Seit ich mit Kiffen aufgehört habe, kann ich endlich zeigen, was in mir steckt!

Ich grüße Dich!

Meine Geschichte Ich war nicht viel anders als Du jetzt gerade, zumindest, was den Konsum betraf. Mit 12 habe ich das erste mal gekifft, mit 15 habe ich jeden Tag durchschnittlich 1-2 g geraucht durch die Bong meistens. So ging das, bis ich 20 war. Eine sehr lange Zeit, in der ich mich komplett in die Droge zurückgezogen hatte. Soziale Kontakte hatte zum großen Teil nur mit Kiffern und auch nur um was klar zu machen oder dicht Musik zu hören und zu quatschen.  Über die Jahre war ich zu einem emotionalen Wrack geworden. Ich war ständig nervös, traurig oder hatte Angst. Körperlich war ich auch auf einem relativen Nullpunkt und in einer handfesten Depression. Ständig trauerte ich früheren Zeiten nach und gab mir noch einmal den Soundtrack der Zeit, in der ich mich bekifft am wohlsten gefühlt hatte. Fakt war, dass ich zu diesem Zeitpunkt bereits keine Lust mehr hatte dicht zu sein und meine Leben an mir vorbei ziehen sah. Ich war einsam und ängstlich. Jedes Mal wenn ich kiffte, hatte ich noch mehr Angst, weil mein Blutdruck anstieg, ich Herzklopfen hatte und schwach geatmet habe. Lachflashes gab es längst nicht mehr. Wenn doch waren sie so anstrengend für mich, dass ich schnell aufgehört habe. Mittlerweile war ich 18. Zwei mal habe ich dann für zwei Wochen aufgehört - kalter Entzug, um die Abiklausuren zu schaffen. Das war geglückt, dennoch fing ich als Belohnung natürlich wieder an. Als es auf das Studium zuging, war ich noch depressiver als zuvor und hatte Angst davor einen neuen Schritt zu machen. Das erste Semester ging ich nur einmal zur Uni und fühlte mich dann völlig überfordert. Es war klar, dass ich aufhören musste, um weiter zu kommen. Das fiel mir eines Tages auch nicht schwer, da ich mich ohnehin körperlich schwach fühlte wenn ich kiffte. Ich hatte wirklich Angst um meine Gesundheit. 

Mein Entzug In der ersten Woche in der ich aufhörte, hatte ich kaum nennenswerte Probleme damit, ohne Gras zu leben. Am ersten und zweiten Tag fiel es schwer - das ist normal. Danach war mir aber klar, dass ich es emotional eh nicht aushalten würde nach zwei Tagen Abstinenz etwas zu rauchen, da sich die Wirkung natürlich verstärkt, wenn man 48 Stunden nicht gekifft hat. So überstand ich die erste Woche und war schon sehr stolz auf mich.  Die Nebenwirkungen waren erstaunlich stark: Ich war oft traurig, fühlte mich immernoch ziemlich schwach, konnte nicht schlafen und hatte teilweise heftige Alpträume - was wohl auch daran lag, dass ich vorher etwa zwei Jahre so gut wie gar keine Träume mehr hatte, an die ich mich erinnern konnte. Mein Gehirn hatte offenbar vieles nicht verarbeitet. Auch das Essen schmeckte mir erst einmal nicht, weil der eigentliche Fressflash ja schon alltäglich war. Ich habe die Phase durch viel Sport überstanden, der mir zeigte, dass mein Körper stark ist und mithilfe von gelegentlichem Alkoholkonsum auch kleine Belohnungen für die Etappen geschaffen, was sicherlich nicht die Deluxe-Lösung war aber es funktionierte - insbesondere deshalb weil Alkohol nie wirklich meine Droge war und ich deshalb auch maßvoll damit umgehen konnte. Geraucht habe ich übrigens weiterhin (mit zwei Sachen gleichzeitig aufhören ist eben nicht so klug).  Ich habe natürlich auch Rückfälle gehabt. Zwei oder drei Wochen danach habe ich mir etwas Gras in eine Zigarette gemacht. Das gefiel mir nicht und so habe ich es gelassen. Drei Monate später das gleiche - Rausch war nett aber ich brauchte es nicht nochmal. Erst nach zwei Jahren habe ich dann wieder was geraucht - war wieder doof. Noch ein Jahr später nochmal - wieder doof. 

Tipps: - immer an den Erfolg denken - es war kein Fehler mit dem Kiffen anzufangen. Es war eine Lebensphase, die nun für dich abgeschlossen ist und für die du dankbar sein wirst. Wenn Du clean bist, wirst Du wissen, was ich meine.  - säubere deinen Freundeskreis (viele vermeintliche Freunde sind nur wegen der Sucht da) - etwas Gras in einer Dose verstauen, damit Du Dich jederzeit mit der Macht über Dein Tun konfrontieren kannst - Wenn Du willst kannst Du kiffen, willst Du aber nicht. Stell es Dir wie eine Platte von den Flippers vor. Die schmeißt Du ja auch nicht aus Angst weg, dass Du sie sonst täglich hörst - Auch in einem Jahr wirst Du Dir vielleicht sagen: Ach wie schön war es als ich mit meinen Freunden noch bekifft abgechillt habe. Das ist normal. Bei genauerem Nachdenken wird Dir auffallen, dass Du nur an einen speziellen Moment denkst, in dem Dir Kiffen so richtig gut getan hat. Das sind jedoch nur kleine Ausschnitte aus dem Leben, denn eine Droge wie Cannabis ist nicht immer unumstritten gut, sondern passt zeitweise mal genau zu einem Moment. Der Moment an sich zählt aber und das ist dann eher die Location, die Leute oder die Musik die lief. Das Gras an sich ist nicht toll, sondern würde man es bei Beerdigungen anbieten, um die Gesellschaft zu erheitern. Es verstärkt nur Emotionen und diese werden bei Dauerkiffern immer negativer.  - Falls Du ebenfalls vom Kiffen Depressionen hast oder Ängste vor Gesellschaft, weiten Reisen, Konzerten oder Ähnlichem: such Dir einen Psychologen. Ich habe durch das Kiffen eine Agoraphobie entwickelt, die ich vor ein paar Jahren erfolgreich bearbeitet habe. Das geht vielen Kiffern so und es ist nichts dabei zum Psychologen zu gehen

Was sich seither verändert hat Seit ich clean bin, bin ich viel produktiver, habe mein Studium hinbekommen und gut abgeschlossen. Tolle neue Leute kennen gelernt. Mich selbst kennen gelernt ohne die grüne Brille. Ich bin viel besser als ich damals dachte. Durch die hinzu gewonnene Freizeit bin ich künstlerisch tätig geworden und habe neben dem Studium Rapalben aufgenommen und released, dafür die Beats gebaut und produziert (Vorher habe ich nie an mich geglaubt und daher nur mit Bong in der Hand mal gefreestyled wenn Leute da waren). Ich habe nach dem Studium meinen Traumjob bekommen, den ich wollte, seit ich 18 war und freue mich gerade auf einen neuen Arbeitsvertrag, der eine interessante Position und ein großes Gehaltsplus für mich bedeutet.

Abschließend wünsche ich Dir viel Glück und gute Gedanken beim Clean werden. Das Leben hat viel zu bieten außerhalb des heimischen Sofas und der grünen Brille. Wäre doch schade, wenn man die Chance auf ein wunderschönes, interessantes Leben einfach so ungenutzt lässt, weil es bekifft auf dem Sofa so chillig ist. Alle tollen Ideen, die ich beim Kiffen hatte, habe ich damals nie rausgelassen. Ich habe zwar jeden Abend eine andere tolle Idee gehabt und erzählt was ich morgen mache, letztlich habe ich aber jeden Tag das gleiche gemacht: eine tolle Idee gehabt und erzählt, was ich morgen mache.

Heute sind meine Ideen besser als früher und ich setze sie um. 

Substanzen: 

Kommentare

Immer mehr den anschluss zu Menschen verloren

Ich bin 21 Jahre alt und habe mit 17 angefangen zu kiffen. Erst war es genau jedes Wochenende mit meinem alten Freundeskreis. Heute will ich nichts mehr mit diesen Personen zu tun haben. Wir chillten bei einem Kumpel oder im Park. Bis dahin hat es sehr viel Spaß gemacht und wir konnten gemeinsam einen rauchen, lachen, Storys erzählen und lecker essen. Mit meiner heutigen Exfreundin habe ich gekifft, da wir im high Zustand nicht gestritten haben, viel Sex hatten und uns voll gefressen haben bis wir dicker geworden sind. Als ich meinen "Freundeskreis" verlassen haben, da sie anfingen Extacy und MDMA zu nehmen, fing ich an alleine zu kiffen. Mit meiner Freundin machte ich Schluss, da wir nur am streiten waren -außer wir waren high. Zuhause kiffte ich jede woche 4g aus dem Fenster und sperrte mich hierfür in mein Zimmer ein, damit es ja keiner aus meiner Familie mitbekommt. Sobald ich nach der Arbeit nachhause kam, brachte ich reichlich Essen und Trinken in mein Zimmer und sperrte die Tür zu und fing sofort an, einen zu bauen. Somit verbrachte ich mehr Zeit in meinem Zimmer als mit Freunden oder Familie, da mich gefühlt alles nur stresste oder langweilig war. Ich habe mindestens drei oder vier mal überprüft ob die Tür auch wirklich zugesperrt ist, da ich wirkliche Paraneuer davor hatte erwischt zu werden. Den anschluss an die Realität verlor ich dadurch und merkte es erst, als mir aufgefallen ist, dass ich sehr vergesslich geworden bin, keinen Appetit hatte ohne stoned zu sein und weil ich niemandem mehr so richtig in die Augen gucken konnte. Da ich immer Paraneuer hatte, jemand bekommt durch meine Glasigen Augen (welche ich immer hatte) mit, dass ich nur am Kiffen bin und nicht mal mehr lust hatte mit meinen besten Freunden raus zu gehen, geschweige denn meiner Leidenschaft -dem Kraftsport nachzugehen verlor ich mein Selbstbewusstsein und meine Lebensfreude. Seit 3 Wochen lasse ich die Finger von Gras und ich werde wieder klar im kopf, habe wieder Appetit, gehe zum Sport und verbringe auch wieder mehr Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden. In der Arbeit liefere ich auch mehr leistung ab und merke wie ich den Anschluss zu der Menschheit wieder finde, da ich schon lange nicht mehr so vor Selbstbewusstsein gestrotzt habe und nicht mehr so gestresst bin. In vier wochen habe ich die Abschlussprüfung meiner Ausbildung und nehme mir vor, bis dahin und auch danach nicht mehr zu kiffen. Kiffen befriedigt mich immer nur für den moment und lässt mich meine sorgen für eine kurze Zeit vergessen aber die Probleme lösen tut es auf keinen Fall. Im gegenteil, es wird alles dadurch schwerer, da ich persönlich sehr negativ drauf war und den Ganzen Tag nur auf den Moment gewartet habe, wann ich endlich in meinem Zimmer bin und für mich alleine aus dem Fenster Kiffen kann. Mit den konsum sollte man sehr vorsichtig und bedacht umgehen und ja nicht unterschätzen! Den einziegen Vorteil den Graß bietet ist der intensivere und längere Sex. Alles andere wie der intensivere Geschmack des essens werden früher oder später zum verhängnis, wenn du dadurch Fett wirst und den appetit am nicht stoned essen verlierst. Zudem macht es extrem Faul und nimmt dir nach längerem Konsum deine Lebensfreude.

Seit 11 Tagen ohne Weed

Hallo zusammen, 

mein Freundeskreis bestand schon immer aus Leuten die älter waren als ich also begann ich mit ihnen zu kiffen. Ich damals 14, meine Kumpels 16. Heute bin ich 22 und habe speziell in den letzten 3-4 Jahren täglich konsumiert ungefähr 2-5 Gramm pro Tag je nach Stimmungslage und Zeit. 

Ich wurde damals in diesem „älteren“ Freundeskreis akzeptiert dadurch, dass ich ein sehr Selbstbewusstes Auftreten hatte und für das Alter auch  ein ziemlich weitentwickeltes Mindset hatte.

Zu Beginn, also die ersten 2-3 Jahre waren Rückblickend vlt die schönste Zeit in meinem bisherigen Leben. Lachflash‘s ohne Ende, dazu ein tolles Sexleben und ein großer Freundeskreis aber während all meine Kumpels es bei diesem 1 Joint pro Tag oder evtl 2 belassen konnten, entwickelte ich ein Verlangen nach mehr...

Der Konsum stieg ständig, gefühlt hatte ich von 154 Wochenstunden keine 10 in denen ich nicht komplett dicht war, was mir damals auch nicht problematisch vorkam. Schule lief für die beschriebenen Verhältnisse ziemlich gut das selbe mit Beziehungen, eines Tages so würde ich es Rückblickend beschreiben hat sich ein Schalter in meinem Gehirn geklickt. Aus dem selbstbewussten Jungen der es genoß mit seinen Jungs Zeit zu verbringen wurde ein absolutes Nervenbündel der das Haus eigtl nurnoch verließ um für Nachschub zu sorgen. Smalltalk wurde zur Tortur da ich kaum noch verständliche Sätze bilden konnte, Emotionen wie Lachen oder Weinen wurden zu Fremdwörtern kurz gesagt ich war emotional komplett abgestumpft. Selbst Zeit zu verbringen mit Menschen die man eigtl liebt und schätzt war mehr ein nötiges Übel als etwas über das ich mich freute, was vermutlich auch darauf zurückzuführen ist, dass ich immer krampfhaft versucht habe zu verheimlichen wie Kaputt im Kopf ich den wirklich bin

All das war mir Jahrelang selbst sehr gut bewusst und ich kannte meine Lage sehr gut, hatte jedoch keine Motivation diese zu ändern. Bis vor 11 Tagen, als ich eine Freundin aus Schulzeiten zufällig wieder traf. Sie kannte mich noch als diesen selbstbewussten und lebensfrohen Typ und war entsprechend schockiert was aus mir geworden ist. Durch ihre Meinung über mein heutiges Ich , habe ich tatsächlich die Motivation gefunden endlich aufzuhören in der Hoffnung, dass mein altes Ich wieder zum Vorschein kommt und endlich wieder glänzen kann bei allem was ich tue anstatt mir fast in die Hose zu scheißen beim Gedanken eine attraktive Dame anzusprechen...

Nun sind erst 11 Tage vergangen, die Fortschritte halten sich in Grenzen aber ich werde nicht aufgeben und weiter daraufhin arbeiten wieder ein in jeder Hinsicht besserer Mensch zu werden!

P.S. Ich würde niemals meinen eigenen Kindern Gras verbieten, nur würde ich dafür sorgen, dass sie nicht schon in so frühem Alter konsumieren wie ich das tat, da es vermutlich der Auslöser für mein heutiges Verhalten ist.

 

Peace out Leute. 

Ich fühle euch ..

Hallo alle beisammen,                             Ich, M24 habe das erste mal mit 16 einen Joint gebartzt - ganz klassisch mit Kollegen nach der Schule. Nicht drauf hängengeblieben weil zu dieser Zeit andere Dinge wichtiger waren und die Disko-Alkoholzeit losging. So mit 18/19 kam es auf Hauspartys (2-3 mal im Monat am Wochenende) zu Mischkonsum, also gesoffen und mit den Kumpels 1-2 Tüten geteilt. Habe da inzwischen eine Ausbildung begonnen und war noch nicht an dem Punkt mir selber Ott zu besorgen also war der alleinige Konsum bzw. das Verlangen noch nicht wirklich da sondern ich bestimmte noch wann ich buffen wollte. Das war dann aber mit 20/21 endgültig vorbei und ich lernte „härtere“ Kiffer kennen und 1,2 Freunde gingen den gleichen Weg mit. Es kamen mehr und mehr Kontakte zu Dealern und der „Szene“ generell - natürlich begann ich zu fern Zeit auch mir regelmäßiger (meist 2-3 mal die Woche) ein 10er oder Zwanni zu holen. Letztes Jahr also so mit 22/23 wurde das Level nochmal erhöht. Haben angefangen uns mit 3 Leuten immer 100g zu holen. Ging klar weil ich noch Geld verdient habe und ihr wisst, ist wesentlich sparsamer als jeden Tag einzeln zu holen wegen der Menge. Haben da echt Immernoch gute Preise bekommen und uns toll gefühlt wenn über 100g aufm Tisch lagen. Nachteil: es war dauerhaft was da! (Was damals ein Vorteil war). Da ich zu der Zeit noch im Elternhaus lebte, mit 2 Brüdern die 0,0% mit Drogen zu tun hatten/haben konnte ich Immer erst Abends kiffen. War wirklich nie der Typ fern stoned gearbeitet hat oder am helligten Tage schon Verlangen dannach hatte weil ich finde, dass das Rauchen am Abend und insbesondere Nachts eine ganz andere, intensivere Atmosphäre bringt. Konnte mich da wirklich immer sehr gut dran halten und habe, bis auf 3,4 im Sommer am Samstagvormittag am See mit den Jungs NUR abends/nachts geraucht. Auch weil es halt dann erst ging (bis alle zuhause geschlafen haben) weil es mir immer sehr wichtig war nicht erwischt zu werden. Nun der Nachteil daran: Habe im laufe der Zeit komplett mit Zigaretten und somit auch mit Tabakjoints aufgehört und Pur gekifft. Ja ist vllt Verschwendung aber Bong könnte Ich  mir nie antun. So, wenn ich also in der woche (nächsten Tag 6:15 aufstehen) immer erst um 2:00 uhr nachts einen fetten puren Jay gebartzt habe ging es los, dass ich Morgens immer schlechter hoch kam! Zack - paar mal passiert und Ausbildung im letzten Jahr verloren weil gekündigt worden (absolut zurecht natürlich) Ziemlich scheisse das alles Weil ich Nicht aufs Wochenende warten konnte und nicht verzichten Wollte. Ich wusste genau ich werde wieder verschlafen Aber fühlte mich in meiner Stoned Blase einfach zu gut und sorglos in dem Moment. So kein Geld mehr gehabt weil keine arbeit aber weiterhin süchtig hoch 10 gewesen (Antrieb für einen Job war natürlich garnicht da). Dann ging es los mit Wertsachen verkaufen um Geld zu haben. Habe soviele geile Klamotten verkauft und schließlich auch mein Auto und über das Jahr (jeden Abend 15€ Joint geraucht) alles verkifft. Gott was mich das ärgert!!! Schlimmer noch: als es dann nix mehr zu verkaufen gab und ich Geldnot hatte wegen Ott ging die Lügerei los weil man sich eben doch verbiegt für Cannabis. Habe teilweise meine Brüder und Freunde angelogen bzw gesagt ich bräuchte Geld für dies und das (wichtige Sachen halt). Habe davon natürlich Gras geholt. Man schäme ich mich Dafür! Ekelhaftes Verhalten an den liebsten nur für die Sucht! Aber da ging es los. Konnte dann irgendwie den Rausch nicht mehr so genießen wie vorher und hatte ständig dieses schlimme Gefühl im Nacken dass ich für meine scheiss sucht die Leute angelogen und betrogen habe die mich wirklich immer unterstützt haben! Es machte so keinen Spaß mehr und ich habe es nicht mehr in meine sorgenfreie Blase wie früher geschafft wenn ich kiffte. Es machte mich fertig und das war der KLICK Moment! Egal ob man sich das Geld kriminell oder erlogen holt - Leute die Droge verbiegt euch! Bin nun seit 9 Tagen ohne Joint und es Geht jeden Tag Berg auf! Ich habe Motivation meinen Leuten die Wahrheiten zu erzählen und alle Schulden auszugleichen. Man fühlt irgendwie einen frischen Windstoß sich in vielen Bereichen wieder mehr um Dinge zu kümmern und neue dinge anzufangen. Ich habe in 2 Tagen mein erstes Muay Thai Training und richtig Bock drauf! Das Ende von weed motiviert mich voll und ganz, auch in anderen Bereichen meines Lebens die nix damit zu tun haben, neue Möglichkeiten zu entdecken und mich nüchtern zu erweitern. Habe wieder den Reiz mich weiter zu bilden und für andere Menschen da zu sein! Ich bin froh die reißleine gezogen zu haben und stelle mich dem Entzug. Vermutlich wäre es bald soweit gewesen, dass ich angefangen hätte meine Leute zu beklauen und das könnte ich mir nie wieder verzeihen! Leute löst euch von dem scheiß Zeug denn es kann auf so vielen verschiedenen Ebenen das Leben erschweren. Ich werde wieder am nüchternen Leben teilnehmen (alkohol ist sowieso Seit Jahren kein Thema mehr also nicht in die nächste sucht) und wünsche jedem der den ausweg wählt viel Kraft und zuspruch! Keiner ist alleine! - Ein klarer verstand ist der beste rausch und öffnet ganz neue Türen! (Rechtschreibfehler vorbehalten weil mit iPhone verfasst)..

 

 

Erfahrungen und Erinnerungen

Ich hoffe, ich bin hier richtig. 

Ein Freund ist in den letzten Jahren ein Dauerkonsument geworden und hat lange Zeit über Menge und Häufigkeit gelogen. Anfangs hatte er extrem paranoide Phasen, war oft wirr. Dann wandelte sich das allmählich zu ständigen Verdächtigungen (Freunde, Kollegen usw.) und zu einer arroganten Aggression. Er hat immer wieder andere provoziert und sich dann gewundert, dass er damit sowohl privat als auch beruflich aneckt. Ebenso wie die Vergesslichkeit wurde das zunehmend schlimmer - er hat Erlebnisse, Gespräche und wichtige Aufgaben bei der Arbeit vergessen, hat einiges erfunden bzw. falsch erinnert (Streits, die nie stattgefunden haben z.B.). Schlafen war angeblich nur noch möglich, wenn er high oder betrunken war. Es ging auch ohne aber er hat Schlafprobleme immer wieder als Grund angeführt, nicht aufhören zu können. 

Irgendwann hat er zugegeben, dass er ein Suchtproblem hat. Er hat allerdings anderen die Schuld dafür gegeben (er wurde in die Sucht getrieben), hat seine Dealerin ständig in Schutz genommen und weiterhin zu ihr aufgesehen (obwohl sie ähnliche Probleme hat) und meinte, das Kiffen gibt ihm sein Selbstbewusstsein zurück. 

Nun behauptet er (mal wieder), aufgehört zu haben - und plötzlich ganz klar zu sein, sich erinnern zu können. Zugleich drehe sich aber auch sein Kopf den ganzen Tag und er kann nicht arbeiten. 

 

Jetzt meine erste Frage an alle, die den Entzug durchhaben: War das bei euch auch so, dass Erinnerungen "zurückkamen" und ihr Sachen rückblickend anders gesehen habt? Ich kann mir das nicht richtig vorstellen. Er war ja jetzt lange Zeit täglich in vielen Situationen high, hat die Situationen also auch ganz anders wahrgenommen. Kann sich seine Perspektive wirklich rückwirkend ändern?

Und Frage zwei: Hätte euch beim Aufhören irgendwas helfen können? Eine Form der Unterstützung, die ihr euch gewünscht hättet? 

Danke schon mal für eure Antworten!

 

Selbstkontrolle und Disziplin gegen Dauerkonsum!

Ich denke dass jeder hier weiß, was dauerkonsum tatsächlich anrichtet und auf Dauer mit der psyche macht. Ich möchte Gras nicht "schönreden" ABER:

Ich bin jetzt 20 (w) und habe endlich anfangen (nach 5 Jahren dauerkonsum) , kontrolliert mit dem Zeug umzugehen, und seitdem geht es mir ungemein besser (Depressionen, Angstzustände etc) .

Für einige mag es die Lösung des Problems sein, komplett damit aufzuhören. Ich bin der Meinung, dass man diszipliniert mit der Droge umgehen sollte, und auch mit sich selbst. Denn ab und zu einen zu rauchen hilft mir persönlich oft sogar kreativ oder gedanklich weiter.

Wichtig dabei ist die Häufigkeit und die Intention des einzelnen. Wer die Droge nutzt um zu verdrängen, Spaß zu haben oder sich kreativ zu entwickeln, sollte sich dessen BEWUSST sein, und stark genug sein, nicht wieder in ein Muster abzudriften. Cannabis agiert im unterbewussten, wer lernt bewusst damit umzugehen kann anfangen aus seinen Vorzügen schöpfen. Es ist nicht schlimm, wenn man am Wochenende mit seinen kumpels oder auf dem Festival mal für einige Tage über die Stränge schlägt, solange man sich selbst soweit im Griff hat, das Zeug danach mal wieder für 1-2 Wochen liegen zu lassen. Es ist nicht schlimm 1-2 mal die Woche zu rauchen, wenn man es nicht übertreibt. Wer wenig raucht, braucht ja auch nur ein paar Krümel um high zu werden, aber wer nach einem ausgelassenen Wochenende die Finger nicht davon lassen kann, raucht schnell wieder 2-3 joints am Tag, und ist wieder dauerkonsument. Und wem bringt es etwas, immer wieder vom dauerkonsum/ sucht in eine entzugsphase zu rutschen, um danach wieder damit anzufangen?

Mir hat es geholfen, erstmal komplett für einige Wochen aufzuhören, um das Thc und somit die Gewohnheit komplett aus dem Körper zu bekommen. Jetzt habe ich seit einem halben Jahr einen kontrollierten Umgang damit.

Bei Cannabis kommt der dauerkonsum schleichend. Wer das weiß und sich selbst im Umgang mit der droge gut kennt, weiß selbst wann Schluss ist, und muss nur den Willen haben, den Konsum nicht mehr zur Gewohnheit werden zu lassen. Denn eben die Gewohnheit macht Cannabis zur Sucht, das "ach gestern hab ich doch auch schon geraucht" oder "ein joint mehr macht den braten auch nicht fett.".

Man muss lernen, sich unter Kontrolle zu halten und sich selbst ab und zu eine Grenze setzen, damit man auf die schönen Dinge, die Cannabis mit sich bringen kann, nicht unbedingt verzichten muss. Ich habe endlich gelernt, dass es bei Cannabis auf Selbstdisziplin ankommt. Dass man die Lust auf Cannabis einfach mal runterschlucken muss, wenn man davon noch etwas haben will.

Man braucht keinen Entzug, wenn man weiß, wie man mit sich selbst umzugehen hat und dass man sich selbst auch mal Grenzen setzen muss. Man muss nur stark genug sein um seine eigenen Regeln einzuhalten, und meiner Meinung nach ist das etwas, das im Leben allgemein sowieso wichtig ist.

Für "ganz oder gar nicht Menschen" mag meine Ansicht vielleicht keine Lösung sein, ich wollte hiermit lediglich einen Denkanstoß geben. Denn Cannabis wird erst zur "teufelsdroge", wenn man falsch damit umgeht.

Es reicht langsam

Ich bin 24 Jahre alt, männlich und kiffe seitdem ich 14 bin, seitdem ich 16 bin täglich

Für aussenstehende scheine ich ein ganz normaler Typ zu sein. Ich bin seit 5 Jahren in einer Beziehung, meine Freundin kifft auch auch aber nicht so häufig wie ich. Ich spiele seit 2-3 Jahren im Fußballverein, habe einen Job und einen großen Freundeskreis aus Menschen mit denen ich aufgewachsen bin und bereits die meisten seit klein auf kenne, fast alle kiffen.

Ich konsumiere seit 10 Jahren, grundsätzlich ist alles okey. Ich habe keine Depressionen oder Angstzustände auch meine Familie vernachlässige ich nicht. Mein Essverhalten ist auch in Ordnung (Esse eher zuviel als zu wenig xD) auch meinen Führerschein habe ich "noch" nicht verloren. Was ich auch oft gelesen habe, dass einige Dauerkiffer große Menschenansammlungen, Partys, Veranstaltungen und Unternehmungen meiden. Auch dieses Problem habe ich Gott sei dank nicht.

Ich gehe mit meiner Partnerin gerne tanzen, mit den Jungs öfter mal ins Fußballstadion und bin auch sonst so der "Organisierer" in unserer Gruppe.

Mit 20 habe ich mal 2 Monate nicht gekifft, als ich meine Abschlussprüfungen für meine Ausbildung geschrieben habe.

Nachdem ich jetzt viele Beiträge gelesen habe, wie scheiße es einigen Leuten geht schätze ich mich glücklich nicht so massive Probleme zu haben. Was mich an der kifferei stört sind meine Einschlafstörungen.. ohne scheiß ich kann prall nicht einschlafen,Stimmungschwankungen, Konzentrationsstörungen und die Vergesslichkeiteit. Besonders letzteres geht mir besonders aufn Sack.

Mit 24 bin ich an einem Punkt angekommen an dem es reicht ! Gekifft hab ich genug. Ich würde gerne den Alltag mit klarem Kopf sehen und nicht in diesem Nebel... Auserdem möchte ich mich beruflich weiter entwickeln, abnehmen (scheiß fressflashs) und meine Beziehung die in letzter Zeit aufgrund von Faulheit leidet wieder stabilisieren.

Heute war mein erster Tag ohne Graß und mir gings wirklich schlecht.. nur schlechte Laune und kein bock auf garnichts. Ich bin schon gespannt was für Alpträume ich heute Nacht haben werde. Hoffe die nächsten 5 Tage vergehen schnell danach bin ich was die Entzugserscheinungen (schlechte Laune/Stimmungsschwankungen) angeht übern Berg.

cannabis

hey, ich habe relativ spät mit dem kiffen angefangen so ca mit 18 19 aber habe es meiner meinung nach und der meinung meiner freunde exzessiv gemacht(die ganz nebenbei selbst kifften) kiffen hatte mir immer sehr viel spaß bereitet und ich war nie jemand der träge oder lustlos auf bestimmte sachen war. jedoch ist man als kiffer immer iwo indirekt eingespannt weil es nicht wirklich angesehen ist von der gesellschaft deshalb hat man iwann gelernt sich aus bestimmten orten,veranstaltungen oder sitauationen rauszuhalten was meiner meinung sehr traurig ist, wenn man überlegt das jemand der sich bis zum besäuft ob aggressiv oder nicht über lieber gesehen ist als jemand der eine zauberzigarette raucht. habe mich ehrlich gesagt auch über leute lustig gemacht die meinten gras wäre eine sooo krasse droge und etc..jedoch hab ich nach ca 8 jahren ein bis drei situationen gehabt wo ich das gefühl von einer panikattacke hatte und ab dem moment den entschluss gefasst habe das ich damit aufhöre..und bitte glaubt mir( habe seit 8 monaten keinen mehr geraucht und kann auch neben meinen freunden die es noch tun wiederstehen), der entzug nach 8 jahren war für mich sehr hart..einmal weil der körper danach sucht, 2. weil der stoffwechsel etv sich umstellt und letztendlich man sich mit problemen,sorgen,situationen und und und endlich wieder auseinander setzt bzw setzen muss...ich bin verdammt stolz auf mich das ich so weit gekommen bin und ehrlich gesagt keinen verlangen danach habe..man sollte cannabis nicht unterschätzen vorallem dieses ganze alibi gras in deutschland was -gott weiß wie oft- hochgezüchtet ist..klar vermisst man ab und zu bei nem coolen film die chillige grüne lunte aber was ich durchgemacht habe wird mir kein joint wieder gut machen können... mein ziel ist es mind. 1 jahr durchzustehen was meiner meinung nach kein problem sein wird aber ich hoffe das ich iwann wieder einmal eine schöne grüne zigarette rauchen werde ohne davon abhängig zu werden obgleich es wieder n geiler rausch wird oder nicht( denke das werde ich in holland machen) diese kifferei hat nachträglich meine beziehung kaputt gemacht weil ivh echt sehr mit mir selbst beschäftigt war .. deshalb stets vorsichtig sein leute und alles in maßen ist gut..viel erfolg und spaß weiterhin

Cannabis ist nur am Anfang schön

Hey hier meine Geschichte bin 18 Jahre alt habe mit 15 angefangen Cannabis zu konsumieren das erste Mal war unglaublich vor dem ersten Zug hat mein herz extrem schnell geschlagen aber dann beim am Joint ziehen war kein schlagen mehr zu spüren ich fühlte mich extrem gut und vorallem ruhig vorallem weil ich vorher eher ein "Rocker" war der auch sich nicht gestreubt hat Mal zu zu schlagen wenn es zum Streit kam das war dann nicht mehr so ich war viel ruhiger und offener habe dann irgendwann Ecstasy probiert das führte zu Pilzen LSD und sogar Crystal aber das hatte nichts geändert ich habe eine Freundin gefunden die ich sehr geliebt habe aber irgendwann fing der weg nach unten an ich hatte keinen Spaß mehr am Kiffen waren am Tag mindestens 4g Geld war keins mehr da also logische Folge Schulden über Schulden hatte auch Arbeit aber auch das verlor ich durch gras weil ich Elan los war aber das war noch banal irgendwann kam es zu Gefühlslähmungen und meine Gedanken waren nurnoch negativ mein Freundeskreis hat sich drastisch geändert ich hatte nurnoch Leute um mich Rum die ich ausnehmen konnte weil sie nicht so viel Erfahrung und Vertragen hatten wie ich sie haben mich wie für einen Gott gehalten weil ich immer was ran bekam und auch egal was alte Freunde waren vergessen aber ich erinnerte mich an diese schöne Zeit und war wütend weil es schon lange nicht mehr so war das ging so lange bis jeder Blick in den Spiegel nurnoch weh tat ich dachte das war nicht mehr ich nicht mehr der alte ich habe immer im Spiegel mit mir selbst geredet King Kalle(mein früherer Spitzname als Rocker) wo bist du aber ich fühlte mich so als ob er noch tief in mir war als mich eines Tages meine Freundin verlassen hat gingen schussartig die Augen auf "King Kalle" war wieder da und ich hörte wieder Rock habe von einem Tag auf den anderen aufgehört und ich mich einfach herrlich gefühlt ich hatte mein altes ich wieder und habe die Welt dafür geliebt auch wenn meine Freunde kiffen ich sage steht's nein und wem es auch so geht hier ein Tipp wenn ihr loskommen wollt verpasst euch einen harten Schicksals Schlag lasst euch die Augen öffnen und denk immer daran ich bin so stark das will ich nicht wieder geben und auch nicht meine Gefühle und meinen Antrieb

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