Seit ich mit Kiffen aufgehört habe, kann ich endlich zeigen, was in mir steckt!

Ich grüße Dich!

Meine Geschichte Ich war nicht viel anders als Du jetzt gerade, zumindest, was den Konsum betraf. Mit 12 habe ich das erste mal gekifft, mit 15 habe ich jeden Tag durchschnittlich 1-2 g geraucht durch die Bong meistens. So ging das, bis ich 20 war. Eine sehr lange Zeit, in der ich mich komplett in die Droge zurückgezogen hatte. Soziale Kontakte hatte zum großen Teil nur mit Kiffern und auch nur um was klar zu machen oder dicht Musik zu hören und zu quatschen.  Über die Jahre war ich zu einem emotionalen Wrack geworden. Ich war ständig nervös, traurig oder hatte Angst. Körperlich war ich auch auf einem relativen Nullpunkt und in einer handfesten Depression. Ständig trauerte ich früheren Zeiten nach und gab mir noch einmal den Soundtrack der Zeit, in der ich mich bekifft am wohlsten gefühlt hatte. Fakt war, dass ich zu diesem Zeitpunkt bereits keine Lust mehr hatte dicht zu sein und meine Leben an mir vorbei ziehen sah. Ich war einsam und ängstlich. Jedes Mal wenn ich kiffte, hatte ich noch mehr Angst, weil mein Blutdruck anstieg, ich Herzklopfen hatte und schwach geatmet habe. Lachflashes gab es längst nicht mehr. Wenn doch waren sie so anstrengend für mich, dass ich schnell aufgehört habe. Mittlerweile war ich 18. Zwei mal habe ich dann für zwei Wochen aufgehört - kalter Entzug, um die Abiklausuren zu schaffen. Das war geglückt, dennoch fing ich als Belohnung natürlich wieder an. Als es auf das Studium zuging, war ich noch depressiver als zuvor und hatte Angst davor einen neuen Schritt zu machen. Das erste Semester ging ich nur einmal zur Uni und fühlte mich dann völlig überfordert. Es war klar, dass ich aufhören musste, um weiter zu kommen. Das fiel mir eines Tages auch nicht schwer, da ich mich ohnehin körperlich schwach fühlte wenn ich kiffte. Ich hatte wirklich Angst um meine Gesundheit. 

Mein Entzug In der ersten Woche in der ich aufhörte, hatte ich kaum nennenswerte Probleme damit, ohne Gras zu leben. Am ersten und zweiten Tag fiel es schwer - das ist normal. Danach war mir aber klar, dass ich es emotional eh nicht aushalten würde nach zwei Tagen Abstinenz etwas zu rauchen, da sich die Wirkung natürlich verstärkt, wenn man 48 Stunden nicht gekifft hat. So überstand ich die erste Woche und war schon sehr stolz auf mich.  Die Nebenwirkungen waren erstaunlich stark: Ich war oft traurig, fühlte mich immernoch ziemlich schwach, konnte nicht schlafen und hatte teilweise heftige Alpträume - was wohl auch daran lag, dass ich vorher etwa zwei Jahre so gut wie gar keine Träume mehr hatte, an die ich mich erinnern konnte. Mein Gehirn hatte offenbar vieles nicht verarbeitet. Auch das Essen schmeckte mir erst einmal nicht, weil der eigentliche Fressflash ja schon alltäglich war. Ich habe die Phase durch viel Sport überstanden, der mir zeigte, dass mein Körper stark ist und mithilfe von gelegentlichem Alkoholkonsum auch kleine Belohnungen für die Etappen geschaffen, was sicherlich nicht die Deluxe-Lösung war aber es funktionierte - insbesondere deshalb weil Alkohol nie wirklich meine Droge war und ich deshalb auch maßvoll damit umgehen konnte. Geraucht habe ich übrigens weiterhin (mit zwei Sachen gleichzeitig aufhören ist eben nicht so klug).  Ich habe natürlich auch Rückfälle gehabt. Zwei oder drei Wochen danach habe ich mir etwas Gras in eine Zigarette gemacht. Das gefiel mir nicht und so habe ich es gelassen. Drei Monate später das gleiche - Rausch war nett aber ich brauchte es nicht nochmal. Erst nach zwei Jahren habe ich dann wieder was geraucht - war wieder doof. Noch ein Jahr später nochmal - wieder doof. 

Tipps: - immer an den Erfolg denken - es war kein Fehler mit dem Kiffen anzufangen. Es war eine Lebensphase, die nun für dich abgeschlossen ist und für die du dankbar sein wirst. Wenn Du clean bist, wirst Du wissen, was ich meine.  - säubere deinen Freundeskreis (viele vermeintliche Freunde sind nur wegen der Sucht da) - etwas Gras in einer Dose verstauen, damit Du Dich jederzeit mit der Macht über Dein Tun konfrontieren kannst - Wenn Du willst kannst Du kiffen, willst Du aber nicht. Stell es Dir wie eine Platte von den Flippers vor. Die schmeißt Du ja auch nicht aus Angst weg, dass Du sie sonst täglich hörst - Auch in einem Jahr wirst Du Dir vielleicht sagen: Ach wie schön war es als ich mit meinen Freunden noch bekifft abgechillt habe. Das ist normal. Bei genauerem Nachdenken wird Dir auffallen, dass Du nur an einen speziellen Moment denkst, in dem Dir Kiffen so richtig gut getan hat. Das sind jedoch nur kleine Ausschnitte aus dem Leben, denn eine Droge wie Cannabis ist nicht immer unumstritten gut, sondern passt zeitweise mal genau zu einem Moment. Der Moment an sich zählt aber und das ist dann eher die Location, die Leute oder die Musik die lief. Das Gras an sich ist nicht toll, sondern würde man es bei Beerdigungen anbieten, um die Gesellschaft zu erheitern. Es verstärkt nur Emotionen und diese werden bei Dauerkiffern immer negativer.  - Falls Du ebenfalls vom Kiffen Depressionen hast oder Ängste vor Gesellschaft, weiten Reisen, Konzerten oder Ähnlichem: such Dir einen Psychologen. Ich habe durch das Kiffen eine Agoraphobie entwickelt, die ich vor ein paar Jahren erfolgreich bearbeitet habe. Das geht vielen Kiffern so und es ist nichts dabei zum Psychologen zu gehen

Was sich seither verändert hat Seit ich clean bin, bin ich viel produktiver, habe mein Studium hinbekommen und gut abgeschlossen. Tolle neue Leute kennen gelernt. Mich selbst kennen gelernt ohne die grüne Brille. Ich bin viel besser als ich damals dachte. Durch die hinzu gewonnene Freizeit bin ich künstlerisch tätig geworden und habe neben dem Studium Rapalben aufgenommen und released, dafür die Beats gebaut und produziert (Vorher habe ich nie an mich geglaubt und daher nur mit Bong in der Hand mal gefreestyled wenn Leute da waren). Ich habe nach dem Studium meinen Traumjob bekommen, den ich wollte, seit ich 18 war und freue mich gerade auf einen neuen Arbeitsvertrag, der eine interessante Position und ein großes Gehaltsplus für mich bedeutet.

Abschließend wünsche ich Dir viel Glück und gute Gedanken beim Clean werden. Das Leben hat viel zu bieten außerhalb des heimischen Sofas und der grünen Brille. Wäre doch schade, wenn man die Chance auf ein wunderschönes, interessantes Leben einfach so ungenutzt lässt, weil es bekifft auf dem Sofa so chillig ist. Alle tollen Ideen, die ich beim Kiffen hatte, habe ich damals nie rausgelassen. Ich habe zwar jeden Abend eine andere tolle Idee gehabt und erzählt was ich morgen mache, letztlich habe ich aber jeden Tag das gleiche gemacht: eine tolle Idee gehabt und erzählt, was ich morgen mache.

Heute sind meine Ideen besser als früher und ich setze sie um. 

Substanzen: 

Kommentare

Erfahrungen und Erinnerungen

Ich hoffe, ich bin hier richtig. 

Ein Freund ist in den letzten Jahren ein Dauerkonsument geworden und hat lange Zeit über Menge und Häufigkeit gelogen. Anfangs hatte er extrem paranoide Phasen, war oft wirr. Dann wandelte sich das allmählich zu ständigen Verdächtigungen (Freunde, Kollegen usw.) und zu einer arroganten Aggression. Er hat immer wieder andere provoziert und sich dann gewundert, dass er damit sowohl privat als auch beruflich aneckt. Ebenso wie die Vergesslichkeit wurde das zunehmend schlimmer - er hat Erlebnisse, Gespräche und wichtige Aufgaben bei der Arbeit vergessen, hat einiges erfunden bzw. falsch erinnert (Streits, die nie stattgefunden haben z.B.). Schlafen war angeblich nur noch möglich, wenn er high oder betrunken war. Es ging auch ohne aber er hat Schlafprobleme immer wieder als Grund angeführt, nicht aufhören zu können. 

Irgendwann hat er zugegeben, dass er ein Suchtproblem hat. Er hat allerdings anderen die Schuld dafür gegeben (er wurde in die Sucht getrieben), hat seine Dealerin ständig in Schutz genommen und weiterhin zu ihr aufgesehen (obwohl sie ähnliche Probleme hat) und meinte, das Kiffen gibt ihm sein Selbstbewusstsein zurück. 

Nun behauptet er (mal wieder), aufgehört zu haben - und plötzlich ganz klar zu sein, sich erinnern zu können. Zugleich drehe sich aber auch sein Kopf den ganzen Tag und er kann nicht arbeiten. 

 

Jetzt meine erste Frage an alle, die den Entzug durchhaben: War das bei euch auch so, dass Erinnerungen "zurückkamen" und ihr Sachen rückblickend anders gesehen habt? Ich kann mir das nicht richtig vorstellen. Er war ja jetzt lange Zeit täglich in vielen Situationen high, hat die Situationen also auch ganz anders wahrgenommen. Kann sich seine Perspektive wirklich rückwirkend ändern?

Und Frage zwei: Hätte euch beim Aufhören irgendwas helfen können? Eine Form der Unterstützung, die ihr euch gewünscht hättet? 

Danke schon mal für eure Antworten!

 

Selbstkontrolle und Disziplin gegen Dauerkonsum!

Ich denke dass jeder hier weiß, was dauerkonsum tatsächlich anrichtet und auf Dauer mit der psyche macht. Ich möchte Gras nicht "schönreden" ABER:

Ich bin jetzt 20 (w) und habe endlich anfangen (nach 5 Jahren dauerkonsum) , kontrolliert mit dem Zeug umzugehen, und seitdem geht es mir ungemein besser (Depressionen, Angstzustände etc) .

Für einige mag es die Lösung des Problems sein, komplett damit aufzuhören. Ich bin der Meinung, dass man diszipliniert mit der Droge umgehen sollte, und auch mit sich selbst. Denn ab und zu einen zu rauchen hilft mir persönlich oft sogar kreativ oder gedanklich weiter.

Wichtig dabei ist die Häufigkeit und die Intention des einzelnen. Wer die Droge nutzt um zu verdrängen, Spaß zu haben oder sich kreativ zu entwickeln, sollte sich dessen BEWUSST sein, und stark genug sein, nicht wieder in ein Muster abzudriften. Cannabis agiert im unterbewussten, wer lernt bewusst damit umzugehen kann anfangen aus seinen Vorzügen schöpfen. Es ist nicht schlimm, wenn man am Wochenende mit seinen kumpels oder auf dem Festival mal für einige Tage über die Stränge schlägt, solange man sich selbst soweit im Griff hat, das Zeug danach mal wieder für 1-2 Wochen liegen zu lassen. Es ist nicht schlimm 1-2 mal die Woche zu rauchen, wenn man es nicht übertreibt. Wer wenig raucht, braucht ja auch nur ein paar Krümel um high zu werden, aber wer nach einem ausgelassenen Wochenende die Finger nicht davon lassen kann, raucht schnell wieder 2-3 joints am Tag, und ist wieder dauerkonsument. Und wem bringt es etwas, immer wieder vom dauerkonsum/ sucht in eine entzugsphase zu rutschen, um danach wieder damit anzufangen?

Mir hat es geholfen, erstmal komplett für einige Wochen aufzuhören, um das Thc und somit die Gewohnheit komplett aus dem Körper zu bekommen. Jetzt habe ich seit einem halben Jahr einen kontrollierten Umgang damit.

Bei Cannabis kommt der dauerkonsum schleichend. Wer das weiß und sich selbst im Umgang mit der droge gut kennt, weiß selbst wann Schluss ist, und muss nur den Willen haben, den Konsum nicht mehr zur Gewohnheit werden zu lassen. Denn eben die Gewohnheit macht Cannabis zur Sucht, das "ach gestern hab ich doch auch schon geraucht" oder "ein joint mehr macht den braten auch nicht fett.".

Man muss lernen, sich unter Kontrolle zu halten und sich selbst ab und zu eine Grenze setzen, damit man auf die schönen Dinge, die Cannabis mit sich bringen kann, nicht unbedingt verzichten muss. Ich habe endlich gelernt, dass es bei Cannabis auf Selbstdisziplin ankommt. Dass man die Lust auf Cannabis einfach mal runterschlucken muss, wenn man davon noch etwas haben will.

Man braucht keinen Entzug, wenn man weiß, wie man mit sich selbst umzugehen hat und dass man sich selbst auch mal Grenzen setzen muss. Man muss nur stark genug sein um seine eigenen Regeln einzuhalten, und meiner Meinung nach ist das etwas, das im Leben allgemein sowieso wichtig ist.

Für "ganz oder gar nicht Menschen" mag meine Ansicht vielleicht keine Lösung sein, ich wollte hiermit lediglich einen Denkanstoß geben. Denn Cannabis wird erst zur "teufelsdroge", wenn man falsch damit umgeht.

Es reicht langsam

Ich bin 24 Jahre alt, männlich und kiffe seitdem ich 14 bin, seitdem ich 16 bin täglich

Für aussenstehende scheine ich ein ganz normaler Typ zu sein. Ich bin seit 5 Jahren in einer Beziehung, meine Freundin kifft auch auch aber nicht so häufig wie ich. Ich spiele seit 2-3 Jahren im Fußballverein, habe einen Job und einen großen Freundeskreis aus Menschen mit denen ich aufgewachsen bin und bereits die meisten seit klein auf kenne, fast alle kiffen.

Ich konsumiere seit 10 Jahren, grundsätzlich ist alles okey. Ich habe keine Depressionen oder Angstzustände auch meine Familie vernachlässige ich nicht. Mein Essverhalten ist auch in Ordnung (Esse eher zuviel als zu wenig xD) auch meinen Führerschein habe ich "noch" nicht verloren. Was ich auch oft gelesen habe, dass einige Dauerkiffer große Menschenansammlungen, Partys, Veranstaltungen und Unternehmungen meiden. Auch dieses Problem habe ich Gott sei dank nicht.

Ich gehe mit meiner Partnerin gerne tanzen, mit den Jungs öfter mal ins Fußballstadion und bin auch sonst so der "Organisierer" in unserer Gruppe.

Mit 20 habe ich mal 2 Monate nicht gekifft, als ich meine Abschlussprüfungen für meine Ausbildung geschrieben habe.

Nachdem ich jetzt viele Beiträge gelesen habe, wie scheiße es einigen Leuten geht schätze ich mich glücklich nicht so massive Probleme zu haben. Was mich an der kifferei stört sind meine Einschlafstörungen.. ohne scheiß ich kann prall nicht einschlafen,Stimmungschwankungen, Konzentrationsstörungen und die Vergesslichkeiteit. Besonders letzteres geht mir besonders aufn Sack.

Mit 24 bin ich an einem Punkt angekommen an dem es reicht ! Gekifft hab ich genug. Ich würde gerne den Alltag mit klarem Kopf sehen und nicht in diesem Nebel... Auserdem möchte ich mich beruflich weiter entwickeln, abnehmen (scheiß fressflashs) und meine Beziehung die in letzter Zeit aufgrund von Faulheit leidet wieder stabilisieren.

Heute war mein erster Tag ohne Graß und mir gings wirklich schlecht.. nur schlechte Laune und kein bock auf garnichts. Ich bin schon gespannt was für Alpträume ich heute Nacht haben werde. Hoffe die nächsten 5 Tage vergehen schnell danach bin ich was die Entzugserscheinungen (schlechte Laune/Stimmungsschwankungen) angeht übern Berg.

cannabis

hey, ich habe relativ spät mit dem kiffen angefangen so ca mit 18 19 aber habe es meiner meinung nach und der meinung meiner freunde exzessiv gemacht(die ganz nebenbei selbst kifften) kiffen hatte mir immer sehr viel spaß bereitet und ich war nie jemand der träge oder lustlos auf bestimmte sachen war. jedoch ist man als kiffer immer iwo indirekt eingespannt weil es nicht wirklich angesehen ist von der gesellschaft deshalb hat man iwann gelernt sich aus bestimmten orten,veranstaltungen oder sitauationen rauszuhalten was meiner meinung sehr traurig ist, wenn man überlegt das jemand der sich bis zum besäuft ob aggressiv oder nicht über lieber gesehen ist als jemand der eine zauberzigarette raucht. habe mich ehrlich gesagt auch über leute lustig gemacht die meinten gras wäre eine sooo krasse droge und etc..jedoch hab ich nach ca 8 jahren ein bis drei situationen gehabt wo ich das gefühl von einer panikattacke hatte und ab dem moment den entschluss gefasst habe das ich damit aufhöre..und bitte glaubt mir( habe seit 8 monaten keinen mehr geraucht und kann auch neben meinen freunden die es noch tun wiederstehen), der entzug nach 8 jahren war für mich sehr hart..einmal weil der körper danach sucht, 2. weil der stoffwechsel etv sich umstellt und letztendlich man sich mit problemen,sorgen,situationen und und und endlich wieder auseinander setzt bzw setzen muss...ich bin verdammt stolz auf mich das ich so weit gekommen bin und ehrlich gesagt keinen verlangen danach habe..man sollte cannabis nicht unterschätzen vorallem dieses ganze alibi gras in deutschland was -gott weiß wie oft- hochgezüchtet ist..klar vermisst man ab und zu bei nem coolen film die chillige grüne lunte aber was ich durchgemacht habe wird mir kein joint wieder gut machen können... mein ziel ist es mind. 1 jahr durchzustehen was meiner meinung nach kein problem sein wird aber ich hoffe das ich iwann wieder einmal eine schöne grüne zigarette rauchen werde ohne davon abhängig zu werden obgleich es wieder n geiler rausch wird oder nicht( denke das werde ich in holland machen) diese kifferei hat nachträglich meine beziehung kaputt gemacht weil ivh echt sehr mit mir selbst beschäftigt war .. deshalb stets vorsichtig sein leute und alles in maßen ist gut..viel erfolg und spaß weiterhin

Cannabis ist nur am Anfang schön

Hey hier meine Geschichte bin 18 Jahre alt habe mit 15 angefangen Cannabis zu konsumieren das erste Mal war unglaublich vor dem ersten Zug hat mein herz extrem schnell geschlagen aber dann beim am Joint ziehen war kein schlagen mehr zu spüren ich fühlte mich extrem gut und vorallem ruhig vorallem weil ich vorher eher ein "Rocker" war der auch sich nicht gestreubt hat Mal zu zu schlagen wenn es zum Streit kam das war dann nicht mehr so ich war viel ruhiger und offener habe dann irgendwann Ecstasy probiert das führte zu Pilzen LSD und sogar Crystal aber das hatte nichts geändert ich habe eine Freundin gefunden die ich sehr geliebt habe aber irgendwann fing der weg nach unten an ich hatte keinen Spaß mehr am Kiffen waren am Tag mindestens 4g Geld war keins mehr da also logische Folge Schulden über Schulden hatte auch Arbeit aber auch das verlor ich durch gras weil ich Elan los war aber das war noch banal irgendwann kam es zu Gefühlslähmungen und meine Gedanken waren nurnoch negativ mein Freundeskreis hat sich drastisch geändert ich hatte nurnoch Leute um mich Rum die ich ausnehmen konnte weil sie nicht so viel Erfahrung und Vertragen hatten wie ich sie haben mich wie für einen Gott gehalten weil ich immer was ran bekam und auch egal was alte Freunde waren vergessen aber ich erinnerte mich an diese schöne Zeit und war wütend weil es schon lange nicht mehr so war das ging so lange bis jeder Blick in den Spiegel nurnoch weh tat ich dachte das war nicht mehr ich nicht mehr der alte ich habe immer im Spiegel mit mir selbst geredet King Kalle(mein früherer Spitzname als Rocker) wo bist du aber ich fühlte mich so als ob er noch tief in mir war als mich eines Tages meine Freundin verlassen hat gingen schussartig die Augen auf "King Kalle" war wieder da und ich hörte wieder Rock habe von einem Tag auf den anderen aufgehört und ich mich einfach herrlich gefühlt ich hatte mein altes ich wieder und habe die Welt dafür geliebt auch wenn meine Freunde kiffen ich sage steht's nein und wem es auch so geht hier ein Tipp wenn ihr loskommen wollt verpasst euch einen harten Schicksals Schlag lasst euch die Augen öffnen und denk immer daran ich bin so stark das will ich nicht wieder geben und auch nicht meine Gefühle und meinen Antrieb

Mary Jane

Also liebe Leute, ihr könnt doch nicht alles auf Mary schieben. Ich bin 25 Jahre alt, seit 7 Jahren Dauerkonsument und absolut glücklich damit. Warum? Ich führe ein gutes Leben, kein Alkohol kein Fleisch, nur ein bisschen Gras im Vaporizer verdampfen. Schadet mir kein bisschen, kenne keinen Kater oder so. Das einzige, was mich ein bisschen stört, sind die roten bescheuerten Augen die man bekommt :D aber dafür hilft es mir, den kalten Winter lächelnd zu überstehen. Oder letztens in der Disco war ich nach 1-2 Heads einfach lockerer drauf und konnte endlich mal wieder tanzen. Oder gegen meine Migräne ist es auch gut. Ja, es kann auch faul und paranoid machen. Aber dann heißt es Arschbacken zusammen und was dagegen tun! Ich hatte nie das Gefühl, das mich Gras von irgendetwas abhält. Viele Grüße

oooo

Hallo Leute,

ich bin jetzt 23 Jahre alt und kiffe etwa seit 2 Jahren. Es fing eigentlich alles recht harmlos während der Uni an, ein Freund brachte das Gras mehr oder weniger in unsere Gruppe (waren alle schon davor seit Jahren befreundet) und so genossen wir zusammen einmal pro Woche diesen angenehmen Rausch, Fernseher an und Mci Zeugs auf dem Tisch. 

Mir gefiel die Wirkung, ich mochte es einfach abschalten zu können und nach ein paar Monaten kaufte ich das erste mal selbst etwas, nur für mich. Ich wollte mir einen schönen Abend machen und den Rausch einmal alleine genießen. Rückblickend war das die Grenze, bei der alles anfing aus dem Ruder zu laufen - in den folgenden Wochen griff ich Abends immer öfter heimlich zum Joint, immer mehr und wusste auch gar nicht, dass das einmal zu einem Problem werden könnte, denn immerhin kann man von Gras ja nicht abhängig werden, stimmts? 

Meinen Freunden erzählte ich davon nichts und so ging das ein paar Monate, mein Leben (nicht den Umgang mit Gras) hatte ich aber denke ich noch im Griff, auch wenn ich es jetzt nachträglich eigentlich gar nicht mehr so genau beurteilen kann. Jedenfalls stand als nächstes mein Auszug an, meine Eltern schenkten mir eine Eigentumswohnung in der Stadt und dann eskalierte es eigentlich komplett.

Recht schnell nach meinem Auszug fing ich an täglich zu konsumieren, die Mengen wurden größer und fingen an sich über den Tag zu verteilen - mit dem Dauerkonsum kamen dann auch die Probleme. 8 Monate sind vergangen und mittlerweile konsumiere ich pro Tag 2-3g, an spitzen Tagen auch gerne mal 6-7g. Als Student kann ich mir das nicht leisten, hab bei allen Freunden, Familie mittlerweile Schulden, spende mein Blut und Esse wenig um das Geld für Gras irgendwie zusammenzukratzen. 

Mein Studium ist beinahe komplett den Bach runter gegangen - ich kiffe nur mehr den ganzen Tag, lerne kaum noch und kann mich gar nicht mehr erinnern wann ich das letzte Mal auf der Uni war.  Mein Ehrgeiz und meine Motivation sind weg. Meinen Eltern erzähle ich seit Monaten von irgendwelchen Alibiprüfungen und Lügen um das Bild ihres braven Studenten aufrecht zu erhalten, doch das bricht jetzt nach all den Monaten Stück für Stück in sich zusammen und ich hab Angst wie meine Eltern reagieren werden (eher strenger mit hohen Erwartungen), ob sie mir die Wohnung wieder wegnehmen und wie sich mich dann sehen werden.

Ich ess auch fast nicht mehr, ich hab abseits vom Kiffen kaum mehr Appettit, muss mich zum Essen fast schon zwingen und dann wird mir meistens übel ... vor 2 Jahren noch war ich sportlich, durchtrainiert und jetzt würde ich mich mittlerweile als stark unterernährt bezeichnen.

Meine Freunde und Familie wissen von all dem nichts, ich habe angefangen immer öfters abzusagen weil ich mich lieber in meiner Wohnung allein wegschieße als den Abend nüchtern mit ihnen zu verbringen. Erst in den letzten Wochen hab ich bemerkt, wie sehr meine Freundschaften darunter gelitten haben, mit wie vielen Menschen ich auf einmal keinen Kontakt mehr habe, die ich früher aber immer gerne um mich hatte. 

Es fühlt sich einfach allgemein so an, als ob mir abseits vom Gras nichts mehr wirklich Freude bereitet. Ich habe oft Angst, bin unsicher, schüchtern, kann Leuten auf der Straße nicht in die Augen sehen, bin nervös, fürchte mich vor Smalltalk ... und ich weiß dass das vom kiffen kommt, denn früher war ich absolut nicht so. Ich spüre auch wie mein Denken nachgelassen hat, ich fühle mich stumpfsinnig und dumm - vergesse von einem Moment auf den anderen Sachen und kann mich nicht einmal mehr auf die simpelsten Dinge konzentrieren. Früher war ich schlagfertig und witzig, aber es scheint als fehle mir jetzt dafür irgendwie die Rechenleistung in meinem Kopf, als würde das Kiffen eine Art Nebel erzeugen der alle Vorgänge verlangsamert. 

Ich könnte wsl noch stundenlang Nachteile aufzählen, mein Leben ist für mich mittlerweile der Horror geworden und ich hab extrem große Angst dass bald alles über mir zusammenbricht - und trotzdem schaffe ich es nicht davon wegzukommen, auch wenn ich seit Monaten immer wieder versuche davon loszukommen, nur um dann nach 2 Tagen wieder zum Joint zu greifen. 

Es fühlt sich an wie zwei Stimmen in meinem Kopf, die eine ist vernünftig und objektiv - sie sagt mir dass ich das mit dem kiffen sein lassen soll, ich kann es mir nicht leisten und es wirkt auch nicht einmal mehr wirklich. Doch dann taucht oft eine andere Stimme auf, eine viel stärkere Stimme die die andere verdrängt ohne dass ich es dabei merke. Sie sagt mir dann solche Sachen wie "ein Joint wird nicht schaden", oder "heute hast du schon genug gemacht, zur Belohnung dreh dir einen", und obwohl ich genau weiß, dass es nicht so ist, ist diese Stimme so stark und laut in meinem Kopf dass ich ihr nachgebe und die andere ignoriere. 

Ich bin zu etwas geworden, dass ich damals nicht für möglich gehalten hätte - Leute, dich ich damals abschätzig als Versager bezeichnet habe sind mir heute voraus. Ich will endlich wegkommen von dem ganzen, nicht nur mein Leben an mir vorbei ziehen sehen, nicht sehen müssen wie meine Freunde weiter kommen und etwas erreichen, während ich auf der Selle trete und sogar zurückgehe - ich habe es so satt, dass mein Leben den Bach runter geht wegen etwas so banalem wie Gras. Es kann ja nicht sein, dass so etwas stärker ist als ich und mich so stark beherrscht. Ich hab schon oft aufgehört und dann wieder nach ein paar Tagen angefangen, aber ich denke dass das jetzt einer der letzten Momente ist in denen ich aus dem ganzen aussteigen kann, bevor mein Leben und meine Zukunft irreversibel zusammenbrechen. Ich will wieder der Mensch sein, der ich früher war. 

Vielleicht hilft mir dieser Text endlich dran zu bleiben und was zu ändern ... und es tut gut zu sehen, dass man nicht der einzige ist dem es so geht. 

Kiffen endlich sein lassen.

Hi, Leute, Ich bin seit ich 14 bin Polytox, heißt von mehreren Sachen Abhängig gewesen, dass schwerste für mich war aber immer das Kiffen sein zu lassen, bin auch schon mehr mals mit dem Gesetz in Konflikt gekommen, Vor 8 Jahren sagte ich mir bitte hör mit dem ganzen scheiß auf ob Tabletten, Gras, Koks, speed usw, was mir auch gut gelungen ist da ich zu dieser Zeit meine jetzt noch Frau kennen gelernt hatte. Sie hatte nie was mit Drogen zu tun, weshalb es für mich ein Ansporn war, ich machte nochmal eine Ausbildung fand ein super Job und hatte mein Leben wieder richtig im Griff, da sie jünger war habe ich alles gemanagt, als wir dann heirateten und an die Familienplanung gingen war noch alles OK, bis ich dann wieder langsam anfing hin und wieder zu rauchen und das dann täglich abends, hatte aber alles im Griffe, dachte ich, in unserer Ehe bekam ich dann nicht mehr mit das sich meine Frau emotional von mir distanzierte und wir standen vor dem Aus. Seit dem lebe ich wieder alleine arbeite noch, kiffe jede freie Minute, rede mir alles schön obwohl es mich ankotzt, denn wenn ich gekifft habe ist mit mir nichts mehr an zu fangen da nur noch Sofa. Ich weiß das ich es schaffen kann aber habe irgendwie Angst davor alles real zu erleben, aber ich weiß auch wenn ich jetzt nicht den Notausknopf drücke das ich wieder dort lande wo ich schon mal war in einer Politoxikamenie und da will ich nie wieder hin. Aber ich schaff des einfach nicht alleine hab ich das Gefühl.

Eure Zukunft

Hallo Wegdamit,

mir ging es genau wie dir. Ich habe sogar deutlich länger geraucht, über vier Jahre täglich. Ich bin am Samstag vor zwei Wochen in eine Psychose geraten: durch Unterernährung, physische Vernachlässigung und Gedankenspiralen. Ich kam in eine Tagesklinik und wurde praktisch neu geboren. Man redet sich auch nüchtern noch oft ein „ich schaffe es ja nur einmal Die Woche“, aber das ist die Sucht. Allein Abends ist es auch für mich noch schwer, aber jeder Morgen den ich nun mit unendlich energie aus einem schönen Traum erwache zeigt mir das Leben in so einer neuen unbekannten und wunderbaren Form. Ich habe Hungergefühle, die ich bisher noch nicht kannte und das Essen schmeckt wie im paradies. Ich will nicht weiter von meinem neuen Leben schwärmen, ich will dass du und ihr, auch an dieser Welt teilhaben könnt. Es braucht Zeit und Mut sich einem Psychologen und der sucht zu stellen, aber es war leichter und schöner als gedacht. Man kann so unglaublich viel tun in Jetzt. Habt ihr Träume und Ideen für eure Zukunft? Sie sind näher als ihr denkt, ein Schritt seid ihr noch entfernt. Ich glaube an euch. Auch ich bin noch nicht ganz clean aber ich habe noch nie solch einen Wille gespürt. Ich schließe das Grad vielleicht nicht für immer aus. Sagt euch an solch tollen Orten wie Amsterdam darf es etwas besonderes bleiben (nicht jede Woche hinfahren natürlich ;) aber fürs erste müsst ihr den Weg ins Glück ohne THC schaffen. Ich vertraue euch, ihr schafft das. Der Weg ist kürzer als ihr denkt und schon nach ein paar Tagen sehr ihr schon ganz viele Blumen am Straßenrand blühen :) 

24 Jahre Kiffen

Hallo zusammen.

 

Ich bin 42 Jahre alt und habe mit 18 angefangen zu kiffen.

Um es kurz zu machen...

Ich litt die letzten 10 Jahre an Depressionen ohne es zu wissen.

Bewusst wurde es mir vor 2 jahren.

Hab es mit Antidepressiva versucht aber es wurde und wurde nicht besser.

Ein weiteres problem waren meine Muskelschmerzen. Hauptsächlich im Schulter und Nackenbereich.

Zum Schluss brannten all meine Muskeln ohne das ich mich bewegte.

Ich bekam enorme Blutdruckprobleme. Nach dem Aufstehen hatte ich im Ruhezustand einen Blutdruck von 160/95.

Bei der Arbeit stieg er auf 205/98...Hirnschlaggefahr!!!!!

Ich nehme auch seit 2 jahren Blutdruck senkende medis.

Um es kurz zu machen...Ich kiffe seit 2 Wochen nichtmehr und meine Depressionen sind weg.

Meine Muskeln brennen nichtmehr und mein Blutdruck ist stabil auf 130 .Bei der Arbeit auf 150. Ein guter Wert!

Ich fühle mich wie neu gebohren!!! Mir geht es endlich wieder gut. Ein Zustand den ich nichtmehr kannte.

Ich war immer fürs Kiffen...jetzt nichtmehr! Cannabis hat sicherlich einen medizinischen nutzen...keine Frage...Aber nicht als dauerkonsum geeignet!! Es macht extrem körperlich kaputt und Psychisch auch!!

Ich werde es nie wieder anfassen!

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