Meine Erfahrungen mit Drogen (dazu zähle ich auch Alkohol)

Hallo!    Ich bin fast 17 Jahre alt und komme auf Österreich. Hier will ich meine bisherigen Erfahrungen mit Drogen schildern. 

Als ich 12 Jahre alt war hab ich meine erste Zigarette geraucht und das erste mal Alkohol getrunken, ich denke hier können sich viele ein Bild machen, denn bei jedem meiner Freunde und Bekannten hatt es soch angefangen (aprop Weed is Einstiegsdroge)^^.......... Von da an ging es so weiter das ich in ungefähr wöchentlichen Abständen Tabak und Alkohol konsumiert habe, innerhalb eines Jahres, also als ich ca 13 Jahre alt war, wurde meine Konsum häufiger und ich war bei jeder Party dabei und fing relativ schnell an täglich Tabak und fast täglich Alkohol zu nehmen. Ich hatte schnell meine ersten Alkohol-Koma Erlebnisse, an die ich mich jetzt noch mit Schrecken zurückerinnere. Mit 14 Jahren konsumierte ich Alkohol dann ungefähr drei Monate lang täglich und hatte wohl schon eine leichte Sucht entwickelt. Ich konnte mit einfach nicht mehr ohne entspannen, denn ich hatte sehr großen Stress in der Schule und auch Privat. Irgendwann fand es meine Vater jedenfalls heraus als ich dann ca. 3 Flaschen wein am Tag getrunken habe und sogar in der Schule in meine Termoskoanne Wodka gefüllt hatte konnte ich es nicht mehr verbergen..... Naja eher schlecht als recht entfernte ich mich vom Alkohol und konsumierte von da an nurnoch ca ein oder zweimal wöchentlich.

Kurz vor meinem 15ten Geburtstag hab ich dann das erste mal gekifft, ich war schon längere Zeit neugierig darauf gewesen und dann führte eines zum anderen und schon zog ich meinen ersten durch. (Mit meinem besten Freund zusammen). Ich verliebte mich sofort ins Weed und gab von da an beinahe mein gesamtes Geld dafür aus, obwohl ich nicht süchtig dannach war/bin, soweit Sucht dabei überhaupt möglich ist habe ich zu meinem Bedauern auch häufig Geld von Eltern oder anderen Verwandten gestohlen. Leider ist auch das ausgeartet und ich habe dann auch bald täglich gekifft, wenn auch nicht viel war es trotzdem ein Fehler und wirkte sich wahrscheinlich, wie der Alkohl zuvor, auch auf meine schulischen Leistungen aus.

Ungefähr 8 Monate nach meinem ersten Cannabis Konsum wurde ich auch schon aufmerksam auf eine weitere Droge und zwar xtc, es war ein wirklich schöner Tag die Vögel haben gezwitschert und ich hab dann eine halbe E Tablette eingeworfen. Eine halbe Stunde später fing dann mein Magen an zu kribbeln und es wurde mir ganz warm und wohlig, alle Verspannungen wurden aufgelöst und ich fühlte mich kurzzeit wie Pudding (alles auf angenehme Weise haha) in meinem wurde es, ich kann es nicht besser ausdrücken, einfach verrückt. Es war die reine Klischeehafte Drogenerfahrung, wie man sie aus Erzählungen kennt. Ich nahm alles viel mehr wahr, die Farben waren fargiger und satter, die Gerüche waren stärker und meine Gefühle auch. Ich muss wohl ziemlich belämmert ausgesehn haben wie ich da im Park herumgetapst bin, denn der FReund der mit mir zusammen die Pillegeschluckt hatte musste sher über mich lachen, ich über ihn übrigens auch. Es war einfach lustig seine Bewegungen zu beobachten und ich war so froh das wir diese Erfahrung gemeinsam teilten das ich ihn ohne Vorwarnung in die Arme schloss, nüchtern hätte er so eine innige Umarmung nicht zu gelassen und ich hätte das nüchtern auch nicht getan, aber als wir drauf warn war es ein sehr verbundenes Gefühl und die nächsten Stunden waren die besten meines Lebens! 

Ungefähr vor einem Monat dann hab ich das erste mal Kokain geschnupft, ich und mein bester Freund hatten uns zusammen einen Gramm gekauft den wir auch in den 2 Tagen darauf verbrauchten. Ich muss sagen ich war einigermaßen enttäuscht von der Wirkung denn ich hatte mir mehr erwartet. Ich war ziemlich aufgeputscht und hatte einen fetten  Laberflash, was ich besonders an dem Rausch mochte war es mir selber beim Reden zuzuhören xD naja..... ^^

 

 

Okay jetzt sitze ich hier am 24 Mai 1014 um 18:05 und schreibe diesen Erfahrungsbericht. Ich bin immer noch leidenschaftlicher Kiffer und kiffe bei jeder Gelegenheit, ich Rauche leider täglich Zigaretten (aber nur 2-3 ) und ich trinke ca 2-4 mal in der Woche Alkohol. XTC werde ich wohl das nächste mal in den bevorstehenden Sommerferien konsumieren und freue mich schon enorm darauf! Für Kokain werde ich wohl kein Geld mehr ausgeben weil es mich nicht wirklich überzeugt hat. Weiteres an Konsum Plane ich LSD, Pilze und DMT. Von Substanzen wie Heroin oder Crystal werd ich gfanz sicher die Finger lassen. 

Ich hoffe ich hab euch nicht zusehr gelangweilt ;) !

Substanzen: 

Kommentare

Sinneswandel durch kompletten Verlust

Hi, dies ist mein erster Drogen-/Suchtbericht aber es wird langsam Zeit meine Erfahrung zu teilen.

Da ich schon immer, trotz intensivem und jahrelangen Drogenkonsum, gegen diese positiven Drogenberichte war, will ich im vorraus klar stellen, dass dies nur meine Geschichte ist und sich niemand ermutigt fühlen soll, durch meine Geschichte irgendetwas positives an Drogen abzugewinnen. An gar keiner!

Zu meiner Person: Ich bin 31 Jahre alt, habe ADHS und bin in einem finanziell, relativ gut aufgestellten Haushalt aufgewachsen.

Meine Suchtkarriere begann mit Ende 15. Mit Zigaretten, Cannabis und Alkohol veschaffte ich mir den Einstieg in diese verführerische Welt, die ich aufgrund strenger Eltern noch interessanter und anziehender empfand als die Meisten in dem Alter.. Ich legte einem Traumstart in Richtung Abhängigkeit hin. Rauchte und kiffte von Tag eins an, fast jeden Tag und war innerhalb kürzester Zeit bereits abhängig. Als ADHS-Kind war ich an Stress zu Hause und mit meinen Mitmenschen gewohnt, weshalb mir die substanzinduzierte Flucht aus meinem Alltag, Erleichterung verschaffte. Diese trügerische Freiheit entpuppte sich mit den Jahren aber zu einem regelrechten Fluch. Mein Drogenkonsum blieb zu Hause nicht unentdeckt und sorgte für noch mehr Unruhe in mir, die ich mit neuen Drogen, in immer höheren Dosen versuchte abzustellen . Kaum volljährig war ich dem Kokain und dem Alkohol bereits verfallen, so dass ich beschämender Weise anfing meine Eltern zu beklauen und Gold zu verkaufen, um mir einen möglichst geilen Trip zu finanzieren. In dieser Zeit nahm meine kriminelle Laufbahn auch an Fahrt auf. Die beschränkte sich fast ausschließlich auf betrunkene Körperverletzungen und Eigenbedarfsdelikte. Durch meinen Konsum und ständiges Fehlen in der Schule, musste ich die Schule nach der elften Klasse verlassen. Ich fing eine Ausbildung an, die ich auch ordentlich verhaute. In dieser Zeit begann meine Technozeit und ich lernte meine Exfreundin kennen, mit der ich auch einen Sohn habe. Wir konsumierten beide, denn so lernten wir uns kennen. Mit dem kleinen Unterschied dass sie nie süchtig war, im Gegensatz zu mir und ihr Leben einen positiven Verlauf nahm. Wir konsumierten dennoch, was nur zu handgreiflichen Auseinandersetzung führte. In welchem Ausmaß, wage ich hier gar nicht zu erläutern. Ich schlage keine Frauen, muss ich an der Stelle mitteilen aber dies zu erklären, sprengt den Rahmen. In der Frankfurter Feierszene gab es dann für mich kein Halten mehr. Ich nahm alles, Kreuz und quer. 7 Substanzen in einer Nacht zu konsumieren war keine Besonderheit. Erstaunlicherweise schaffte ich in dieser Zeit meine zweite Ausbildung mit Bravour und verkürzte sie sogar. Sie machte diesmal allerdings auch Spaß.. Immer wieder erinnerte mich meine Freundin, Familie und das Gesetz daran, dass ich etwas an meinem Leben ändern muss. Mit 25 hatte ich dann alle erdenklichen Drogen bis auf Opiate durch und traute mich an LSD. Acid ist für mich die einzige Droge die mich positiv verändert hat. Ich wurde reflektierter und ein besserer Mensch. An meiner Sucht allerdings änderte sich nichts, denn mein größter Feind der Alkohol war einfach zu mächtig und ich sah es auch gar nicht ein, mit Mitte zwanzig auf ihn zu verzichten. Weshalb auch? Jeder trinkt doch!!

Meine Mutter finanzierte mir einen eigenen Laden, doch die Einnahmen landeten stets in meiner Nase, Leber oder in meiner Lunge, also verkaufte sie ihn wieder. Nun hatte auch meine Ex die Faxxen dicke und trennte sich nach gefühlten 100 Anläufen entgültig von mir und ich verlor somit, nach acht Jahren Beziehung, sie und die Möglichkeit meinen Sohn in meinem Haushalt aufwachsen zu sehen. Zusätzlich auch meinen Führerschein. Ich bekam dafür aber eine ordentliche Angststörung und Depression, welche es mir unmöglich machte weiter in meinem Beruf zu arbeiten. Dies ist nun über drei Jahre her. Trotz etlicher Therapien und Anläufe schaffe ich es erst jetzt, nach dem ich alles hätte haben können und alles verloren habe, mich vom Alkohol zu verabschieden. Das auch erst seit dem ich weiß, dass sie einen neuen Partner hat. Ich bin zwar erst seit zwei Wochen trocken aber ich hasse den Alkohol mittlerweile so sehr, denn er hat mir alles genommen und war nur der Türöffner zu anderen Drogen, Problemen und Kummer für mich. Ich konsumieren aktuell noch Speed, um mich nach immer wiederkehrenden Eifersuchts- und Traueranfällen abzulenken. Hauptsache der Alkohol ist vom Tisch. Das Speed wird die nächsten Wochen, wenn ich etwas stabiler bin, auch komplett aus meinem Leben gestrichen. Das Zeug ist eh nur Dreck für und ich fand's auch schon immer scheisse. Aber die komplette Abstinenz ist aktuell noch nicht möglich.

FAZIT: Ich musste echt alles verlieren, fast ins Gefängnis kommen und psychisch krank werden, um mich von der ganzen Scheisse zu verabschieden, obwohl es schon lange keinen Spass mehr gemacht hat und schon längst mein ganzes Leben ruiniert hat

Ich hoffe das jeder der ähnliches erlebt, früher den Ansprung schafft, denn es ist ein verdammt beschissenes Gefühl alles zu verlieren und so viele Jahre vergeudet zu haben. Ein glückliches Leben zu führen ist unbezahlbar und sollte niemals auf die Lange Bank geschoben werden, denn wir haben nur eins und wissen nicht wann es endet.

LG

Twizz

Interessant:)

Hey,

also ich muss sagen obwohl du den text high geschrieben hast, gefiel mir deine wortwahl sehr gut. Weiß net ob du das überhaupt noch zwei jahre später liest aber wenn du deine Erfahrung mit lsd oder anderen drogen schon hattest wäre es echt cool wenn du die teilen würdest. Ich mit meinen 17 jahren habe bislang nur mit gras und alkohol erfahrung gesammelt.

liebe Grüße aus nürnberg 

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