause der ploetzlich anfing Speed zu konsumieren. Da ich Kopfschmerzen hatte entschied ich mich vorerst dagegen es auszuprobieren. Als wir anschließend im Club waren wollte ich es dann doch also ab aufs klo und eine wintzog kleine line gezogen welche komischerweise sofort wirkte (ob es Einbildung war oder wirklich am Speed lag weiss ich nicht). Nach diesem Abend fand ich es so toll feiern zu gehen ohne zu trinken und die anschließenden folgen zu haben dass ich es oefter ausprobierte. Was kann es auch besseres geben als klar im Kopf zu sein und trotzdem die ganze Nacht tanzenn zu koennen und sich dabei super toll zu fuehlen.. In den folgenden 2 Jahren konsumierte ich also regelmäßig. Jedes Wochenende los gehen und was nehmen. Wenn es nicht klappte wurde ich richtig sauer und wollte lieber zuhause bleiben als trotzdem spass mit meinen Freunden zu haben. Irgendwann las ich einen Artikel in der Zeitung ueber schlechtes amphetamin dessen folgen waren dass die Konsumenten im alter von 16 Jahren auf ein neues Herz warten mussten. Seit diesem Tag aederte sich alles. Ich litt schon vorher an panikattaken doch ploetzlich wurden diese zu meinem staendigen begleiter. Ausserdem hatte ich auf nichts mehr Lust. Hatte Atemnot, herzrasen, Schwindel und alles was man sich denken kann. Als ich eines morgens aufwachte war es so schlimm dass ich dachte ich wuerde verrueckt werden und muesste mich einweisen lassen. Ich ging zum Arzt der mich ausgibig untersuchte doch er fand nichts. Das war die schlimmste zeit meines Lebens diese Ungewissheit ob man etwas ernstes hat. Diagnose des Therapeuten: Depression mit schweren panikattaken, loesung: Medikamente (Antidepressiva) Seitdem ist mehr als ein Jahr vergangen und mir geht es endlich wieder gut. Ich habe mir geschworen das zeug nie wieder anzurühren. Ich habe nicht nur psychische schaeden davon getragen sondern auch Freunde verloren und so weiter.. Ich moechte zwar sagen dass ich zu dieser zeit die besten Partys hatte und ich das manchmal schon vermisse ber es war einfach zu viel. Ich weiss auch dass die Leute die es wirklich ausprobieren wollen nicht abgeschreckt sein werden von meinem Text aber glaubt mir frueher oder spaeter wird jeder schaeden davon tragen. Vor allem sollte man loskommen von dem Leichtsinn gegenueber Drogen. Konsum mit Respekt und in maßen.. Und noch eins, wer sich anfangs sagt 'ich will es nur mal ausprobieren' der beluegt sich selber. Es wird nie das letzte mal sein! Kommentare mit aehnlichen Erfahrungen oder aehnlichem sind erwuenscht!

Substanzen: 

Kommentare

Jeder ist anders. Wie die anderen. Wie ihr.

Grundsätzlich - klar; Das Maas der Dinge ist entscheidend. Aber am wesentlichsten neben der Frage nach Reingehalt der versch. Substanzen, welche man sich da so reinfährt, ist jene, wie stabil sowohl seelisch/psych. als auch moralisch/körpl. Konstitution und die eigene Reife insgesamt, bei jeglichem Konsum als auch der einhergehenden Situation, vorhanden bzw. beteiligt sind. Man kann nicht erwarten, dass andere die mehr oder minder, Erfahrung mit einem "Stöffchen" hatten o. haben, genau so reagieren werden. Klar war das erlebte für Euch, ein "krasser" Einschlag und wahrscheinlich teilt ihr diesen Horrortrip auch mit einigen anderen aber aus dieser Motivation heraus, per se etwas zu verteufeln und einen anderen evtl. davor Angst zu machen, viell. das genaue Gegenteil zu erfahren, halte ich für destruktiv. Wir sind nicht gleich, abgesehen von grundlegend - anatomischen Prinzipien und der Physilogie, laufen viele Feinheiten von Kopf bis Fuss in uns; - in komplett verschieden großen "Universen" mit abermilliarden andersfarbigen "Galaxien"  ab. :-) Seht es mal so...

Ich kann deine sorge total

Ich kann deine sorge total nachvollziehen, ich hab ebenfalls großen respekt vor solchen stoffen. Was nicht heißt, dass ich sie nicht ab und an genieße und mir ne unvergessliche nacht gönne - ich glaube keiner, der auf solchen seiten wie dieser hier rumsurft hat ne krasse abneigung gegen drogen. Ich verteufele drogen nicht, akzeptiere aber auch negative meinungen, gerade, wenn mache schon horrortrips wie diesen erlebt haben. Das allerschlimmste ist für mich, wenn man aus naivität drogen (vor allem öffentlich!) verharmlost und sich selbst ausreden erfindet, warum bei einem selbst nie langfristige schäden entstehen. Das thema beschäftigt mich aktuell gerade wieder sehr, weil vor zwei wochen ein bekannter dran gestorben ist (vermutlich an einer überdosis emma und amphe) - ich kannte ihn wirklich nicht sehr eng, aber unser gemeinsamer freundeskreis war schon gut dabei, was jeglichen konsum angeht. Die traurige tatsache ist, dass sich bei den meisten (auch engen) freunden nun dennoch nichts ändern wird. Die sucht, die von solchen substanzen abgeht, sollte man halt echt keinesfalls unterschätzen..

Ich finde es gut, dass du hier auch deine persönlichen negativen erfahrungen schreibst. Die leute, die sich selbst schon sorgen machen und das gefühl haben, was verändern zu müssen, sollten sich deinen beitrag und die vielen anderen ehrlichen texte zu herzen nehmen. Prävention ist so wichtig, auch wenn ich ähnlich wie du denke, dass die fastination, die von dem thema abgeht, für manche zu groß sein wird. Denkt immer mit, wenn ihr drogen nehmt, seid verantwortungsvoll und macht euch nicht erst hinterher gedanken, dass es hätte schiefgehen können - wenn ihr das nicht immer tut, kann es schiefgehen und friedhöfe voller geschockter, verängstigter und beschämter jugendlicher ist etwas unglaublich grauenvolles. Und wenn ihr euch um bekannte ernst sorgen macht: habt nicht das gefühl, sie zu nerven, sondern führt offene gespräche! Es besteht immer die hoffnung, dass ihr etwas bewirken könnt.

Liebe an euch!

Da ergings dir ja so wie mir.

Da ergings dir ja so wie mir. Psychose durch Amphetamine. Genau das erleide ich Grad auch. Bei mir war der Auslöser zwar mdma, aber ich konsumiere jeden tag speed. Wenn Konsumenten der körperliche zerfall nicht abschreckt, dann hoffentlich der psychische. Und den repariert man nicht mehr so mir nichts dir nichts.

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