Seit ich mit Kiffen aufgehört habe, kann ich endlich zeigen, was in mir steckt!

Ich grüße Dich!

Meine Geschichte Ich war nicht viel anders als Du jetzt gerade, zumindest, was den Konsum betraf. Mit 12 habe ich das erste mal gekifft, mit 15 habe ich jeden Tag durchschnittlich 1-2 g geraucht durch die Bong meistens. So ging das, bis ich 20 war. Eine sehr lange Zeit, in der ich mich komplett in die Droge zurückgezogen hatte. Soziale Kontakte hatte zum großen Teil nur mit Kiffern und auch nur um was klar zu machen oder dicht Musik zu hören und zu quatschen.  Über die Jahre war ich zu einem emotionalen Wrack geworden. Ich war ständig nervös, traurig oder hatte Angst. Körperlich war ich auch auf einem relativen Nullpunkt und in einer handfesten Depression. Ständig trauerte ich früheren Zeiten nach und gab mir noch einmal den Soundtrack der Zeit, in der ich mich bekifft am wohlsten gefühlt hatte. Fakt war, dass ich zu diesem Zeitpunkt bereits keine Lust mehr hatte dicht zu sein und meine Leben an mir vorbei ziehen sah. Ich war einsam und ängstlich. Jedes Mal wenn ich kiffte, hatte ich noch mehr Angst, weil mein Blutdruck anstieg, ich Herzklopfen hatte und schwach geatmet habe. Lachflashes gab es längst nicht mehr. Wenn doch waren sie so anstrengend für mich, dass ich schnell aufgehört habe. Mittlerweile war ich 18. Zwei mal habe ich dann für zwei Wochen aufgehört - kalter Entzug, um die Abiklausuren zu schaffen. Das war geglückt, dennoch fing ich als Belohnung natürlich wieder an. Als es auf das Studium zuging, war ich noch depressiver als zuvor und hatte Angst davor einen neuen Schritt zu machen. Das erste Semester ging ich nur einmal zur Uni und fühlte mich dann völlig überfordert. Es war klar, dass ich aufhören musste, um weiter zu kommen. Das fiel mir eines Tages auch nicht schwer, da ich mich ohnehin körperlich schwach fühlte wenn ich kiffte. Ich hatte wirklich Angst um meine Gesundheit. 

Mein Entzug In der ersten Woche in der ich aufhörte, hatte ich kaum nennenswerte Probleme damit, ohne Gras zu leben. Am ersten und zweiten Tag fiel es schwer - das ist normal. Danach war mir aber klar, dass ich es emotional eh nicht aushalten würde nach zwei Tagen Abstinenz etwas zu rauchen, da sich die Wirkung natürlich verstärkt, wenn man 48 Stunden nicht gekifft hat. So überstand ich die erste Woche und war schon sehr stolz auf mich.  Die Nebenwirkungen waren erstaunlich stark: Ich war oft traurig, fühlte mich immernoch ziemlich schwach, konnte nicht schlafen und hatte teilweise heftige Alpträume - was wohl auch daran lag, dass ich vorher etwa zwei Jahre so gut wie gar keine Träume mehr hatte, an die ich mich erinnern konnte. Mein Gehirn hatte offenbar vieles nicht verarbeitet. Auch das Essen schmeckte mir erst einmal nicht, weil der eigentliche Fressflash ja schon alltäglich war. Ich habe die Phase durch viel Sport überstanden, der mir zeigte, dass mein Körper stark ist und mithilfe von gelegentlichem Alkoholkonsum auch kleine Belohnungen für die Etappen geschaffen, was sicherlich nicht die Deluxe-Lösung war aber es funktionierte - insbesondere deshalb weil Alkohol nie wirklich meine Droge war und ich deshalb auch maßvoll damit umgehen konnte. Geraucht habe ich übrigens weiterhin (mit zwei Sachen gleichzeitig aufhören ist eben nicht so klug).  Ich habe natürlich auch Rückfälle gehabt. Zwei oder drei Wochen danach habe ich mir etwas Gras in eine Zigarette gemacht. Das gefiel mir nicht und so habe ich es gelassen. Drei Monate später das gleiche - Rausch war nett aber ich brauchte es nicht nochmal. Erst nach zwei Jahren habe ich dann wieder was geraucht - war wieder doof. Noch ein Jahr später nochmal - wieder doof. 

Tipps: - immer an den Erfolg denken - es war kein Fehler mit dem Kiffen anzufangen. Es war eine Lebensphase, die nun für dich abgeschlossen ist und für die du dankbar sein wirst. Wenn Du clean bist, wirst Du wissen, was ich meine.  - säubere deinen Freundeskreis (viele vermeintliche Freunde sind nur wegen der Sucht da) - etwas Gras in einer Dose verstauen, damit Du Dich jederzeit mit der Macht über Dein Tun konfrontieren kannst - Wenn Du willst kannst Du kiffen, willst Du aber nicht. Stell es Dir wie eine Platte von den Flippers vor. Die schmeißt Du ja auch nicht aus Angst weg, dass Du sie sonst täglich hörst - Auch in einem Jahr wirst Du Dir vielleicht sagen: Ach wie schön war es als ich mit meinen Freunden noch bekifft abgechillt habe. Das ist normal. Bei genauerem Nachdenken wird Dir auffallen, dass Du nur an einen speziellen Moment denkst, in dem Dir Kiffen so richtig gut getan hat. Das sind jedoch nur kleine Ausschnitte aus dem Leben, denn eine Droge wie Cannabis ist nicht immer unumstritten gut, sondern passt zeitweise mal genau zu einem Moment. Der Moment an sich zählt aber und das ist dann eher die Location, die Leute oder die Musik die lief. Das Gras an sich ist nicht toll, sondern würde man es bei Beerdigungen anbieten, um die Gesellschaft zu erheitern. Es verstärkt nur Emotionen und diese werden bei Dauerkiffern immer negativer.  - Falls Du ebenfalls vom Kiffen Depressionen hast oder Ängste vor Gesellschaft, weiten Reisen, Konzerten oder Ähnlichem: such Dir einen Psychologen. Ich habe durch das Kiffen eine Agoraphobie entwickelt, die ich vor ein paar Jahren erfolgreich bearbeitet habe. Das geht vielen Kiffern so und es ist nichts dabei zum Psychologen zu gehen

Was sich seither verändert hat Seit ich clean bin, bin ich viel produktiver, habe mein Studium hinbekommen und gut abgeschlossen. Tolle neue Leute kennen gelernt. Mich selbst kennen gelernt ohne die grüne Brille. Ich bin viel besser als ich damals dachte. Durch die hinzu gewonnene Freizeit bin ich künstlerisch tätig geworden und habe neben dem Studium Rapalben aufgenommen und released, dafür die Beats gebaut und produziert (Vorher habe ich nie an mich geglaubt und daher nur mit Bong in der Hand mal gefreestyled wenn Leute da waren). Ich habe nach dem Studium meinen Traumjob bekommen, den ich wollte, seit ich 18 war und freue mich gerade auf einen neuen Arbeitsvertrag, der eine interessante Position und ein großes Gehaltsplus für mich bedeutet.

Abschließend wünsche ich Dir viel Glück und gute Gedanken beim Clean werden. Das Leben hat viel zu bieten außerhalb des heimischen Sofas und der grünen Brille. Wäre doch schade, wenn man die Chance auf ein wunderschönes, interessantes Leben einfach so ungenutzt lässt, weil es bekifft auf dem Sofa so chillig ist. Alle tollen Ideen, die ich beim Kiffen hatte, habe ich damals nie rausgelassen. Ich habe zwar jeden Abend eine andere tolle Idee gehabt und erzählt was ich morgen mache, letztlich habe ich aber jeden Tag das gleiche gemacht: eine tolle Idee gehabt und erzählt, was ich morgen mache.

Heute sind meine Ideen besser als früher und ich setze sie um. 

Substanzen: 

Kommentare

Vier Monate ohne zu kiffen

Hallo an alle, 

ich bin auf der Seite gelandet und sehr froh gewesen mir das ein oder andere hier mal durchlesen zu können. Dementsprechend möchte auch ich meine Erfahrungen mit euch teilen. 

Ich bin 25 Jahre jung und spiel(t)e Tennis. Früher sehr viel besser (da ich neben dem Tennis auch noch Fitness- und Konditionstraining machte), mittlerweile aus Hobby und Spaß. Des Weiteren bin ich selbstständig und habe jetzt über gute sechs Jahre lang gekifft. Ich bin durch Freunde, die ich erst mit 17 kennenlernte, dann ein Jahr später kurz vor den Abiturprüfungen an Cannabis gekommen. Am Anfang habe ich gedacht: mal eine Abwechslung zu Alkohol. Ich wechselte den Verein und dort kannte ich niemanden. Ich lernte schnell neue Menschen kennen, spielte in einer Mannschaft und integrierte mich. Des Weiteren war ich Mitten in der Abiturvorbereitung. Zu der Zeit wo ich mit Cannabis anfing war ich Single. Während der Ausbildung habe ich natürlich ebenfalls gekifft und als ich den Führerschein machte auch und selbstverständlich zur Zwischen- und Abschlussprüfung auch und während ich mich selbstständig machte .... Na ja ihr wisst schon. Denn schleichend wurde aus einmal am Wochenende kiffen, irgendwann mehr und mehr und mehr. Ich lernte nur noch Kiffer kennen. Kunden kifften und fragten mich auf Grund meines Alters, Arbeitskollegen von mir ebenfalls und so entstand der Zustand, das ich bis zu 4 Joints am Tag rauchte. 

Was hat sich geändert?Ich wurde dick, unsportlich, faul und unerwünschter Weise bekam ich keine neuen Kontakte mehr. Ich war nur noch in dem kleinen Freundeskreis "gefangen" und lernte aus diesem Kreis neue Leute kennen. Irgendwann hörte das aber auch auf. Wir kifften an unterschiedlichen Orten, aber nie dort wo andere waren. Das Tennis wurde natürlich auch immer schlechter und im Job hatte ich nicht mehr wirklich viel Spaß. Am Anfang der Selbstständigkeit war noch alles gut, aber danach eher nicht mehr. Es lief trotzdem alles, aber es wurde nicht besser und mit dem kiffen habe ich das ein wenig verdrängt. 

Nach Jahren habe ich es endlich geschafft jetzt vier Monate nicht zu kiffen. 

Geändert hat sich noch nicht viel. Ich denke immer noch ab und an daran einen zu rauchen etc. Es ist wirklich eine Sucht, auch wenn es jeder ein wenig herunterspielt und sagt dass es nicht so ist. Aber warum genießt er denn tortzdem jeden Zug? Warum macht er nicht mal einen oder zwei Monate Pause? Warum kifft er trotzdem, obwohl du nicht kiffst? Es ist definitiv eine Sucht. 

Ich habe mich jetzt vermehrt auf meine Selbstständigkeit konzentriert und merke, dass ich so langsam produktiver werde. 

Meine Erfahrungen mit Cannabis: - Schlechte/Negative Gedanken- Stress mit Freundin, obwohl gar kein Stress sein müsste- Man nimmt alles persönlich- Sucht ... nicht mehr aufhören können alles mit Cannabis zu lösen.

Wenn du aufhörst musst du erst einmal damit klar kommen, dass du wieder Emotionen ganz anders wahrnimmst und verarbeitest. Sei es durchs Träumen, oder in der Wachwelt durch ungewöhnliche Ausdrücke und Gefühle im Körper. 

Ich weiß selbst noch nicht ganz, wie ich es immer weiter schaffen soll, aber ich kämpfe. Aber ich sag euch, nach vier Monaten ist die Stimme leider immer noch da:"Rauch dir einen. Ist doch nicht so schlimm. Schei* drauf."

LG und viel Erfolg und Glück jedem einzelnen

Angehörige

Hallo Leute,

ich war drei Jahre mit meinem Partner zusammen, vor 3 Monaten haben wir uns getrennt.. bzw. er von mir. Sein Grund war, dass er aufgrund seiner schweren familiären Situation in Therapie gehen muss und trotz der Gefühle mir nicht das geben kann was ich momentan brauche. Jetzt nach drei Monaten hat er mich angerufen und mir unter Tränen gestanden, dass die ganze Geschichte gelogen war und er seit über drei Jahren Cannabis-Süchtig ist. Er hat sich geschämt mir das zu sagen, deswegen die ganzen Lügen.

Mir ist mein Herz in die Hose gerutscht. Ich mein wie kann man drei Jahre lang mit Jemanden zusammen sein (1 Jahr davon sogar zusammen gewohnt) und nichts davon mitbekommen haben? Ich mein, dass er ab und zu mal mit seinen Jungs beim Zocken einen geraucht hat, war mir klar. Aber so, dass er süchtig ist? Das war mir absolut nicht bewusst, da er sein Leben absolut im Griff hatte.. Ausbildung abgeschlossen, Abi angefangen nachzuholen, Sportlich aktiv gewesen.

Jedenfalls weiß ich grad nicht was ich tun soll, er ist seit drei Wochen in Therapie und macht all die typischen Phasen durch die man im Internet liest. Er hat sich selbst angemeldet und möchte das auch alleine durchziehen. Ich bin die einzige Person in seinem Leben, die davon bescheid weiß. Ich bin auch unglaublich Dankbar dafür, dass er es mir das gesagt hat - jedoch sitz ich nun da und frage mich, ob die letzten drei Jahre eine reine Lüge waren? Ich habe ja (ohne, dass ich es wusste) eine Beziehung mit einem Menschen geführt, der dauerhaft High war. Hat er die Beziehung überhaupt so wahrgenommen wie ich es getan habe? Es fühlt sich alles so unreal ist, trotzdem ist der Mensch mir unglaublich wichtig und ich möchte ihm beistehen. Natürlich ganz ohne Druck!

Er kam tatsächlich wieder auf mich zu und möchte sich nächste Woche absolut ungezwungen mit mir treffen und etwas unternehmen.. ich meine gutes Zeichen oder? Wie schafft man es die Balance zu schaffen zwischen Verständnis zeigen, aber klare Grenzen zu setzen? Konkret: ich möchte keine Beziehung mit ihm, solange er nicht stabil ist. Versteht mich nicht falsch, ich will wie gesagt für ihn da sein.. einfach als Mensch. Jedoch soll er nicht das Gefühl haben ich bin seine Kumpeline. Dafür sind meinerseits zu viele Gefühle im Spiel. Entweder ganz eine Beziehung, aber eben clean und stabil.. oder eben nur jemand der ihn als Mensch unterstützt ohne weiteren Erwartungen.

Jetzt die Frage an die, die mitten im Entzug sind oder das schon hinter sich haben. Was hat euch geholfen? Wie gehe ich am Besten mit dem Menschen um, ohne den Eindruck zu erwecken ich habe Mitleid mit ihm. Eher auf Distanz gehen oder aktiv auf ihn zugehen? Ich wäre euch super super dankbar und wünsche euch allen alles Beste!

Antwort

Hallo Unbekannte/r, 

ich weiß nicht wie aktuell dies noch ist, aber vielleicht stößt der ein oder andere wie ich auf diesen Text und möchte trotzdem eine Antwort haben. 

Ich habe echt unfassbar lange gekifft und bin jetzt im 4. Monat durch eigenen Entzug clean. Von heute auf morgen aufgehört. Jetzt gerade denke ich darüber nach, ob ich mir einen rauchen soll oder nicht. Das ist bescheuert. Nun gut nicht das Thema. Ich bin seit guten 1,5 Jahren mit meiner Freundin nun zusammen. Ich habe weder Psychosen entwickelt, noch brauche ich Abstand, noch habe ich mein Leben nicht im Griff. Ich bin insgesamt sehr glücklich mit meinem Leben (Selbstständig, treibe Sport, koche gerne etc.). Dementsprechend habe ich die Beziehung und den Menschen der um mich rum ist, sehr wohl wahrgenommen und lieben gelernt. Sie hatte immer den dringlichen Wunsch, dass ich damit eines Tages mal aufhöre, aber es kam recht spät und irgendwann hat sie mir ein Ultimatum gesetzt. Ich habe dieses ignoriert und sie ist trotzdem an meiner Seite geblieben, bis ich dann jetzt vor vier Monaten von selbst aufhörte. 

Insgesamt ist es so, dass ich Ihre Nähe sehr genoss und sie ein unglaublicher Fels ist. Ich werde sie auch gleich wieder anrufen und von meinem (nennen wir es mal) "Zustand" erzählen. Ich bin allerdings (und das ist mir auch bewusst) ein Typ der Nähe zu Freunden, Bekannten, Familie und Partnerin braucht/schätzt und sucht. Das dürfte von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Was auf jeden Fall hilft: mit jemandem zu sprechen. Man reflektiert manchmal falsch und kommt nicht auf den Gedanken, warum man jetzt gerade rauchen möchte. 

Ich kann nur sagen, Nähe hilft, obwohl das nicht für alle gilt. 

Ich finde es nur schade, wenn ich lese "eine stabile Beziehung". Setz dich nicht ins gemachte Nest. Eine Beziehung wächst an Aufgaben und Ereignissen. Nicht nur an dem positiven und wenn etwas zwischen dem Positiven kommt, hält man Abstand. Das finde ich unmöglich (kein persönlicher Angriff nur eine persönliche Meinung). 

ABER das wichtigste ist: Mach es wie du es für richtig hältst. Zur Not weißt du es beim nächsten Mal besser. 

LG aus dem Rheinland

Marco

Keine Angst

Keine Sorge er ist nach wie vor der gleiche Mensch wie vorher und seine Gefühle werden sich nicht verändern nur weil er nicht mehr high ist. Gerade bei regelmäßige Konsumenten ist es fast unmöglich zu erkennen ob sie high sind oder nicht und auch das Verhalten ändert sich kaum außer die typischen Dinge wie Reaktionszeit und spontane Vergesslichkeit usw... Es ist durchaus möglich nach Cannabis süchtig zu sein und nicht das ganze Leben schleifen zu lassen (hat er ja auch nicht) 

Habe selbst (M 23) jahrelang gekifft (ca.20g) die Woche und bin jetzt auf Entzug. Geändert in meinem Verhalten oder in der Beziehung zu meiner Freundin und Familie hat sich nichts, und wenn dann nur zum bessern z.B. vergesse ich seltener Erledigungen oder kleine Gefallen um die ich gebeten wurde was mich zuverlässiger macht. 

Der Entzug von Cannabis wird von mir persönlich als ziemlich locker empfunden (kenne Raucher die deutlich mehr Probleme hatten mit Tabak aufzuhören) und ist fast ausschließlich eine Kopfsache.  

Um deine Frage zu beantworten hier ein paar kurze Tipps im Umgang : 

sorge für Ablenkung und Abwechslung in seinem Leben wie z.B. Spaziergänge oder Ausflüge 

Sport und gesunde Ernährung sind auch super 

achte darauf das er nicht andere Suchtmittel wählt um den Entzug zu kompensieren und bring ihn aus seinem gewohnten Umfeld.

Mir persönlich hat ein Urlaub sehr gut getan. Kurz gesagt lass ihn nicht alleine daheim hocken da so der Druck im Kopf wächstund ein Rückfall wahrscheinlicher wird.

nach 3 Wochen sollte das schlimmste um sein und ihr könnt neu starten. Rückfälle sollte man nicht bestrafen sondern den Betroffenen ermutigen trotzdem mit dem Entzug weiter zu machen und ihn daran erinnern warum eraufgehört hat. 

viel Glück :)) 

 

Anmekung : Ich weiß das der Post schon älter ist aber ich hoffe ich konnte dir oder anderen helfen und ich hoffe eure Beziehung hat dieses ,,Abenteuer´´ überstanden. 

Mit kiffen aufhören

Hallo, das ist das erste mal dass ich mich auf einer Plattform wegen meiner Sucht öffne, ich habe mit ca 13 Jahren mit dem Kiffen angefangen und bis mein 20ten Lebensjahr durchgekifft, meistens 2g am Tag, ich habe wegen dem graskonsum mit 18 Jahren auch andere Drogen ausprobiert und kann schon mehr als 10 Drogen auf meine Liste schreiben, die mich teilweise bis heute noch wegen den Langzeitfolgen begleiten... ich bin seit 2 Jahren in behandlung wegen einer anderen Droge die ich nie ausprobiert hätte wenn ich nicht gras geraucht hätte, mein Kiefer wurde wegen dieser bestimmten Droge zerfetzt und meine Bewegung wurde stark eingeschränkt. Ich habe schon so oft mit dem Kiffen aufgehört und wieder angefangen so oft dass ich es nicht in Zahlen beschreiben kann, ich habe mir oft Hilfe von Verwandten und Freunden geholt, Motivation gesucht und jeden gesagt dass ich aufhören werde, aber bin oft rückfällig geworden, viel zu oft, es ging so lang weiter bis ich mich so sehr geschämt habe meinen Freunden und Familie davon zu erzählen weil sie mich sonst für schwach halten könnten, weil ich nicht durchgehalten habe, ich habe seit dem ich 17 war nur noch geraucht weil mir etwas gefehlt hat, das gras ist zum Alltag geworden und ich konnte es nur noch sehr stark kontrollieren, ich habe früher oft geträumt, ich liebe es zu träumen und luzid habe ich auch schon oft geträumt, aber seit dem ich jeden Tag gekifft habe und nebenbei auch chick geraucht habe, habe ich gefühlt keine Träume mehr und kann mich auch an keine mehr erinnern, ich habe Freunde verletzt mit meinem Suchtverhalten, ich habe von meinen Freunden gras eingesteckt und wurde auch öfters erwischt, das fing alles mit 17 Jahren erst recht an, davor war alles nur Spaß und es hat mich auch nicht runtergezogen, aber ab einem bestimmten Zeitpunkt kontrolliert das gras deinen Alltag und nicht umgekehrt, ich habe meiner Familie geschadet, immer Stress gehabt und viele verletzt, ich bin jetzt 20 und versuche wieder aufzuhören, mein längste Versuch aufzuhören waren 66 Tage, ich hab wieder aufgehört und bin momentan im 6ten Tag, ich bin stolz auf mich dass ich nicht aufgebe und ich lese immer wieder dass man seine Erfolge im Kopf behalten soll und seine Ziele klar definieren muss und dann würde alles leichter gehen, ich kann jedem empfehlen cbd als Kompensation zu benutzen, ich habe es eine Zeit lang statt das thc geraucht und irgendwann denkt man sich dass man unnötig Geld ausgibt da es sowieso keine Wirkung mehr hat und ab diesem Zeitpunkt entfernte ich mich auch vom gras, aber da muss jeder selbst schauen was hilft.

Ich mag deinen Text und schreibe auch was dazu

Ich lese in den Kommentaren das viele so 2-5 geraucht haben und so und denke mir dann komme ich mit mindestens 30g am Tag (früher) und andere sachen.. Habe mit 14 das erste mal geraucht bin jetzt 21 bin aber nicht wirklich bei meinen Eltern aufgewachsen usw sonder eher in so einer Welt.. Alles von a bis z was drogenbetrifft.. es gab schon echt krasse Erlebnisse... Ich habe mit 18 dann aufgehört direkt von ein auf dem anderen Tag ohne therapie etc finde / fand das unnötig habe es auch immer gehasst in Psychiatrie zu sitzen ey.. aufjedenfall war / bin ich jetzt 2 Jahre clean gewesen.. Habe mir aber gestern was geholt.. aber nur 2g erstmal weil ich krümmelrauchen sozusagen mache.. Ich weiss nicht ob meine (sucht) wirklich jemals weg war.. und ob ich eine Therapie machen sollte... Ich habe niemanden wirklich der mir sagen könnte was wäre wenn du in meinem Körper / leben wärst.. was würdet ihr an meiner Stelle tun oder machen... Glaube eh nicht das jmd Antworten wird aber ein Versuch ist es ja mal wert... Thx

Wtf

Das heißt bei Standardgröße einer Tüte (ca. 0,5g) hast du 60 Joints am Tag geraucht ?

Da kann sich selbst SnoopDogg noch etwas abschauen.

Fall das stimmt bergig dich bitte sofort in Therapie.  

LG Alex 

 

Ich kann nicht mehr

Wer auch immer dir erzählt das er dir 30 g verkauft belügt dich 

Kauf dir eine Waage und dann siehst du das du NIEMALS 30 g am Tag geraucht hast 

mindestens sagst du auch noch

mein Tipp an dich: nie wieder was rauchen 

gute Nacht 

kiffen

hallo ihr lieben,ihr seid alle noch so jung und habt so viel erkannt,find ich toll,da wieder rauszukommen,ich habe das erste mal im leben mit 57 jahren gras kennengelernt und es war für mich total interessant,hat meine power gestoppt,hat gutgetan und es hat super entspannt,war ja auch immer eine kleine dosis,bis auf ein paar ausrutscher in gesellschaft,da konnte ich nicht mal mehr richtig kochen,es hat alles so gut beruhigt,alles war friedlich,der sex war super,aber ich war nicht mehr die person,die ich vorher war,ich hatte mich verändert zum nachteil,das hatte ich erkannt,und alkohol war auch noch im spiel,gute konstellation,passt gar nicht,ich packte nichts mehr,fing an depressiv zu werden,verteuffele die medizinische komponente sicher nicht,meine witzigkeit ging verloren,mein elan,den ich immer hatte und dann beschlossen,dass muss ich beenden,sonst bin ich bald tot,habe wieder zu mir selbst gefunden,bin wieder ich,werde jetzt 64 und seit 1jahr nichts mehr damit zu tun,verurteile aber trotzdem die partykiffer nicht,akzeptiere den gesundheitsaspekt,der ist vorhanden für eine salbe z.b.aber ansonsten bin ich geheilt,auch wenn ich von allen seiten zugekifft werden würde

 

Kiffen hat mich komplett zerstört

Hey, ich muss zu diesem Thema nun auch mal mein Senf dazugeben. Ich M23 habe mit 17 angefangen zu Kiffen. Anfangs nur mit Kumpels in der Schule mal ein Joint in der Mittagspause. Mit 18 habe ich angefangen nurnoch mit einem Kumpel zu chilln und wir haben angefangen zu Buffen was das Zeug hält. Gegen Ende waren wir bei min 5g am Tag. Nun gut in dieser Zeit hat das Gras mein Leben zwar auch schon extrem gefickt da ich kein bock auf meine Familie hatte oder irgendetwas Produktives zu machen. Ich wollte nurnoch mit meinem einzigen Kumpel chilln und den ganzen Tag Kiffen. Aber es war trotzdem eine geile Zeit keine Frage! Nun gut im November letzten Jahres wurden wir gemeinsam mit 30g Gras in der Tasche festgenommen. Mein Kumpel musste in eine Therapie und ich bekam eine Geldstrafe da es nicht mein erstes Vergehen gegen das BtMG war. Mein Kumpel hat daraufhin aufgehört zu Kiffen da er fast seinen Job verloren hätte und da ich keinen Grund hatte aufzuhören haben wir immer weniger Zeit verbracht und ich bin immer mehr in mich gekehrt. Ich hab angefangen alleine zu Kiffen und hatte den selben Verbrauch wie wir beide Gemeinsam zuvor. Zudem habe ich angefangen häufig amphe, koks, mdma und weitere Drogen zu konsumieren. Alles ganz alleine da mein Freundeskreis nurnoch aus meiner Familie bestand die natürlich nichts von meinem Konsum mitbekommen sollten. Eines Nachts war mir dann mal wieder relativ langweilig und ich kam auf die glorreiche Idee etwas LSD zu konsumieren (4 Pappen um genau zu sein) da ich schon öfters alleine auf Acid getrippt bin und eigentlich nur positive Erfahrungen machen durfte. Aber dieser eine Trip wurde mir zum Verhängnis. Mein Kopf hat mir 12 Stunden lang aufgezählt warum ich mich eigentlich selbst umbringen sollte und wie gestört meine Persönlichkeit ist. Die Tage danach plagten mich Selbstmordgedanken und Schlaflosigkeit und in dieser Zeit habe ich so viel gekifft wie noch nie. Teilweise bis zu 10g am Tag bis mein Konto komplett geplündert war. Mein Plan war aber eigentlich auch mein komplettes Gespartes zu verkiffen und dann Selbstmord zu begehen. Als ich dann jedoch kein Geld mehr hatte musste ich gezwungener Maßen aufhören zu konsumieren und obwohl ich mir sicher war, dass ich nicht mehr leben möchte hatte ich (zum Glück) nicht die Eier Selbstmord zu begehen bzw. Schoss mir immer das Bild meiner weinenden Familie in den Kopf die mich 23 Jahre lang großgezogen haben und nur weil ich ein psychisches Wrack bin wollte ich meine Familie nicht auch noch unglücklich machen. Die ersten 2 Tage ohne Weed waren extrem schwierig: ich konnte kaum essen oder schlafen und extreme Alpträume verfolgten mich. Aber daraufhin ging es nur noch bergauf: meine Selbstmordgedanken waren verschwunden und mein Selbstbewusstsein baut sich auch nach und nach wieder auf. Mittlerweile bin ich seit knapp einem Monat clean und verbringe seitdem viel mehr Zeit mit meiner Familie und bin produktiv wie nie zuvor. Meine Sozialphobie neigt sich auch der Besserung und insgesamt merke ich einfach mehr und mehr wie all meine Probleme eigentlich immer nur durch das Kiffen kamen. Ich kann jedem, der Kiffen als Ventil für seine Probleme sieht oder wie es bei mir der Fall war Kiffen als das einzig positive im Leben sieht ans Herz legen damit aufzuhören. Nach wenigen Tagen werdet ihr neue Lebensenergie gewinnen und das Leben an sich wieder genießen können ohne komplett benebelt zu sein.

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