Partystuff - Teufelsstuff

Meine Efahrung, gute Frage, das wird mir eigentlich erst in den letzten Wochen bewußt. 8 Jahre hat es jetzt gedauert, die Erkenntniss zu bekommen wo man steht und was man gemacht hat. Wir haben schon viel über die schnelle Abhängigkeit, Alles ist so Toll, Feiern bis zum Umfallen, geiles Gefühl, Depressionen, etc. gehört. Trifft alles 100%ig zu. Das wirklich Schlimme bei Kokain ist, dass es dich belügt und dein Hirn lernt, dich selber zu belügen. Ich spreche aus langjähriger Erfahrung. Ich haben schon sämtliche Substanzen mehr oder weniger lange konsumiert und muss sagen dass Kokain die Challenge meines Leben ist. Kokain ist eine ganze logische Erscheinung in unserer Gesellschaftsform, die sich in Richtung kurzweiliges Spassvergnügen entwickelt hat. Der kurzfristige Lustgewinn steht im Vordergrund und der wird optimal durch Kokain bedient. Dann kommt noch das Umfeld dazu: Freunde nehmen es, die eh ganz normal sind. Auf Partys nimmts sowieso jeder, also absolut gesellschaftstauglich, warum Gedanken machen? Lange und ich meine wirkliche Lange, bei mir immerhin schon über 8 Jahren, kann man das Spiel, am WE Party, So,Mo,Di,Mi schlapp und dann wieder der Kick spielen. Mann gewöhnt sich so richtig an den Kreislauf und verlernt das "normale" Leben. Alles stellt sich nur mehr auf den kurzfristigen Lustgewinn ein. Und nun nach 8 Jahren Selbstbetrug? Mir kann schon nix passieren, ich habs im Griff, die anderen sind die Orgen, Was nun? Ich bin zur Erkenntnisse gekommen, dass ich 8 Jahre Stillstand erfahren habe, und durch Kokain nichts gewonnen und doch Einiges verloren habe. Aufhören? Na klar Unbedingt, schon zum 50 igsten Mal!! Aber es packt dich immer wieder dann, wenn du schon gar nicht mehr daran denkst. Kokain ist mein persönliches Schicksal, das mich schön langsam und stetig in eine beschissene Lage gebracht hat. Aber ich werde jetzt aufstehen und das machen, was zu machen ist. Kokain ist die Herausforderung meines Lebens an dem ich meinen (Teufels)Meister gefunden habe. Kein Fehler wird verziehen, einmal nachlässig schon ist man wieder drinnen. Zuerst sind es Gedankenspiele und dann folgt die Tat. Für mich habe ich jetzt schon zumindestens über einige Wochen erfolgreich folgendes Rezept: 1. Absoluter Paradigmenwechsel: Verständnis darüber was ich von meinem Leben will. Ich möchte mit meiner Frau glücklich sein, Kinder bekommen und möchte meinen Kindern ein liebender Vater werden. Ich möchte Beziehungen mit anderen Menschen haben die Tiefgang haben und die auf Vertrauen, Aufrichtigkeit, Interesse und Verständnis aufgebaut sind. Keine Partys mehr!, zumindestens für das nächste halbe Jahr, sicher eines der schwierigsten Übungen. Und unter Partys verstehe ich auch ein Treffen, nach dem Motto gemma mal auf ein Bier und dann huih so ein Pech, ist schon wieder passiert. 2. Absolute Gedankenkontrolle und Gedankenhygiene. Nicht den Gedanken freien Lauf lassen. Sich selbst dazu bringen positive neue Gedankenmuster aufzubauen. Sobald das Gefühl kommt, jetzt wäre ein Line nett, diesen sofort wegdrücken und durch eine positive Alternative ersetzen. 3. Disziplin. Es ist hart, es ist verdammt hart nein zu sagen, es ist verdammt hart mit Schlafstörungen und Depressionen umzugehen und es ist verdammt hart seine Gedanken tagtäglich zu kontrollieren. Aber es muss so sein, es muss so sein um nicht in diesen Leben zu scheitern und schlußendlich sagen zu können, mann ist an dieser (Negativ)Erfahrung gewachsen. Aber bitte an Alle die damit noch keine Erfahrung gemacht haben. Laßt euch nicht blenden von Anderen und das kann auch euer bester Freund sein. Geht den Weg der Erkenntniss, er ermöglicht euch schon jetzt mehr aus eurem Leben zu machen, denn dein Leben gibt es nur einmal und es ist verdammt zu kurz um es einer beschissenen Droge zu widmen, die euch recht schnell Geld, Energie und Liebe kosten wird. Und denk daran, dass du mit dem Erwerb von Kokain zum Mörder wirst. Meinet- und Deinetwegen werden tagtäglich Menschen umgebracht. Du sponsort damit die MAFIA und deren Machenschaften und bist dafür verantwortlich, dass z.B. letzte Woche 8 Menschen in Mexiko umgebracht worden sind. Das können wir doch nicht wollen, oder? Euer Oldboy

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