"normales Leben" mit Methadon? Ja!

Ich bin 24 Jahre alt und rege mich gerade tierisch auf....Der Grund hierfür: der Beitrag der jungen, verliebten Apothekerin ("ist es möglich, dass Substituierte ein normales Leben führen können....").
Auch wenn jener Beitrag nun schon fast 5 Jahre alt ist...Aber das Denken ist nahezu immernoch das Gleiche.
Kann man als Substituierte Person ein "normales" Leben führen?
JA!!!
Ich bin 24, studiere, arbeite, hatte noch nie etwas mit der Polizei zu tun und ich führe ein stinknormales Leben mit Freund, Vorgarten & Haustieren. Dazu muss ich auch sagen, dass ich aus einem Milieu komme, in denen Drogen undenkbar sind - katholische Familie, aufgewachsen in einem kleinen Dorf....
Habe H während des Abiturs konsumiert,(leider), ich trinke nicht; rauche nicht. Und bin jetzt seit 3 Jahren im Methadonprogramm. Und da stört es mich, dass man mir nicht glaubt, dass ich studiere und nebenbei noch arbeite!! Die Vergabe findet unter der Woche in 2 Std. und am We innerhalb einer Std. statt! Die Praxis wollte sogar Nachweise von mir!
Denen ist es so egal, ob man arbeiten muss oder nicht...
Denn nicht alle Drogen KonsumentInnen sind kriminell & arbeitslos! Und meiner Meinung nach, sollte einen die Substitution doch unterstützen, oder?!

Also Leute, bitte Nachdenken und nicht ALLE Drogen KonsumentInnen stigmatisieren!!

Danke & Liebe Grüße aus Ffm

Substanzen: