Wer ist clean?

Gibt es hier jemanden, der mindestens ein Jahr weg ist von Koks? Ich meine ernsthaft, ohne sich selbst zu belügen.

Wenn ja, wie hast Du das geschafft? Wie fühlt sich das an? War es schmerzhaft? Wie lange geht sie Sucht weiter? Hört es irgendwann auf? Bist Du glücklich? Willst Du das Zeug immer noch? 

Ich dreh durch, wenn ich länger als 4 Wochen nichts nehme.

Substanzen: 

Kommentare

Koks iv

Also ich habe vor etwa 1 Jahr das letzte mal Koks iv konsumiert und wurde nur durch Therapie und ungünstige Umstände/Familie davon abgehalten. Trotzdem habe ich die ganze Zeit daran denken müssen, Mal mehr,mal weniger. Es ist echt zermürbend. Bald kann ich wieder konsumieren, Ich freue mich darauf, obwohl mir in dem Abstinenzjahr klar wurde WIE süchtig ich in Wahrheit bin. Es ist eigentlich schrecklich- habe lange Opiate genommen und immer wieder sehr gutes Crystal, aber woran ich in dem Abstinenzjahr meisten dachte war Kokain iv. Ich hätte mir in den Jahren in denen ich Opiate u Crystal genommen hab nicht vorstellen können was in Wahrheit Sucht bedeutet. Erst als ich vor 2 Jahren Koks iv entdeckte.

es is machbar

hi,

ich hab immer cocktails intravenös genommen. hab wegen meinem lebensgefährten aufgehört, weil mir irgendwann klar wurde, dass mir die beziehung zu ihm wichtiger ist und ich nicht wieder auf der straße landen will von der wir uns gemeinsam weg gekämpft haben. wenn du die richtige motivation hast ist es zwar immer noch schwer aber machbar. heroin hab ich noch nicht ganz lassen können, ich hol mich aber auch davon runter, bin schon fast ganz unten. ich kann dir nur sagen ich hab ne höllenzeit hinter mir, vorallem psychisch. der koksentzug hat nicht körperlich weh getan. ich war nur extrem unruhig, schlaflos, getrieben und natürlich waren ständig die gedanken dran da. und ich wollte mich ständig selbst verletzen...aber das problem hab ich so oder so. es war nur heftiger während dem koksentzug. ich muss gestehn ich hab ne andre sucht benutzt um mich besser davon abzulenken.ich hab mörderisch viel mmo's gezockt. aber irgendwann wirst du mit jedem tag stärker und schaffst es immer leichter nicht dran zu denken und auch nein zu sagen. wie lang das dauert is sicher bei jedem anders. ich hab mir angewöhnt, instant an all die grauenaften situationen mit koks zu denken die ich erlebt hab wenn ich wiedermal nen schwachen moment hatte. also dinge wie überdosen, paranoia, ticks....die ewige jagd drauf und dass man eig nie zur ruhe kommt. das hat mir enorm geholfen. und irgendwann wars auch nichtmehr notwendig mich ständig mit zocken abzulenken. ich spiel jetzt nur mehr 1-2 stunden am tag und auch nur wenn meine freundin on is.

gibts dinge die du früher gern getan hast bevor drogen die hauptrolle gespielt haben? ich hab zb wieder angefangen zu zeichnen und versuche dadurch das erlebte zu verarbeiten. immer wenn ich enorm lust auf nen rückfall hab und auch all die schlechten erinnerungen nicht helfen, zeichne ich das was ich mir wünsch, hör musik und steiger mich richtig in das gefühl rein...klingt verrückt ich weiß.aber wenn ich es zeichne ist es als ob ich das bedürfnis danach aus mir rausliete und ins papier brenne. das ist MEIN  weg. du musst dir deinen eigenen suchen,ich hoffe du findest ihn.

mach wenn möglich auch eine psychotherapie, es hilft wirklich. wichtig wär für dich zu verstehn wieso du soweit gekommen bist. und du musst absolut ehrlich zu dir selbst sein. dir deine fehler eingestehn und nicht andren die schuld zuschieben.

es wäre gelogen zu sagen, dass ich sofort aufhören konnte damit. es gab x rückfälle, aber irgendwie hab ich mit jedem mal mehr wut auf mich selbst und ein schlechtes gewissen meinem lebensgefährten gegenüber gehabt. ich hab mir auch angewöhnt es nicht mehr zu verheimlichen wenn ich rückfällig wurde. der schmerz in seinen augen hat mir dabei geholfen die finger davon zu lassen. und falls du jetzt denkst ich hab mich stattdessen mit Heroin zugedröhnt, liegst du falsch. ich hab nämlich zur gleichen zeit angefangen es nicht mehr zu spritzen ...was schwer genug war,fuck, höllisch schwer. und hab dann langsam, ganz langsam immer weniger davon genommen.immer grad soviel dass es mir körperlich nicht zu schlecht ging und die psyche sich dran gewöhnen konnte nicht mehr komplett in watte gepackt zu sein.

lange rede, kurzer sinn...hör auf zu lügen,such dir ne beschäftigung,ablenkung whatever,mach ne psychotherapie und fang an zu entdecken, dass die welt so viel mehr zu bieten hat als sich ständig nur zu zudröhnen. du kannst es auch ohne aushalten, auch wenns schwer is. halte durch, es wird leichter irgendwann. 

Gleiches Leien

Brudi, ich habe die gleichen Probleme, der heftige suchtdruck dem das zufolge hat ist echt nicht leicht zu überwinden.

es wurde bei mir erst nach 3 Monaten besser mit dem druck, ganz weg davon bin ich nie mehr gekommen.

Das verlangen bleibt, nur es wird viel einfacher werden zu wiederstehen bis man nicht den fehler macht 

und denkt ach, ein wenig kann man sich gönnen.

war vor den 3 monaten ca 10 monate abstinenz. Da Mein vater schwer krank war und ich eine 3 monatige deppresive phase hatte

hab ich wieder danach gegriffen, was im endeffekt ein riesen fehler geworden ist.

/sport /cannabis /freunde

haben mir geholfen.

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