Therapie

Base seit mehreren Jahren, mal mehr, mal weniger. Hab insgesamt mehrere tausend Euros ausgegeben. Hab jetzt Frau und Kind, und war fast 1 Jahr clean (indem Zeitraum ist das dann auch passiert). Dann plötzlich hat es klick gemacht und ich hab wieder konsumiert. Nach einem halben Jahr Konsum war der Führerschein weg. Verkehrskontrolle. Jetzt bin ich in Therapie, mit Urinkontrollen (UKs) und allem Pipapo. Sehr empfehlenswert das alles, aber: bringt nix! Ich konsumiere weiter. Naja, die Therapie ist auch noch nicht zu ende, und ich bin schon viel gerissener zugange alle Rezeptoren und Ereignisse, die mich zum Konsum veranlassen auszutricksen, aber Mittel un Wege tun sich immer auf, gerade in schwachen und/oder starken Momenten. Und das ist der Punkt, ich will wenn es mir schlecht geht genauso konsumieren, wie als wie wenn es mir gut geht. Ich würde am liebsten jetzt gleich was rauchen. Hab auch (ungelogen) ca. 1,5 Gramm im Keller liegen und könnte das auch aufkochen und wegmachen, aber es gab viel Stress heute in meiner Familie und meine Frau sagt ich soll nicht die Wohnung verlassen, weil das Kind krank ist und ich wieder Post von einer Behörde habe, die mich in einem erneuten Fall anklagt. Tja, jetzt liegt das da rum, und ich bin super-mega-echt-richtig-dolle stark und gehe nicht runter und koch das auf, sondern schreib weiter Kettensätze in dieses Portal. Scheint irgendwie zu helfen. Werd gleich eine Zigarette rauchen und ein Bier trinken, aufm Balkon, mit Jacke an, weil es schon so kalt ist. Ich meld mich dann wieder, wenn ich dann alles weggemacht habe. Der Horrortrip das ganze Spiel. Ich bin übrigens eher der Bodenabsucher, als der paranoide Alleshörer und rauche bis alles weg ist und will danach auf jeden Fall noch irgendwie mehr davon, auch wenn schon der zweite Zug nicht wie der erste war und ab da alles nur abwärts geht. Der Zug Nummer 100 ist dann die totale Katastrophe und man merkt das alle Atemwege im Sack sind, aber trotzdem noch die 101 machen, ist klar ne!

Substanzen: